Schallplatte mit Volker Rebell Beschriftung

Termine


Veranstaltungen 2019 in der REBELL(I)SCHEN STUDIOBÜHNE & GALERIE, Offenbach, Bieberer Str. 145A Hinterhaus, 63071 Offenbach am Main:

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.00 Uhr und enden um 22 Uhr - aus Rücksicht gegenüber den Nachbarn. Einlass ab 18 Uhr

Platzreservierungen per Mail - über volker.rebell@t-online.de - sind wegen der begrenzten Zahl an Sitzplätzen dringend zu empfehlen. Die Verfügbarkeit von freien Plätzen kann auch telefonisch nachgefragt werden. Tel. der Studiobühne: 0160 95166024 - Tickets können auch über Eventim gebucht werden (z.B. zum Verschenken)

Mehr Infos zu allen Veranstaltungen mit der Möglichkeit, Tickets direkt zu bestellen:  https://radio-rebell.de/kalender/ bzw: https://www.eventim-light.com/de/a/5c46129afb8098000100d6a9/

 

Schnellübersicht aller Termine:

 

13.09.2019: Sabine Fischmann & Ali Neander "Pappsatt" [€ 20,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/sabine-fischmann-ali-neander-2/

20.09.2019: "50 Jahre Abbey Road" - Jubiläumskonzert und Lesung zur Feier des letzten Meisterwerks der Beatles. "Abbey Road"- Konzert mit Musikern der Lonely Hearts Club Band. Moderation/Lesung Volker Rebell [€ 15,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/50-jahre-abbey-road/ (ausverkauft)

21.09.2019: "50 Jahre Abbey Road" - Zusatz-Konzert wegen der großen Nachfrage - Jubiläumskonzert und Lesung zur Feier des letzten Meisterwerks der Beatles: "Abbey Road" - Konzert mit Musikern der Lonely Hearts Club Band. Moderation/Lesung: Volker Rebell. [€ 15,-]

27.09.2019: KlangCraft feat. Heinz Dieter Sauerborn (hr-Bigband) - virtuoser, melodischer Jazzrock [€ 16,-]  mehr lesen + Karten bestellen https://radio-rebell.de/kalender/klangcraft/  

03.10.2019:  Der Literatur-Salon der Nobelpreisträger. Das Thema: Heinrich Böll. Die Vorleser: Moritz Stoepel + Volker Rebell [€ 12,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/heinrich-boell/

05.10.2019: Biber Herrmann (Blues und SingerSongwriter-Stil) [€ 15,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/biber-herrmann/

12.10.2019: Susanne Hasenstab: "Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus" - Lesung aus dem gleichnamigen Roman. [€ 12,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/susanne-hasenstab-2/

19.10.2019: Moritz Stoepel & Christopher Herrmann: "Judas. Verrat? Liebe!" - Literaturtheater mit Musik. [€ 15,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/moritz-stoepel-christopher-herrmann/

26.10.2019: Ausstellung + Konzert: „Der Club der toten Rockstars: Jimi, Janis, Jim u.a.". Tribute-Konzert mit Ali Neander, Achim Dürr + Mitglieder der Woodstock-Revue-Band. Lesung Volker Rebell. Eintritt € 15,- | Die Foto-Ausstellung der Rockmusik-Fotografen Carl van der Walle, Hartmut Hennig und Gerd Coordes ist Eintritt frei. mehr lesen + Karten bestellen:  https://radio-rebell.de/kalender/der-club-der-toten-rockstars/

01.11.2019: "50 Jahre The Rolling Stones: Let It Bleed" - Jubiläumskonzert mit The Glitter Twins. Lesung: Volker Rebell. Konzert Teil 1: alle Songs des Albums "Let It Bleed" live & unplugged und kommentiert. Teil 2: "Best of Stones" mit The Glitter Twins, plugged & unplugged. [€ 20,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/50-jahre-let-it-bleed/

04.11.2019: The Fitzgeralds - Canada's new Folk-Sensation [€ 20,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/the-fitzgeralds/

07.11.2019: Der Literatur-Salon der Nobelpreisträger. Das Thema: Hermann Hesse. Die Vorleser: Moritz Stoepel + Volker Rebell [€ 12,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/hermann-hesse-lesung-im-literatur-salon-der-nobelpreistraeger/

08.11.2019: Jessica Born & Band feat. Ali Neander git. [€ 20,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/jessica-born-band/

15.11.2019: Carsten "der graue Kranich" Linde - "Wenn die Kraniche ziehen" - eine Multimediaschau [€ 15,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/carsten-linde-wenn-die-kraniche-ziehen-eine-multimediaschau/

22.11.2019: Sally Barker: "Sally, Joni & Sandy" - eine der ganz großen Sängerinnen Englands zwischen Folk, Blues und SingerSongwriter-Stil interpretiert bahnbrechende Songs ihrer berühmten Songwriter-Kolleginnen Joni Mitchell und Sandy Denny - und singt daneben auch eigene Songs aus ihrer 30-jährigen Plattenkarriere als Solistin und mit The Poozies.  [€ 20,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/sally-barker/

29.11.2019: Ludo A. Kaiser & Freunde (Glossen, Geschichten, Geräusche) [€ 15,-]

05.12.2019: Der Literatur-Salon der Nobelpreisträger. Das Thema: John Steinbeck. Die Vorleser: Moritz Stoepel + Volker Rebell [€ 12,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/john-steinbeck-lesung-im-literatur-salon-der-nobelpreistraeger-2/

07.12.2019: Anselm Wild & Co - "Udo fröhliche ..." [€ 15,-] mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/anselm-wild-keine-panik/

14.12.2019: Kick La Luna- Trio - female Worldmusic [€ 20,-]  mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/kicklaluna/

21.12.2019: Moritz Stoepel - "Stille Nacht allerseits" [€ 15,-]

 

Vorschau 2020:

17.01.2020: Christopher Herrmann & Marek Herz: Cello meets Jazz [€ 15,-]

31.01.2020: Matthias Keller "Loopinsland 2020" (Nachholkonzert)

07.02.2020: "We remember Fritz" - Tribute to Fritz Rau, mit Jürgen Schwab, Biber Herrmann und Friederike Weisse

15.02.2020: Michael Behrendt: Lesung aus seinen Büchern "Provokation! Songs, die für Zündstoff sorgen" und "I Don't Like Mondays - Die größten Songmissverständnisse".

06.03.2020: "Wie ein rollender Stein" - Dylan auf Deutsch - mit Moritz Stoepel, Christopher Herrmann und Volker Rebell

20.03.2020: At-Sing-Three-Birds - Das Schräge-Vögel- Akustik-Trio

03.04.2020: "55 Jahre The Beatles: HELP" - Jubiläumskonzert mit Musikern der Lonely Hearts Club Band, + Lesung: Volker Rebell + Film-Vorführung

24.04.2020: INSOULIN - mit Gerd Knebel (Badesalz), Kerstin Pfau (Rodgau Monotones), Carmen Knöll (Can-Gurus)

07.05.2020: Peter Finger - Akustik-Gitarrist der Superklasse (Nachholkonzert)

  

Flyer 1.2019

 

 

 

02.07.2019: Siyou'n'Hell  Siyou'n'Hell


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Hier folgen alle Veranstaltungen des ersten Halbjahres 2019, detailliert beschrieben:

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Michaele Scherenberg

Sa 12.01.2019, 19 Uhr: Michaele Scherenberg - Märchen, Geschichten und Anregungen zum Start ins neue Jahr.

Michaele Scherenberg ist Filmemacherin, Fernseh-Moderatorin, TV-Redakteurin und Märchenerzählerin. Im Fernsehprogramm des Hessischen Rundfunks wurde sie bekannt vor allem durch die Sendereihen „Magazin der Woche", „Hessen à la Carte", „In Hessen unterwegs", „Hessen feiert Feste" und „Hessen - wie es singt und klingt". Außerdem kennt man sie aus vielen Reisereportagen und Auftritten auf dem Hessentag. Michaele Scherenberg hat zahlreiche TV-Reportagen mit dem Themenschwerpunkt Genuss, Essen & Trinken als Autorin geschrieben und produziert.  Mit ihrer Passion des Erzählens von Märchen und Mythen kommt sie am 12. Januar 2019 in die Rebell(i)sche Studiobühne. Überschrift: „Märchen zum Wachküssen" - Erzählungen zum Jahresbeginn.

Märchen sind wirklich erstaunlich. Beim Hören öffnen sich die eigenen Bilder. Michaele Scherenberg erzählt auf ganz wunderbare Weise völlig frei und aus dem Augenblick heraus. Dabei nimmt sie alle Ohren mit auf die Reise in die farbige Welt der Geschichten. Auf der Rebell(i)schen Studiobühne wird sie Märchen über die Liebe erzählen, über die Frau, die ihren Mann erlöst, über den Mann, der über Grenzen springt, über Liebeslist, Treue und Wagemut. Neben ihrer Filmarbeit und TV-Moderation ist Michaele Scherenberg seit vielen Jahren auch zertifizierte Märchenerzählerin. Ihre Geschichten begleitet sie mit ihren Trauminstrumenten, der Handharfe, Windspielen und Klangschalen. Eintritt € 15,- . mehr... Interview mit Michaele Scherenberg v. 03.01.19

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The Plebs 

Mitglieder der Rodgau Monotones jazzrocken mit Thomas Langer

Fr 25. Januar 2019, 19 Uhr: The PLEBS mit Kerstin Pfau, Thomas Langer, Joky Becker und Matthias Schwappacher

Kerstin Pfau (Gesang) kennt man als die Frontfrau der Rodgau Monotones. Thomas Langer, aktueller Kulturpreisträger der Stadt Rodgau, ist international vernetzter Jazz-Gitarrist, Komponist und Organisator der Konzertreihe „Jazz-Night" in Rodgau. Matthias Schwappacher trommelt leidenschaftlich in verschiedenen Bandformationen. Der Rodgau Monotones-Bassist Joky Becker spielt ebenfalls in diversen Formationen. Allen gemeinsam ist die Leidenschaft für Musik von Jazz bis Pop: unkompliziert und doch anspruchvoll. Der sprechende Bandname „The PLEBs" ist Anspielung, Wortspiel und Buchstabensuppe zugleich und lässt augenzwinkernd eine „plebejische" Form von Rock'n'Jazz erwarten.

Der experimentierfreudige und vielseitige Gitarrist Thomas Langer bringt ein Quartett auf die Bühne, das auch erklärte Jazz-Abstinenzler begeistern kann. Die vier Vollblutmusiker kreieren eine originelle Mixtur aus Jazz, Pop und Rock mit Songs von Amy Winehouse über Rolling Stones, Amos Lee, The Police bis The Who - spielerisch verjazzt und lustvoll verrockt. Darüber hinaus haben The PLEBs noch einige eigene Stücke und Arrangements im Programm, die eine aufregende Fusion von Jazz und Pop versprechen. Eine fabelhafte Gelegenheit, vier großartige Musiker in einer ungewöhnlichen Kombination zusammen zu erleben. Eintritt € 15,-

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Dark Blue Orchestra

als wärs der Soundtrack eines verschollenen Films von Jim Jarmusch

Fr 01.02.2019, 19 Uhr: Dark Blue Orchestra (Frankreich)

Jedes Konzert des Dark Blue Orchestra aus Paris klingt wie der Soundtrack eines Film noir, der nie gedreht wurde. Jazziger Bluesrock mischt sich mit klassischen Intermezzi und Musikszenen wie aus einem geheimnisvoll-verruchten Cabarét unterhalb des Montmatre-Hügels.

Donnie DiMartino, ein charismatischer, leicht größenwahnsinniger Bariton, exzentrischer Autor und Komponist der Songs, wird dabei unterstützt von Gitarrist und Multi-Instrumentalist Salossin Freeman, Schlagzeuger Jeremy Laine und dem Pianisten Raphael Theodore de Banco, Sohn aus wohlhabendem rumänischen Elternhaus. Gemeinsam wandern die Musiker sicheren Fußes auf den nebulösen, dunklen Seitenpfaden des Cabaret Noir, des ebenso freigeistigen wie kultivierten Jazz, der klassischen Film-und Theatermusik und eines vom traditionellen Rock geküssten Blues. Die Show, die sie dabei auf die Bühne bringen, ist ein cineastisches Spektakel, welches das Publikum in das „dunkelblaue" Universum eines gequälten jungen Mannes auf der Suche nach Liebe entführt und gleichzeitig die Genesis des Dark Blue Orchestra erleben lässt. Eintritt € 15,-

Video: Dark Blue Orchestra „"Kiss Me": https://www.youtube.com/watch?v=J8XQvLxKDfk

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Moritz über die Tragikomik des eingebildet Kranken

Sa 02.02.2019, 19 Uhr: Moritz Stoepel: "Oh Schmerz lass nach!", oder: "schöner leiden" - über die Hypochondrie in der Literatur.

Das Leiden ist eine hohe Kunst, aber welcher Hypochonder kann schon von sich behaupten, dass er die Kunst des Leidens wirklich beherrscht? Dabei soll der angekündigte Abend helfen.
Der Schauspieler Moritz Stoepel entführt auf poetische, absurde, humorvolle und satirische Weise in die Welt der „eingebildeten Kranken und Krankheiten" und erzählt in gespielten Szenen von der Kunst des Leidens und Lamentierens anhand ausgewählter Texte namhafter Literaten der Klassik und Neuzeit (wie z.B. Molière, Michail Bulgakow, Michel de Montaigne, Ronald D. Laing, Robert Walser, Hermann Hesse, Eugen Roth, Konrad Bayer, Andy Warhol und Woody Allen) - und umrahmt diese Geschichten des Lebens mit Liedern und Chansons in verschiedenen Sprachen und Dialekten.

Hypochonder machen sich bei jedem kleinen Kratzer, bei Heiserkeit oder einem Hustenanfall Sorgen, sie würden an einer schweren, unentdeckten Krankheit leiden, die mit Sicherheit zum Tod führt. Ja, spätestens in 50, 60, 80 Jahren wird der „eingebildete Kranke" (Molière) unweigerlich vom Tode ereilt.

Zu den prominenten Hypochonder zählen Thomas Mann, Charlie Chaplin, Woody Allen und Harald Schmidt. Lassen wir uns überraschen, welche Hypochonder am 02.02. in der Rebell(i)schen Studiobühne dank Moritz Stoepel zu Wort kommen.

Leidensmann Marcel Proust schrieb in sein Tagebuch: „Wenn man erkrankt ist und  Kummer hat, tut es so wohl, in die Wärme seines Bettes zu sinken, ja, selbst den Kopf unter die Decke zu strecken, um sich dort bar jeder Anstrengung und jeden Widerstands ganz dem Klagen hinzugeben, ächzend wie Zweige im Herbstwind."

Wenn Sie, liebes und hochverehrtes  Publikum, die hohe Kunst des Leidens vervollkommnen oder wirklich besser beherrschen wollen, dann sind Sie zu dem angekündigten Abend auf das Herzlichste eingeladen.

Eine weitere unverwechselbare Aufführung in Moritz Stoepels Salon-Reihe: "Literaturtheater mit Musik". Eintritt € 15,-

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 Dresdner Salon-Damen Tanzpaläste, Theater, Bars, Kabarett und Salons - Lieder und Szenen nicht nur aus den goldenen Zwanzigern

Sa 09.02.2019, 19 Uhr: Die Dresdner Salon-Damen entführen in die glamouröse Zeit der 20er und 30er Jahre mit Evergreens und Filmmelodien und erst recht mit Anmut, Charme, Witz und musikalischer Raffinesse plus Hingabe.

Sie sind „von Kopf bis Fuß" ...ob nun auf Theo, Leo, Günther oder wen auch immer...eingestellt.

Die besondere Note der Interpretation wundervoller Lieder der 20er, 30er und 40er Jahre durch die Dresdner Salon-Damen liegt in ihrem ganz persönlichen Stil. Dieser wird nicht zuletzt von den für sie eigens geschriebenen Arrangements und dem vielseitigen Einsatz verschiedener Instrumente geprägt.

Die singenden und musizierenden Damen an Violoncello, Violine, Klarinette und Klavier nehmen ihr Publikum auf eine musikalische Zeitreise durch die Ufa-Filme des vergangenen Jahrhunderts mit.

Die amüsante Mimik der Damen lässt dabei den Funken zum Publikum überspringen. Nicht nur die Musik der Damen ist ein Kunstgenuss besonderer Art, auch der optische Eindruck ist grandios. Stilvolle Hüte, zarte Spitzen und  atemberaubende Kleider mit tiefen Dekolletés (Spezialanfertigungen Dresdner Designerinnen) runden das Erlebnis „Dresdner Salon-Damen" ab.

Wann kann man schon mal eine Sängerin, die auch Geige spielt, eine Akkordeon handhabende Pianistin, eine Background singende Violinistin, eine Saxophon spielende Klarinettistin und eine Dame, die sowohl das Cello als auch den Kontrabass bedient, gemeinsam auf einer Bühne erleben? Am 9. Februar in der Rebell(i)schen Studiobühne. Eintritt € 15,-

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Singen und Tanzen 

wo man singt, da lass dich ruhig zum Mittanzen animieren

Fr 01.03.2019, 19 Uhr: Singen & Tanzen - Teil 4 Motto: „Flotte Kehle & Kesse Sohle - Lieder singen & Tanzbein schwingen".

Diesmal im Angebot zum Mitsingen, z.B. Songs wie: „Hotel California" (Eagles), „Fields Of Gold" (Sting), „Both Sides Now" (Joni Mitchell, „A Horse With No Name" (America), „You've Got A Friend" (James Taylor/Carole King), „Here There And Everywhere" (Beatles), „Death Of A Clown" (Kinks), „What A Wonderful World" (Louis Armstrong), „American Pie" (Don McLean), „Angie" (Rolling Stones), „Halleluja" (Leonard Cohen),  u.a.

Im Angebot zum Tanzen: Dance-Klassiker aus der Pop/Rock/Disco-Historie.

Die im Chor gemeinsam gesungenen Lieder werden von mir (Volker Rebell, als „Vorsänger") zur Gitarre begleitet; die Songtexte werden auf die Leinwand projiziert. Zu jedem Song liefere ich eine kurze Hintergrundgeschichte.

Diese Veranstaltungsreihe ist nicht öffentlich, sondern richtet sich nur an Freunde und Bekannte der "Rebell(i)schen Studiobühne" und an solche, die es noch werden wollen - und sich per E-Mail zum "Tanzen & Singen" anmelden. Eintritt € 10,-  [Mineralwasser inklusive. Für Stimmbänderbefeuchtung und Durstlöschung ist also gesorgt.] (Anmeldung per E-Mail über volker.rebell@t-online.de)

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Geraldine MacGowan die grauen Panther und der Herzschlag Irlands 

So 10.03.2019, 19 Uhr: Geraldine MacGowan, Kevin Griffin & Sean Earnest sind „The grey panthers of Irish Folk" und die Headliner des aktuellen Irish Heartbeat Festivals 2019

Geraldine MacGowan und Kevin Griffin gehören zu den Pionieren des Irish Folk. Sie haben das Folk Revival während der Siebziger Jahre angestoßen. Jetzt, 40 Jahre später, tragen sie noch immer diesen Funken Begeisterung in sich, der auf der Bühne sofort spürbar ist und sich auf das Publikum unmittelbar überträgt. Sie sind die „grey panthers of Irish Folk" und teilen ihre Lebenserfahrung und Tradition gerne mit jüngeren Musikern und erst recht mit ihrem Publikum. Die Zuschauer sind sofort von dem Zauber des Augenblicks eingefangen. Eine fast verlorenen gegangene Generation lüftet den Schleier zwischen der Vergangenheit und Gegenwart für ein unvergessliches Konzerterlebnis.

Geraldine MacGowan‘s Repertoire reicht von traditionellen Liedern der Grünen Insel bis hin zu zeitgenössischen Songs irischer Singer/Songwriter von heute. In den Siebzigern war sie die Frontfrau und Stimme von Oísin, einer der wichtigsten irischen Folkbands aller Zeiten. Seit Anfang der Neunziger wandelte sie mit eigener Band auf Solopfaden. Auf diesem Weg hat sie fünf Solo-Alben eingespielt, für die sie mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt wurde, darunter den Irish Music Award in der Kategorie "best female artist".

Kevin Griffin ist im Mekka des Irish Folk geboren: im kleinen Fischerdorf Doolin im County Clare. Er gehört zu dem glorreichen Dutzend, das das kleine Dorf auf der Landkarte des Irish Folk als einen der Brennpunkte weltweit etabliert hat. Für seine Art das Banjo und die Thin Whistle zu spielen, wird er im Irish Folk hoch geschätzt.

Seán Earnest hat das Vergnügen, diese beiden lebenden Legenden auf der Gitarre und Bouzouki zu begleiten. Er hat einen Bachelor of Arts für irische traditionelle Musik an der Uni von Limerick erworben und wurde bekannt als Tourneebegleiterin der Sängerin Karen Ryan in den USA sowie als Mitglied der Bands Téada und McPeake.

Zwischen dem 7. und 25. März 2019 geben „The grey panthers of Irish Folk" als Headliner des Irish Heartbeat Festivals 2019 („Let's celebrate St. Patrick's Day") in Deutschland und Österreich 18 Konzerte in großen Hallen und Theatern. Und nur einmal während dieser Tour gastieren sie in einem vergleichsweise kleinen Club: der Rebell(i)schen Studiobühne, am Sonntag dem 10. März. Eintritt € 20,-

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Matthias Keller

der Ubahnkontrollör im Alleingang

Fr 15.03.2019, 19 Uhr: Matthias Keller - LOOPINSLAND 2019

Mit Gitarre und Piano bewaffnet - so kennt man Matthias Keller. Für seine legendären Lesungen und Singungen würdigte ihn die renommierte FAZ als „wahren Entertainer". Und als solcher kommt er mit seinem Soloprogramm LOOPINSLAND mit zwei Mikrofonen im Halfter auf die Bühne. High Noon zur besten Sendezeit. Dazu auf dem Boden um sich herum: eine Batterie von Knöpfchen, Schaltern, Pedalen und Kabeln. Von dieser Loop-Station hat das Programm seinen Namen: LOOPINSLAND.

Matthias Keller mutiert zur „Ein Mann Big Band". Eine Stimme für alle Fälle - nichts scheint unmöglich. Spur um Spur werden Rhythmen, Harmonien, Melodien und Effekte zu einem kompletten Song, einer komplexen Szenerie aufgebaut. Das Publikum erlebt diesen kreativen Prozess hautnah mit, ist fasziniert und gefesselt, auch von der verwirrenden Choreografie, die Kellers Füße dabei aufs Parkett legen. Tretminen, so nennt der Künstler seine elektronischen Helferlein. Was auf diesen, seinen „Tretminen" als wahnwitziges Experiment begann, ist längst zum konsequenten Konzept geworden.

Matthias Keller, der seit über 20 Jahren erfolgreich als professioneller Sprecher, Sänger und Musiker arbeitet, davon gut 17 Jahre lang als Bass-Stimme und Human Beatbox mit der A-cappella-Kultband U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern auf Tour war, zieht mit LOOPINSLAND alle Register seines Könnens. Spielend gelingt ihm der fliegende Wechsel von bitterböser Lästerei zum herzergreifenden Gospel („Down In The River To Pray"). Er überzeugt als Balkan-Blaskapelle ebenso wie als Pop-Band, zaubert den Klang der Hippie-Ära („A Horse With No Name") und den coolen Sound der Achtziger aus seiner Kehle („Blue Monday"). Textlich bleibt es bei klugem Nonsens und Wortakrobatik, ob er nun Telefonate mit sich selbst führt, natürliches „Braindoping" betreibt oder eine Sammlung absurder Warnhinweise präsentiert. Lässig und souverän beatboxt sich der charmante Tausendsassa durch hessische Wortgebilde und doziert in bester Terra X-Dramatik über den Ohrwurm, Handpuppeneinsatz inklusive. So gelingt es Matthias Keller perfekt, sein akustisches Prinzip auch optisch umzusetzen: das Spiel mit sich selbst!

Nach knapp zwei packenden und unterhaltsamen Stunden, endet LOOPINSLAND mit Glockengeläut, Feuerwerk und tosendem Applaus für einen Künstler, der alles kann. Nur nicht langweilen. Eintritt € 15,-. mehr ...

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Sagmeister & D'Orio

Sa 23.03.2019, 19 Uhr: Michael Sagmeister & Antonella D'Orio - der Weltklasse-Jazzgitarrist trifft auf die Weltklasse-Jazzsängerin aus Sizilien

Ein Duo der außergewöhnlichen Art kann die Rebell(i)schen Studiobühne am Samstag dem 23. März präsentieren. Die Kunst des Zusammenspiels von Stimme und Gitarre gelingt diesem Paar in Vollendung. Gitarristische Virtuosität auf der einen Seite und vokale Klasse auf der anderen verschmelzen hier zu einer gelungenen Einheit. Michael Sagmeisters stupende Technik und sein thematisch reichhaltiges Können als einer der weltweit führenden Jazz- und Fusiongitarristen und Antonella D'Orios emotional ausdrucksstarker wie formal anspruchsvoller Gesang stehen in ihrem Duoprojekt in reibungsvoll knisterndem Kontrast und gehen gleichzeitig eine harmonische Symbiose ein. Das musikalische Programm der beiden Ausnahmekünstler überrascht durch eine Grenzen überschreitende stilistische Bandbreite, durch souveräne Themensetzung und emotionale Tiefe.

Die in Palermo geborene Jazzsängerin Antonella D'Orio bringt ihr Interesse an Literatur und traditionellen Volks- und Kunst-Liedern ihrer italienischen Herkunft in das Duo-Projekt ein, während Michael Sagmeister aus dem Erfahrungsschatz des großen Jazz-Erbes schöpft. So fügen sich unterschiedliche Elemente zu einem stimmigen Konzert zusammen, eigenwillig interpretierte Lieder aus der italienisch-neapolitanischen Volksmusiktradition, legendäre Jazz-Standards, Neudeutungen großer Titel aus dem Great American Songbook und Eigenkompositionen der beiden Künstler. Das ist mehr als nur ein Duo, bestehend aus einem hervorragenden Gitarrist und einer großartigen Sängerin, das ist musikalisch-künstlerischer Austausch auf höchstem Niveau und die hörbare Realisierung einer grenzüberschreitenden, die Traditionen, Genres und Epochen verbindenden Kommunikation als intuitive Kunstform. Eintritt € 20,-

Video von Michael Sagmeister & Antonella D'Orio: „Help The Poor" https://www.youtube.com/watch?v=gOlyH3y8-RQ

 

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 Yippie Yeah

Sa 30.03.2019, 19 Uhr: YIPPIE YEAH - originelle Newcomerband aus Berlin

Das Trio aus der Bundeshauptstadt bietet eine formidable Mischung aus Pop-Chanson, Neo-Folk, und SingerSongwriter-Stil, genannt „Melancholic Indiepopcorn".
Anfang 2017 gegründet fegen die drei Berliner Bandmitglieder Marlène Colle (Gesang, Keyboard, Gitarre), Kristina Koropecki (Cello), bekannt als Begleitmusikerin von Agnes Obel,  und Peter Bartz (Schlagzeug) seitdem über die Bretter Deutschlands und hinterlassen berührte, begeisterte, nachdenkliche, überrumpelte und amüsierte Zuschauer.

E-Gitarre, Cello, Keyboard, Mellotron, Glockenspiel und Drumset wechseln sich ab und untermalen die klaren Stimmen der Lead- und Backing Vokalistinnen. Mal auf englisch, mal auf deutsch, zwischen Ironie und bitterem Ernst, genussvollem Scheitern und ehrlicher Verletzbarkeit besingen sie die Welt, ihren Untergang, das Leben, die Liebe und das Muttersein. Irgendwo zwischen ehrlicher Suche nach Lebenswertem, wiederkehrenden Kicheranfällen und apokalyptischen Endzeitgedanken kreieren Yippie Yeah ihr kleines musikalisches Universum in Eigenbau - soll heißen: alles selbst verfasst.

Das Konzert in der Rebell(i)schen Studiobühne ist erst der zweite Auftritt von YIPPIE YEAH im Rhein-Main-Gebiet. Unbedingt anhören! Eintritt € 15,-

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SONiA SONiA „Spirit of Folk" - die Kusine von Bob Dylan

Fr 05. April 2019, 19 Uhr: SONiA "disappear fear" - Mit der Grammy-nominierten Singer/Songwriterin aus Baltimore (USA) kommt eine musikalische Kosmopolitin nach Offenbach in die „Rebell(i)sche Studiobühne". Ob auf Tournee in Australien, dem Nahen und Mittleren Osten (speziell Israel und Palästina), Ozeanien, USA oder Europa, seit 30 Jahren begeistert die Sängerin/Gitarristin, Mundharmonikaspielerin und Pianistin Sonia Rutstein - wie sie mit bürgerlichem Namen heißt - ein weltweites Publikum mit ihrem beeindruckenden Song-Programm.

Auf bislang 18 ausgezeichneten Alben dokumentierte sie ihr Können als Sängerin, Instrumentalistin und Songschreiberin mit poetischen, energiegeladenen, auch politisch engagierten und ausdrucksstarken Liedern. Ihre Texte benennen politische, wirtschaftliche und soziale Ungerechtigkeiten, „handeln aber auch von Liebe und ihrem Leben in Baltimore. Aktiv setzt sich SONiA nicht nur in ihren Liedern für Frieden, Völkerverständigung, für die Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen (LGBT rights) ein, sondern initiiert und unterstützt auch entsprechende Aktionen" (Wikipedia).

Stilistisch nicht festgelegt, mixt sie Elemente aus Blues, Folk, Americana, Rock, Worldmusic und Pop, singt in Spanisch, Hebräisch, Arabisch und Englisch und erreichte mit ihren Alben eine Auflage von bislang über einer Million verkaufter Einheiten.

Auf der Folk Alliance Conference 2017 in Kansas City, USA, wurde SONiA ausgezeichnet als „Spirit of Folk 2017". Im März 2003 trat sie gemeinsam mit Peter Paul & Mary beim „Concert for Peace" in Washington auf und teilte schon die Bühne mit Pete Seeger, Bruce Springsteen, Billy Bragg, Emmylou Harris, Sarah McLachlan, Sheryl Crow und vielen anderen großen Stars. Eine große Persönlichkeit, ein Star ist sie selbst - vornehmlich in der alternativen Folkszene Amerikas. 

Bonmot am Rande: Ihre Tante Harriet Rutstein gab ihrem Neffen, dem Cousin von Sonia den ersten Musikunterricht. Der Name des Neffen lautet Robert Zimmermann, besser bekannt als Bob Dylan. Eintritt € 15,- 

Video zu SONiA: https://www.youtube.com/watch?v=f1oYdiyDn2g.

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Peter Finger virtuose Saitensprünge

Do 11.04.2019, 19 Uhr: Peter Finger - Akustikgitarrist der Spitzenklasse

Peter Finger, an diesem Namen kommt wohl niemand vorbei, der sich auch nur ein wenig für Gitarrenmusik, besser noch: die akustische Gitarrenmusik, interessiert.

Peter Finger genießt bereits seit den siebziger Jahren weltweit einen herausragenden Ruf als Akustikgitarrist, die internationale Fachpresse hob ihn mehrfach ins Pantheon der weltbesten Gitarristen. Eine Wertschätzung, der man sich gerne anschließt, hat man auch nur eine einzige seiner bislang 16 Plattenproduktionen gehört. Unzählige Tourneen führten den arrivierten Musiker rund um den Globus; gefeierte Auftritte in Europa, USA, Japan etc. markieren nur einige musikalische Meilensteine dieses außergewöhnlichen Künstlers.

Peter Finger ist es gelungen, was es dieser Tage nur selten zu bestaunen gibt: Die perfekte Übereinstimmung von Virtuosität, Musikalität und Komposition. Sein musikalischer Kosmos ist schier grenzenlos, zeugt von profunder Kenntnis der Musikgeschichte wie des Kontemporären. So wird der aufmerksame Zuhörer immer wieder auf die Klangsprache Debussys, Ravels oder Strawinskys stoßen - und sich im gleichen Atemzug vielleicht in rockigen Gefilden wieder finden, verführt zu „Saitensprüngen" in die weite Welt des Jazz. Oder er  bestaunt Peter Fingers fast orchestrales, manchmal atemberaubend experimentelles Geflecht aus Rhythmus, Harmonik und Melodie.

Wohlbemerkt: All dies verschmilzt organisch miteinander, steht nicht bloß beziehungslos nebeneinander. Deshalb ist Peter Fingers Musik stets sinnlicher Hochgenuss fern jeder intellektueller Gedankenkühle. Anspruchsvoll und anregend zugleich.

Dass Peter Finger, sozusagen "nebenbei", mehrere erste Preise bei Kompositionswettbewerben einheimsen konnte und ein Studio mit exzellenter Reputation betreibt, verwundert angesichts einer derart vielseitigen Künstlerbiographie kaum noch. Zum anderen hat sich Peter Finger auch als engagierter Verleger und Labelchef verdient gemacht: Neben seiner Tätigkeit als Verleger der Zeitschrift AkustikGitarre versammelt er auf seinem mehrfach ausgezeichneten Label „Acoustic Music Records" eine Schar hochkarätiger Künstler um sich. Eintritt € 15,-

Video von Peter Finger „Niemandsland" https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=rO1obIL_Yv0

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Henni Nachtsheim

Fr 12.04.2019, 19 Uhr: Henni Nachtsheim & das Jazz-Ensemble der Deutschen Oper Berlin: „De Peter kimmt" - Comedy trifft Jazz.

Hallo ... haben wir richtig gelesen: Henni und Jazz? Wechselt Henni Nachtsheim, die eine Hälfte von Badesalz, mit seinem neuesten Solo- Programm jetzt ins seriöse Komödiantenfach? Oder ist „De Peter kimmt" eine Badesalz-typische Verballhornung von „Peer Gynt"? Spielen die Opern-Jazzer Musik aus der Peer Gynt-Suite von Edvard Grieg und Henni kriegt sich nicht mehr ein, weil eine ältere Dame im Waschsalon auf ihn einredet und unentwegt von einem Peter erzählt, der irgendwann kommt und auf den sie wartet? Ist das eine verhohnepipelnde Variation von „Warten auf Godot"? Aber wer ist Peter? Und kommt er noch? Fragen über Fragen.

Klar ist jedenfalls der Ausgangspunkt dieser skurril-hintergründigen, humorvoll fabulierenden Geschichte über eine seltsame Begegnung im Waschsalon:  .

Was macht ein Künstler, der dringend seine Bühnengarderobe waschen muss, wenn genau an diesem Tag seine Waschmaschine ihren Geist aufgibt? Er geht in den Waschsalon! Henni Nachtsheim erzählt in witzigen, amüsant schrägen Texten wie er dort eine ältere Dame trifft, mit der er schnell ins Gespräch kommt. Und mit der er, obwohl sie ihn beim Wechseln seines 10 Euro-Scheins ohne mit der Wimper zu zucken über den Tisch zieht, bald schon über dies und jenes redet, und die ihn mal in scherzkeksige, mal in nachdenkliche Dialoge verwickelt. Und mit der er sich, obwohl er das eigentlich gar nicht will, schrittweise anfreundet. Und irgendwie geht es immer wieder um „de Peter" und ob er noch „kimmt".

Kombiniert wird die launig fidele Geschichte mit der Musik der Jazzer Christian Meyers (Trompete), Martin Johnson (Piano), Sebastian Krol (Posaune), Christoph Niemann (Bass) und Rüdiger Ruppert (Drums) vom Jazz-Ensemble der Deutschen Oper Berlin. die sich zu den Texten die passenden Stücke (aus der Peer Gynt-Suite?) rausgesucht haben, um sie dann in ihrem ganz eigenen Stil zu arrangieren. Wenn jemand also den absurd schönen und schön absurden Humor von Badesalz mag und dazu auf geschmackvolle, mal funkige, mal einfühlsame Jazzmusik steht, sollte sich diesen spannenden Abend über die Frage aller Fragen, ob „de Peter kimmt" oder net, nicht entgehen lassen. Eintritt € 28,-

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Veronika Todorova Detlef Görke Axel Spreitzer 

Sa 13.04.2019, 19 Uhr: Veronika Todorova Band - Akkordeon-Weltklasse + exquisiter Ethno/Klassik/Jazzrock.

Virtuosität, musikalisches Raffinement und eine unbändige Spielfreude zeichnet die Veronika Todorova Band aus. Die Namensgeberin wurde 1987 in Bulgarien geboren, spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Akkordeon mit Leidenschaft, absolvierte ein Jazz-Studium und sammelte als Instrumentalistin Preise und Auszeichnungen wie andere Leute Briefmarken. Darunter sind die renommierten Wettbewerb-Festivals von Lanciano, Premio Città di Atri, Castelfidardo sowie der Deutsche Akkordeon Musikpreis in Baden Baden und der Weltmusikpreis 2015 beim berühmten Folkfestival TFF Rudolstadt.

Im Jahre 2005 lernte die „Zauberin auf dem Tastenakkordeon", Veronika Todorova, die beiden routinierten Jazzrock-Musiker Detlef Görke, E-Bass und Axel Spreitzer, Schlagzeug kennen. Gemeinsam entwickelte das Trio ein unvergleichliches Musikkonzept:

„Bulgarische Reigentänze mit teils sperrigen, teils groovigen 7er-, 9er- und 11er-Rhythmen" verbinden sich mit melodiösen Jazzrock-Themen, pfiffigen Calypso-Rhythmen, tanzbaren Polkabeats und mitreißenden Tango-Tonfolgen.

Im Konzert überzeugt die Veronika Todorova Band mit „im besten Sinne ungewöhnlichen, atemberaubenden Arrangements, die den Geist der Balkanmusik einfangen. Bulgarische und rumänische Traditionals in eigener Bearbeitung wechselten mit hoch emotionalen Tangos unter anderem von Astor Piazzolla, in denen kein anderes Instrument dieselbe Vielfalt hätte bieten können. Von wehmütig bis kraftvoll, von jazzig bis schräg wechselten Harmonien, Tempo und Tonlage in rasanter Folge. Absichtliche Brüche und witzige Überleitungen hielten den Spannungsbogen und ließen das Publikum immer wieder staunen." (Wiesbadener Kurier).

Nur ein Beispiel: Durch das Klangbild des Paradetitels der Veronika Todorova Band „Train Song" schnauft und rattert buchstäblich eine Dampflok und transportiert mit zunehmender Beschleunigung rasante Melodiebögen und Themen aus unterschiedlichen Musikregionen, Klanglandschaften, durch die - um im Bild zu bleiben - gegen Ende der musikalischen Bahnfahrt ein inzwischen hochmodern gewordener ICE-Zug elegant hindurchzufliegen scheint, ohne am Publikum vorbeizurasen.

Was umgangssprachlich Schifferklavier, volkstümlich Ziehharmonika oder abschätzig Quetschkommode genannt wird, entpuppt sich unter den Händen der preisgekrönten Akkordeonistin Veronika Todorova als virtuos spielbares, „klassisches Kunstinstrument".

Kein Konzert, bei dem die Veronika Todorova Band nicht frenetisch gefeiert würde. Der Auftritt am 13. April in der Rebell(i)schen Studiobühne wird da keine Ausnahme sein. Eintritt € 15,-

 

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Beatles Beatlemania live und auf Leinwand

Fr. 26.04.2019, 19 Uhr: „55 Jahre Beatlemania: ‚A Hard Day's Night'" - Livekonzert mit allen LP-Songs + Filmvorführung.

Mitsing-Konzert (alle Songtexte werden zum Mitsingen auf die Leinwand projiziert), unplugged gespielt von Musikern der Lonely Hearts Club Band, launig kommentiert von Volker Rebell und schließlich komplettiert mit der Vorführung des legendären Original-Films.

Den Zenit der geradezu hysterischen Beatlemania-Euphorie markierte im Frühsommer 1964 das dritte Studioalbum der Fab Four und der dazugehörige 1. Beatles-Film „A Hard Day's Night", dessen deutschsprachige Version den Titel „Yeah Yeah Yeah" trug.

Das Album und vor allem der extrem erfolgreiche Film veränderten die Popmusik nachhaltig.  Zwischen dem 25. Februar und 1. März 1964 nahmen die Beatles im Abbey Road-Studio neun Songs für die neue LP und den Film auf, darunter „Can't Buy Me Love", „I Should Have Known Better", „And I Love Her" und „If I Fell", die allesamt im Film eine wichtige dramaturgische Bedeutung hatten und deren Inszenierung das Prinzip der späteren Videoclips vorwegnahm. Die Film-Dreharbeiten begannen am 2. März, der letzte Drehtag war der 24. April 1964. Anschließend wurden am 1. und 2. Juli in aller Eile weitere Songs für das Album aufgenommen, darunter „Things We Said Today", „Any Time At All" und das Titelstück „A Hard Day's Night".

Am 6. Juli 1964 ging der Vorhang auf für die Weltpremiere des ersten Beatles-Films, der bis heute weltweit über 11 Millionen Dollar eingespielt hat. Der Film, eine Mischung aus fiktiver Dokumentation und Slapstick-Komödie, wurde von der internationalen Presse als einer der besten und einflussreichsten Musikfilme aller Zeiten gepriesen. Das Album „A Hard Day's Night" setzte ebenfalls Maßstäbe, nicht nur weil es sämtliche Verkaufsrekorde brach, sondern vor allem, weil es zum ersten Mal ausschließlich aus Original-Kompositionen der Band-Musiker bestand, was damals 1964 noch die absolute Ausnahme war. Alle Songs wurden von Lennon-McCartney geschrieben, wobei John Lennon den Löwenanteil beigesteuert hatte (George Harrison dagegen war mit keiner Komposition vertreten). Auch die Qualität einiger Albumsongs zählte zum Allerbesten, was die Popmusik, die damals noch Beat-Musik hieß, im Jahre 1964 zu bieten hatte. Film und Album beeinflussten und veränderten das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Die Beatlemania-Begeisterung erreichte ihren Höhepunkt und euphorisierte die Popszene in einem Ausmaß, wie es in den nachfolgenden 55 Jahren nie wieder geschehen sollte.

Das Livekonzert mit Musikern der Lonely Hearts Club Band, das die anwesenden Gäste zum Mitsingen einlädt, das von Volker Rebells launigen Kommentaren ergänzt und mit der anschließenden Filmvorführung zum 55-jährigen Jubiläum von „A Hard Day's Night" komplettiert wird, ist ein nostalgischer Rückblick auf einen grandiosen Film und seine elektrisierende Musik. Eintritt für das Konzert: € 15,-.

Die sich anschließende Vorführung der DVD "A Hard Day's Night" ist nicht öffentlich, sondern ist nur den Freundinnen und Freunden der Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie vorbehalten. Für die Filmvorführung wird kein Eintritt erhoben. Eine Anmeldung zur Filmvorführung ist erforderlich.

Parallel zum Jubiläumskonzert und Film zeigt unsere Galerie einige Fotografiken von Gerd Coordes aus der "A Hard Day's Night" / Beatlemania-Ära.

Beatles Beatles

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Moritz Stoepel

Sa 27.04.2019, 19 Uhr: Moritz Stoepel - „Fremd ist ein Fremder nur in der Fremde" - Literaturtheater mit Musik

Berühmte Dichterinnen und Dichter haben sich dem Thema „Fremd-Daheim" unter den verschiedensten Blickwinkeln angenommen: Wir begegnen Francois Villon, ein ewig Flüchtender, heimatlos - Friedrich Hölderlin, der fremd im eigenen Land die Erfüllung in einer anderen Idealheimat findet - Heinrich Heine, ein Zerrissener zwischen zwei Nationalitäten - Hermann Hesses Steppenwolf, der im Grunde seines Herzens jederzeit wusste, dass er eigentlich gar kein Mensch sondern ein Wolf aus der Steppe sei, ein verirrtes Tier, das seine Heimat, Luft und Nahrung nicht mehr findet - Else Lasker-Schüler auf der Suche nach Liebe und Geborgenheit im Nahen und im Fremden - Rosa Luxemburg, die selbst in Gefangenschaft noch eine kleine Insel von Heimat entdeckt  - Mascha Kaléko, die sich nach vielen Irrfahrten zur Heimat die Liebe erkoren hat - und viele andere mehr.

Sie alle erzählen von ihren geheimen Sehnsüchten, Freuden, Leiden, Wünschen und Träumen auf der Suche nach dem „Zuhausesein" im Fremden, beschreiben das bittere Erkennen des Fremden im Vertrauten und philosophieren über die Abgründe, Hoffnungen und Glücksmomente auf der Reise durch die innere Heimat.

Der Schauspieler Moritz Stoepel nimmt uns mit auf eine Literaturtheaterreise durch das Nahe und Fremde um uns, zwischen uns und in uns - umrahmt von Klängen und Liedern. Eintritt € 15,-

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Magdalena & Zelia  Zelia Fonseca

So 05.05.2019, 19 Uhr: Zelia Fonseca & Magdalena Matthey - zwei herausragende Sängerinnen, großartige Musikerinnen und Songschreiberinnen. Südamerikanischer Ethno-Pop zwischen Folk und Jazz aus Brasilien und Chile.

Mit dem Wunsch ihre musikalischen und kulturellen Welten miteinander zu verbinden, entstand dieses Duo-Projekt der beiden Musikerinnen. Eine musikalische Reise durch Jazz, Folk, Worldmusic, Pop - immer ausgehend von ihren lateinamerikanischen Wurzeln. Sie präsentieren gemeinsam komponierte Lieder, sowie zusammen vorgetragene Versionen ihrer Eigenkompositionen, zeitlose Songs und Geschichten zweier Persönlichkeiten zwischen Melancholie und Lebensfreude.


Zelia Fonseca
, Komponistin, Gitarristin und Sängerin aus dem Südosten Brasiliens, mischt Klangerfindungen aus Jazz, Indie und Pop-Elementen mit ihrem Ursprung aus afrikanischen und indianischen Geschichten und Polyrhythmen Brasiliens. 

Durch das Duo „Rosanna & Zelia" international bekannt geworden, nahm sie 7 CDs mit Eigenkompositionen auf und tourte unter anderem durch Kanada, Asien, Brasilien und Europa, stand auf der Bühne mit Compay Segundo, John Mclaughlin, George Benson, Joe Zawinul u.a.. Ihr letztes Album „O terceiro olho da abelha" nahm sie in Portugal und Deutschland auf, bildreich und assoziativ, Stimmungen einer eigenen poetischen Klangwelt.

Magdalena Matthey, Singer-Songwriterin aus Santiago de Chile, wurde von klein auf beeinflusst von den ursprünglichen Liedern, Geschichten und Legenden ihres Landes. Sie verbindet die Folklore ihrer Heimat mit der chilenischen Realität und mit sämtlichen Klangfarben Lateinamerikas. Auf den Straßen um den Hauptbahnhof von Santiago de Chile, mit einer einfachen Schreibmaschine und einer Gitarre, entstanden ihre ersten Lieder, die ihre Nostalgie und Sensibilität für soziale Fragen hörbar machten. „Es ist wichtig, die Herzen der Menschen zu erreichen und ihr kritisches Bewusstsein wachzurütteln, um eine dauerhafte und signifikante Veränderung zu erreichen", erklärt Magdalena.

Mercedes Sosa, Víctor Jara und Violeta Parra sind eine wichtige Quelle der Inspiration für Magdalena. Die Themen ihrer Lieder offenbaren ihre Liebe zur Menschlichkeit, die sich in ihren sechs Alben und dem Dokumentarfilm „Meine Mutter erzählt mir" (2015) widerspiegelt. Ihre Alben wurden von Sergio Tilo González, Musiker und Gründer der renommierten chilenischen Band Congreso produziert.

Magdalena hat zweimal die silberne Möwe im Folk-Genre des Festivals von Viña del Mar (1995 und 2003) und den Altazor-Preis für ihre Produktion „Morgen ist ein anderer Tag" (2005) erhalten. Sie hat an Festivals, Konzerten in Chile und im Ausland teilgenommen und teilte die Bühne mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Pedro Aznar, Alejandro Filio und Chico César. Eintritt € 15,-

Magdalena Matthey Video Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=jxBvyGP1WeA

Zelia Fonseca Video Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=hASfuVNMof4

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Siyou'n'Hell Siyou'n'Hell live 

Di 02.07.2019, 19 Uhr: Siyou'n'Hell - Gospel/Jazz-Sängerin Siyou im Duo mit Bass-Legende Hellmut Hattler, bekannt von Kraan, Tab Two und Hattler.

Hellmut Hattler ist eine der großen Persönlichkeiten der deutschen Rockszene und gehört als virtuoser Bassist und exzellenter Songschreiber zu den wichtigen, weil innovativen Köpfen der musikalischen Popentwicklung Deutschlands. Es begann mit seiner Jazzrock-Gruppe Kraan, die in den frühen 70er Jahren absolutes Neuland betrat mit ihrer kreativen und unverwechselbaren Stilistik zwischen melodischem Jazz, klanglich experimentellem Psychedelic-Rock und groovendem Freistil - damals oft fälschlicherweise als „Krautrock" bezeichnet. Dann folgte sein trend-setzendes HipJazz-Duo Tab Two und in der Folge sein Bandprojekt Hattler, mit dessen Musikmix aus Soul, Lounge-Jazz, Groove-Pop, Ethno-Rock und Electronica er erneut zur Speerspitze der innovativen Trendsetter gehörte.

Nach überstandener schwerer Krankheit präsentierte er im vergangenen Jahr mit „Velocity" ein Soloalbum, das seine Ausnahmestellung in der deutschen Pop/Rockszene eíndrücklich unter Beweis stellt. In diesem Jahr tourt er wieder unermüdlich wie zuvor mit seinen drei aktiven Bands Hattler, Kraan und Siyou'n'Hell.

Siyou, die Gospel- und Soul-Sängerin, der auch Rhythm'n'Blues, Funk, Jazz und Pop nicht fremd sind, veröffentlichte Ende August 2018 ihr erstes Soloalbum „Signs Of Love", nachdem sie zuvor schon an drei verschiedenen Alben in unterschiedlicher Konstellation beteiligt war. Ihre Musik und ihre Stimme sind ähnlich facettenreich, farbig und höchst individuell wie ihr Name Siyou Isabell Carola Ngnoubamdjum. Geboren in Kamerun als Tochter eines afrikanischen Pastors und einer deutschen Entwicklungshelferin kam Siyou schon im Alter von 2 Jahren mit ihren Eltern nach Deutschland und lernte, ihr afrikanisches lebensfrohes Temperament mit preußischer Disziplin und schwäbischem Fleiß zu verbinden.

Ihre natürliche Musikalität und beseelte Stimme entfaltete sich schon in jungen Jahren in den Gottesdiensten ihres Vaters, der in Deutschland für Mission und Ökumene in der evangelischen Kirche tätig war. In der Besinnung auf ihre westafrikanischen Wurzeln beschäftigte sie sich als junge Frau mit der schwarzen Musik, der Geschichte der Sklaverei und der Tradition der Gospelmusik. Sie gründete ihr „Siyou Gospel Project", gab Gospel-Workshops und arbeitete als Chorleiterin. Sie trat als Moderatorin von Afrika-Festivals in Erscheinung und engagierte sich in der Kommunalpolitik, saß für Bündnis90/Die Grünen von 2009 bis 2011 im Gemeinderat ihrer Heimatstadt Ulm.

1996 und 1998 veröffentlichte sie zwei Alben mit ihrem Siyou Gospel Project und galt in Baden-Württemberg seitdem  als Gospel-Königin. 2008 traf sie auf den Super-Bassisten Hellmut Hattler, der deutsche Rockgeschichte - wie schon erwähnt - mit seinen Bands Kraan, Tab Two und Hattler geschrieben hat und dies noch immer tut. Zwischen den beiden entwickelte sich eine kreative musikalische wie private Partnerschaft. Sie gründeten das musikalisch eigenwillige und hochgradig originelle Duo Siyou'n'Hell, das mittlerweile 3 bemerkenswerte Alben veröffentlicht hat.

Der wortwitzig clevere Duo-Name spielt phonetisch mit der englischen Bedeutung von „see you", verkürzt Hellmut Hattlers Vornamen auf Hell, verkürzt weiterhin das „and" auf  „n" - in Anführungszeichen - wie in Rock'n'Roll oder Rhythm'n'Blues und weckt mit „Siyou'n'Hell" die Assoziation „Wir sehn uns in der Hölle". Nach dem Duo-Debüt-Album „Siyou meets Hellmut Hattler" von 2010 folgte „two-to-one" 2012 und „Soulscape Sreenshots" 2015. Im August 2018 erschien das Solo-Album von Siyou „Signs Of Love", bei dem Hellmut Hattler nachhaltig Schützenhilfe geleistet hat und als Musiker und Ko-Songschreiber bei 4 Titeln beteiligt war. Das von beiden gemeinsam geschriebene Titelstück des neuen Soloalbums von Siyou macht hörbar, welches Potential in der Zusammenarbeit der beiden Ausnahmemusiker steckt, und dass man von den beiden in der Zukunft weitere intelligente Popsongs - im besten Sinne - erwarten darf. Und natürlich werden sie ihre noch geheimen Hit „Signs Of Love" am 2. Mai in der Rebell(i)schen Studiobühne spielen. Eintritt € 20,-

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Sabine Fischmann

Fr 13.09.2019, 19 Uhr: Sabine Fischmann & Ali Neander: "PAPPSATT" - Das 10 Jahres-Special -
Die beiden Ausnahmekünstler präsentieren ihr generalüberholtes Erfolgsprogramm:

„Ein 20-Gänge-Menü für zwei Stimmen, Gitarre, Klavier und Sättigungs-Beilagen. irtuoses, Skurriles, Lustiges und Nachdenkliches zum Thema Essen und Trinken. Chanson, Pop, Jazz, Klassik und Kabarett/Comedy turbulent gemischt.
Im 50-Jahre Woodstock -Jahr noch ein Jubiläum. Vor zehn Jahren wurde das Programm aus der Taufe gehoben und mehrmals überarbeitet. Hier nun die Geburtstagsversion auf der Rebell(i)schen Studiobühne. Lasst Euch überraschen..."

Multitalent Sabine Fischmann ist Sängerin, Schauspielerin, Regisseurin, Pianistin und Texterin, daneben brillante Komödiantin, pointierte Kabarettistin und begeisternde Entertainerin. Laut Frankfurter Rundschau kann sie alles, außer langweilen. Nach eigener Definition ist sie „Darstellerin".

Als Theater-Darstellerin brachte sie zusammen mit Michael Quast und Markus Neumeyer 2006 das komische Drama „Don Giovanni a trois" heraus. Diese Produktion wurde u.a. zu den Salzburger Festspielen, nach Athen, Thessaloniki und Mailand eingeladen. Das Stück wurde von ZDF/3Sat aufgezeichnet und mehrfach im Theaterkanal ausgestrahlt. Es folgten im ähnlichen Stil „Die Fledermaus a trois" und „Carmen a trois".

Ihr immenses Können kommt nicht von ungefähr. Sie studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main zunächst Klavier und Kammermusik, „später folgte ein extra für sie geschaffenes Aufbaustudium, bestehend aus Gesang und Darstellendem Spiel, welches sie mit Auszeichnung abschloss" (Oper Frankfurt). Am Frankfurter Schauspiel war sie von 1994 bis 1997 als Korrepetitorin und musikalische Leiterin engagiert. Seit 2011 ist sie Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.

2002 reüssierte sie mit ihrem ersten eigenen Chanson-Programm: „Chanson d'amour - ein Abend über die Liebe und andere Grausamkeiten".

„Ihre erste CD Liebenslänglich erschien 2004. Diese CD-Produktion bildete die Grundlage für ihr gleichnamiges Soloprogramm, das vom WDR, SWR und HR ausgestrahlt und 2006 für den Prix Pantheon nominiert wurde" (Wikipedia).

Weitere CD-Produktionen folgten, unter anderem 2016 die Chanson-Lounge-CD „Blauer Engel", aufgenommen gemeinsam mit Ali Neander.

 

Ausnahmegitarrist, Komponist, Texter und Produzent Ali Neander, Mitbegründer und Mastermind der Rodgau Monotones stand als gefragter Studio-, Session- und Live-Gitarrist in Diensten von Kevin Coyne, Glashaus, Sabrina Setlur, Moses Pelham, Edo Zanki, Xavier Naidoo, Henni Nachtsheim, dem Rilke Projekt, dem Neuen Frankfurter Schulorchester usw..

Gemeinsam mit Bass-Legende Hellmut Hattler veröffentlichte Ali Neander 2010 und 2014 zwei unglaublich gute Fusion/NuJazzrock-Alben mit hervorragenden Kompositionen: perfekt produzierte, virtuos gespielte Instrumentalmusik mit überrumpelnder Wucht, vortrefflicher Handwerkskunst und beseelter Virtuosität.

Nicht zuletzt mit dem Ali Neander Projekt feat. Hellmut Hattler stellte Ali Neander unter Beweis, dass er einer der herausragenden Gitarristen Deutschlands ist.

Kürzlich veröffentlichte er mit Ali Neanders Blues Bang „Family Reunion" einen „Streifzug durch die Bluesgeschichte vom Country Blues der 20er Jahre bis zum Bluesrock der 70er, neu aufgefrischt und aktualisiert mit maximaler Spielfreude unter Umgehung allzu bekannter Klischees".

Man darf einen Duo-Abend der Extraklasse erwarten. Eintritt € 20,-

 

 

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Abbey Road Die Band  

Fr 20.09.2019, 19 Uhr: 50 Jahre ABBEY ROAD. Musik: Mitglieder der Lonely Hearts Club Band. Lesung: Volker Rebell

Das Jubiläumskonzert, kombiniert mit Kommentaren und Hintergrundgeschichten, feiert das letzte Meisterwerk der Beatles, ihr Album „Abbey Road", das vor 50 Jahren veröffentlicht wurde. „Abbey Road" ist tatsächlich das Abschieds-Album der Beatles und sozusagen auch ihr Vermächtnis. Denn dieses Album enthält die letzten Aufnahmen, die die Beatles von April bis August 1969 gemeinsam eingespielt haben. Die Songs des im Mai 1970 veröffentlichten Albums „Let It Be" waren bereits vorher, im Januar 69 aufgenommen worden. Dieser kommentierte Konzertabend widmet sich also dem letzten Glanzpunkt der Beatles-Karriere, ihrem letzten musikalischen Meilenstein-Album „Abbey Road", das vor 50 Jahren erschien: in den USA am 1. Oktober 1969, in England und Kontinentaleuropa bereits am 26. September.

Schon das Cover ist legendär. Das Foto des Zebrastreifens, über den die vier Noch-Beatles hintereinander drüberlaufen: John vornweg im weißen Anzug, hinter ihm Ringo schwarz gekleidet, gefolgt von Paul barfuß, im dunkelblauen Anzug, als einziger nicht im Gleichschritt - und am Ende George im Jeansdress, aufgenommen direkt vor den Abbey Road Studios, wo sie gerade ihr letztes Album eingespielt hatten. Dieses berühmte Foto, das zur Ikonographie der Popkultur gehört, wurde oft zitiert und parodiert. Auch 50 Jahre später pilgern immer noch Beatles-Fans zu der Londoner Kreuzung in der Abbey Road und überqueren den bekanntesten Zebrastreifen der Welt. Dieses Foto der Straßenüberquerung kann man deuten als Übergang von den sechziger Jahren in ein neues Jahrzehnt, von der Gruppe The Beatles zu den vier Solokünstlern.

„In gewisser Weise war uns klar, dass dies unser letztes Album sein könnte. Deshalb wollten wir nochmals zeigen, was wir drauf haben und wollten uns gegenseitig zeigen, was wir noch drauf haben. Also versuchten wir's und wollten dabei eine gute Zeit miteinander haben" (Paul McCartney)

Die LP „Abbey Road" war der krönende Abschluss einer unvergleichlichen Karriere - beginnend mit dem blues-orientierten, ungemein relaxed federnden „down-to-earth-groove" des surrealistischen Lennon-Songs „Come Together" und endend mit dem hymnischen Satzgesang „The End", der schlussendlich noch konterkariert wurde durch den flapsigen Joke-Song „Her Majesty". Die vier Pop-Majestäten der Sixties hatten sich mit „Abbey Road" würdig verabschiedet. Eintritt € 15,-

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KlangCraft

Fr 27.09.2019, 19 Uhr: KlangCraft, feat. Heinz Dieter Sauerborn - melodischer Jazzrock und dynamischer Fusion-Groove

Zum dritten Mal nach 2017 und 2018 kommen die Musiker von KlangCraft zu einem außergewöhnlichen Konzert in die Rebell(i)sche Studiobühne.

In Quintett-Besetzung mit Sängerin Judith Erb und dem Saxophonisten der hr-Big Band Heinz Dieter Sauerborn stellt die Fusion-Band um den Ausnahme-Schlagzeuger Herman Kock ihr neues Live-Programm einem ausgewählten Publikum vor.

Das Markenzeichen von KlangCraft, Fusion-Jazzrock mit Pop/Weltmusikeinflüssen, Lounge-Grooves und Klangmalereien zu verschmelzen, findet sich im neuen Programm erneut verfeinert und kunstfertig weiterentwickelt.

Ebenso komplexe wie melodiöse Kompositionen verbinden sich mit ausdruckstarken, virtuosen Improvisationen und genre-übergreifenden, ausdifferenzierten Arrangements.

Der reizvoll dynamische Gesang der Vokalistin Judith Erb changiert zwischen entspanntem Lounge-Jazz und hoch energetischem Scat-Gesang.

Heinz Dieter Sauerborn, seit 1998 tonangebender Alt- und Sopran-Saxophonist der Big Band des Hessischen Rundfunks setzt als begnadeter Solist edelste Akzente im intensiven Improvisations-Geflecht von KlangCraft.

Für den unverwechselbaren, vielschichtigen Groove des Klangwerker-Ensembles zeichnen verantwortlich der Bandleader und Universal-Drummer Hermann Kock und der spieltechnisch trickreiche Klasse-Bassist Moritz Grenzmann.

Und der Wunder-Pianist und Komponist Manuel Seng überzeugt durch ein seltenes Gespür für Grenzüberschreitungen zwischen eigensinniger Jazzimprovisation, klassischer Klavierliteratur und feinstem Pop-Feeling.

Alle Freunde hoch entwickelter und groovender Fusion-Musik dürfen mit der Live-Vorstellung des neuen Programms ein spannendes und spieltechnisch hochkarätiges Konzert von KlangCraft erwarten. Eintritt € 16,-

Und dies schreiben die Kritiker:

Jazzpodium: „Die Musik von KlangCraft ist luftig und leicht, transparent und groovend, tänzerisch und meditativ". Darmstädter Echo: „Voller Energie und mit einer tollen Bühnenperformance auf höchstem musikalischem Niveau konnte KlangCraft bis zum Schluss begeistern."

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 Heinrich Böll Die Vorleser

Do 03.10.2019 (Tag der Deutschen Einheit), 19 Uhr: Heinrich Böll im Literatur-Salon der Nobelpreisträger in der Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie.
Lesungen aus Werken der Nobelpreisträger für Literatur
an jedem ersten Donnerstag des Monats. Die Vorleser: Moritz Stoepel (Schauspieler, Rezitator, Musiker, Sprecher in arte, 3sat u.a.) und Volker Rebell (Radiomoderator, Musikjournalist, Buchautor, Rezitator)
Das heutige Thema: Heinrich Böll (Nobelpreis 1972) -„Doktor Murkes gesammeltes Schweigen" (1958), „Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1974)
Eintritt € 12,-

„Heinrich Theodor Böll (*21.12.1917 in Köln; † 16. Juli 1985 in Kreuzau-Langenbroich) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. Im Jahr 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, mit welchem seine literarische Arbeit gewürdigt wurde, ‚die durch ihren zeitgeschichtlichen Weitblick in Verbindung mit ihrer von sensiblem Einfühlungsvermögen geprägten Darstellungskunst erneuernd im Bereich der deutschen Literatur gewirkt hat' (Heinrich Böll Stiftung). In seinen Romanen, Kurzgeschichten, Hörspielen und zahlreichen politischen Essays setzte er sich kritisch mit der jungen Bundesrepublik auseinander. Darüber hinaus arbeitete er gemeinsam mit seiner Frau Annemarie Böll als Übersetzer englischsprachiger Werke ins Deutsche und als Herausgeber." (Quelle: Wikipedia)

Zitate:
 „Heinrich Böll, der Schriftsteller, der in seinem Werk lediglich seine Zeit darstellen wollte und damit für alle Zeiten schrieb, wird nicht in Vergessenheit geraten." (Siegfried Lenz, 1985)
 „Der Böll war als Typ wirklich Klasse. / Da stimmten Gesinnung und Kasse. / Er wär' überhaupt erste Sahne, / wären da nicht die Romane." (Robert Gernhardt, 1994)
Es gibt „kaum einen Autor, dessen Bücher Themen und Stimmungslagen aufgreifen, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben. Im Gegenteil, sie sind virulenter denn je. Man müsste sogar sagen: Bölls Themen sind auf unheimliche Weise zu uns zurückgekehrt." (Tanja Dückers, 2007)
 „Geliebt, ja, im Ausland verehrt, gab er vielen Lesern und Zuhörern Orientierung und einen Begriff von Freiheit, der sich nicht auf die Marktwirtschaft beschränkte. Vielleicht war er deshalb einer Meute von Politikern und deren Claqueuren verhasst, bis zu seinem Todestag am 16. Juli 1985." (Günter Grass im Essay Als Heinrich Böll beerdigt wurde, 2009)   „Bölls Themen konnten provozieren; ihre literarische Gestaltung war eher bieder. Heute können die Romane Bölls vor allem als Dokumente gelesen werden, da der Autor wohl immer mehr Gewicht auf die soziale und gesellschaftliche Seite von Literatur legte als auf ästhetische Aspekte." (Ulla Hahn, Juli 2010)

Weitere Themen und Termine im Literatursalon der Nobelpreisträger:

Do 07.11.2019, Thema: Hermann Hesse (Nobelpreis 1946), „Das Glasperlenspiel" (1943), „Der Steppenwolf" (1927), „Siddartha" (1922)
Do 05.12.2019, Thema: John Steinbeck „Früchte des Zorns" (1939), „Jenseits von Eden" (1952) „Von Mäusen und Menschen" (1937) [starb im Dezember vor 51 Jahren, Nobelpreis 1962]
Do 09.01. 2020, Thema: Albert Camus (starb am 4. Januar 1960, also vor 60 Jahren, Nobelpreis 1957)
weitere Autoren für den Literatur-Salon der folgenden Monate:
Pablo Neruda (Nobelpreis 1971)
Günter Grass (Nobelpreis 1999)
Thomas Mann (Nobelpreis 1929)
Ernest Hemingway (Nobelpreis 1954)
Jean-Paul Sartre (starb 1980, also vor 40 Jahren, Nobelpreis 1964)
Bertrand Russel (starb 1970, also vor 50 Jahren, Nobelpreis 1950)
George Bernard Shaw (starb 1950, also vor 70 Jahren,  Nobelpreis 1925)
William Butler Yeats (Nobelpreis 1923)
Bob Dylan (Nobelpreis 2016)

mehr lesen+ Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/heinrich-boell/

 

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Biber Herrmann

Sa 05.10.2019, 19 Uhr: Biber Herrmann - Folk-Blues und SingerSongwriter-Stil in Vollendung.

„Biber Herrmann ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-Blues-Künstler in unserem Lande und darüber hinaus. Den traditionellen Blues spielt er mit einer Lebendigkeit, die Herz und Seele berührt. Seine eigenen Songs greifen den Blues auf und führen ihn weiter zu einer Musik, die ihre eigene Sprache, Färbung und Tiefgang gefunden hat. He‘s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede." (Fritz Rau)

Kein Geringerer als der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau, der neben den Rolling Stones und Eric Clapton die ganze Welt-Elite des Blues, Rock und Pop nach Deutschland und Europa gebracht hat, adelt den Songwriter und Gitarristen Biber Herrmann mit diesen Worten.

Zu Recht, denn mit über 100 Konzerten pro Jahr zählt der Musiker und ehemalige Landarbeiter zum festen Kern der europäischen Gitarren-Szene.
Auf seiner aktuellen „Grounded-Tour" steuert er mit rauchiger Stimme und Gitarre auf die verborgenen Winkel der Seele zu, erzählt von Liebe und Brüchen, von Neuanfängen und dem unbedingten Drang, seinen eigenen Träumen zu folgen. Dabei richtet er den Blick ebenso auf die politisch-soziale Weltbühne und bezieht Stellung.
Konzertbesucher erleben Biber Herrmann als einen Geschichten-Erzähler, der, mit einer guten Prise Humor ausgestattet, im Leben „On The Road" seine
Bodenhaftung behalten hat. Greift der Saitenzauberer zur Blechgitarre, zelebriert er einen leidenschaftlichen Blues, bei dem die Zeit stillzustehen scheint.

Biber Herrmann wurde als musikalischer Begleiter für Fritz Raus Vorträge zum Thema Folk & Blues verpflichtet. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Grandseigneur der Konzertbranche endete mit dessen Tod im Jahre 2013. Seit 2018 arbeitet Biber Herrmann auf ähnliche Weise mit der Radio-Legende Werner Reinke zusammen. Ihr gemeinsames Programm trägt den Titel „BlödSinn & Blues".

Im Dezember 2018 traten die beiden mit diesem Programm an drei aufeinanderfolgenden ausverkauften Terminen in der Rebell(i)schen Studiobühne auf. Nach diesen umjubelten Konzerten mit Werner Reinke wird Biber Herrmann am 5. Oktober bei uns sein komplettes, abendfüllendes Soloprogramm präsentieren.

Resümee: Biber Herrmann vereinigt Singer/Songwriter-Poesie, virtuose Fingerstyle-Gitarre und akustischen Blues zu einer exquisiten Mischung.

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Buchcover Susanne Hasenstab

Sa 12.10. 2019, 19 Uhr: Susanne Hasenstab 

liest aus ihrem Roman: „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus".

Susanne Hasenstab, geboren 1984, arbeitet als freie Autorin und Kolumnistin für unterschiedliche Printmedien und beim Radio. So ist Susanne Hasenstab unter anderem die Autorin der hr4-Comedy-Serie „Der ganz normale Wahnsinn", in der sie ihre Zuhörer mit unserem alltäglichen Kommunikationswahnsinn konfrontiert.

Aufgeschnappte Gesprächsfetzen im Café, beim Einkaufen oder im Wartezimmer verwandelt Susanne Hasenstab in satirisch-groteske Dialoge und erntete dafür bereits viel Lob und Begeisterung von der Presse: „Da ist Loriot gar nicht weit weg", schrieb der Rezensent des »Darmstädter Echo« über „die Königin der Alltagsdramen" (hr Hauptsache Kultur); und der Mannheimer Morgen resümierte: „Mit ihren dramaturgischen Zuspitzungen scheinbarer Alltäglichkeiten amüsierte sie ihr Publikum auf das Beste ..."

In ihrem neuen Roman „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus" beschreibt Susanne Hasenstab humorvoll überspitzt die Lebenssituation der modernen Frau Anfang Dreißig, der die Entscheidung zwischen Selbstverwirklichung und Kinderwunsch aufgedrängt wird. Mit Ironie und Witz skizziert Susanne Hasenstab Situationen aus dem Alltag ihrer Protagonistin Katja, die sich durch unfreiwillige Komik auszeichnen und die viele so oder so ähnlich schon erlebt haben. Gleichzeitig ist der Roman auch eine Persiflage auf die Akteure des Kunst- und Kulturbetriebs, die mit allen Mitteln versuchen, mit ihren Werken Beachtung zu finden.

Die Lesung von Susanne Hasenstab kam zustande auf Empfehlung von Badesalz-Comedian Gerd Knebel. Danke Gerd. Eintritt € 12,-

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Moritz Stoepel

Sa 19.10.2019. 19 Uhr: Moritz Stoepel & Christopher Herrmann: "Judas. Verrat? Liebe!" - Literaturtheater mit Musik. Moritz Stoepel (Texte, Darstellung, Rezitation, Gitarre, Klavier), Christopher Herrmann (Cello, Oud, Geige, Bassklarinette, Klavier, usw.)

Es sind die letzten Stunden im Leben des Judas Ischariot ... seine Gedanken kreisen noch einmal um die gemeinsam verbrachten Tage mit Jesus vor dessen Kreuzigung. Es geht um Auflehnung gegen die Obrigkeit ... um Niederlagen, Veränderungen und Visionen wie „die Heilung der Menschen und der Welt durch Vertrauen, Hoffnung und Liebe.  - Wurden die Menschen und die Welt dadurch verändert? - An gewalttätiger Auseinandersetzung zwischen Völkern übertrifft unser Jahrhundert alle vorhergehenden. - Wer also hat versagt? Jesus oder wir? - Hatte er ein falsches Menschenbild oder haben wir ein falsches Jesusbild?" (nach Franz Alt)

Eingebunden in einen Monolog des Judas, verwoben mit Gedichten, Szenen und Prosatexten werden in den Figuren des Jesus von Nazareth und seines engsten Vertrauten Judas in der lebendigen und leidenschaftlichen Darstellung des Schauspielers Moritz Stoepel Brücken geschlagen zu unserer heutigen Zeit und den politischen Irrungen und Verwirrungen. (Idee & Konzeption: Moritz Stoepel) 

Weitere Autoren in diesem Projekt sind Mahatma Gandhi, Walter Jens, Pinchas Lapide, Hans Küng, Franz Alt, Hermann Hesse, May Ayim, Tiziano Terzani, Rainer Maria Rilke, Stéphane Hessel, Erich Fried und andere. 

Der Komponist und Multiinstrumentalist Christopher Herrmann begleitet dieses Projekt mit einer poetischen Bühnenmusik, die einfühlsam Emotionen und Atmosphäre aufnimmt und mit den Texten verschmelzen lässt.

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  Jimi Hendrix Foto-Ausstellung und Konzert

Sa 26.10.2019, Rebell(i)sche Studiobühne, 19 Uhr, „Der Club der toten Rockstars" (Janis Joplin, Jimi Hendrix, Jim Morrison u.a.) | Tribute-Konzert: - mit Ali Neander (Rodgau Monotones), Achim Dürr (Neue Philharmonie Frankfurt) und Mitgliedern der Woodstock-Revue-Band. Moderation/Lesung Volker Rebell. Eintritt € 15,-

„Der Club der toten Rockstars". oder „Der Club 27": Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison, Alan Wilson (Canned Heat), Kurt Cobain, Amy Winehouse - sie alle starben im Alter von 27 Jahren. Dazu passt das Thema der Ausstellung:

Sa 26.10.2019, Rebell(i)sche Galerie, 18 Uhr, Vernissage: Foto-Ausstellung „Amy, Brian, Janis, Jim, Jimi, Kurt" - der Club 27 - und andere VERSTORBENE ROCKSTARS. -Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Ausstellungsdauer: ab 26. Oktober bis 8. Dezember 2019 (John Lennons Todestag)

Das Thema der Ausstellung und des Vernissage-Konzerts am 26.10.2019:

„Jimi und Janis und Jim / niemand lebt, um kerngesund zu sterben" (frei nach Wolf Wondratschek) und weiter: „Die Show ist restlos ausverkauft / die toten Typen tanzen Rock'n'Roll"

Die ausstellenden Fotografen: Carl van der Walle, Hartmut Hennig, Gerd Coordes

Die Band, bestehend aus Mitgliedern des Ensembles der Woodstock/Love&Peace-Revue: Ali Neander, git | Achim Dürr, drums + voc | Michael Schlauch, keyboards | Matthias Oberländer, bass | Gast: Volker Rebell, git, voc |

Das Song-Programm: Songs folgender verstorbener Stars werden zu hören sein:  

„Light My Fire" - The Doors [Jim Morrison († 3. Juli 1971 Alter 27)]

„Sympathy For The Devil" | „Jumpin' Jack Flash" - The Rolling Stones [Brian Jones († 3. Juli 1969 Alter 27)]

„Purple Haze" | „Foxy Lady" - Jimi Hendrix [(† 18. September 1970) Alter 27]

 „Tommy-Medley" - The Who [Keith Moon († 7. September 1978, Alter 32), John Entwistle († 27. Juni 2002, Alter 57)]

„With A Little Help From My Friends" - Joe Cocker [(† 22. Dezember 2014) Alter 70] usw.

mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/der-club-der-toten-rockstars/

 

 

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Let It Bleed  Glitter Twins 

Fr 01.11.2019, 19 Uhr: 

50 Jahre The Rolling Stones: Let It Bleed" - Jubiläumskonzert mit The Glitter Twins. Lesung: Volker Rebell.

Konzert Teil 1: alle Songs des Albums „Let It Bleed" live & unplugged/stripped down und kommentiert.

Konzert Teil 2: „Best of Stones" mit The Glitter Twins, plugged & unplugged - nur Musik nonstop.

 

1969: Brian Jones stirbt / Gigantisches Hyde Park Konzert / Der neue Gitarrist Mick Taylor /  Das Drama von Altamont / Lass es bluten.

1969 war also ein höchst ereignisreiches und dramatisches Jahr für die Rolling Stones.

Zwischen Februar und Oktober nahmen die Stones ihr achtes Studioalbum „Let It Bleed" auf. Brian Jones, Gründungsmitglied, Multiinstrumentalist und früherer Kopf und Lead-Gitarrist der Stones war zwar bei den ersten Aufnahmen im Studio anwesend, beteiligte sich aber kaum noch aktiv an der Einspielung der Musik. Wegen seiner massiven Drogenprobleme war er kaum noch in der Lage, Gitarre zu spielen. So ist er nur bei zwei Songs des Albums als Autoharp-Spieler und Perkussionist beteiligt. Wegen des desolaten Zustands ihres ehemaligen Anführers beendeten die übrigen Stones am 8. Juni 1969 ihre Zusammenarbeit mit Brian Jones. Vier Wochen später, am 3. Juli, fand man ihn tot in seinem Swimmingpool.

Am 5. Juli gaben die Stones ein kostenloses Gedenkkonzert im Londoner Hyde Park vor etwa 250.000 Konzertbesuchern und stellten dabei erstmals den Nachfolger von Brian Jones live vor, den Gitarristen Mick Taylor.

Weil Keith Richards schon fast alle Gitarrenparts für Rhythmus- und Lead-Gitarre bei den Plattenaufnahmen selbst eingespielt hatte, kam Mick Taylor nur bei zwei Songs des Albums zum Einsatz, so bei „Country Honk" der ursprünglichen Country-Version des als Single veröffentlichten Erfolgssongs „Honky Tonk Women" und bei dem anzüglichen Rock-Titel „Live With Me", bei dem als Gastmusiker Leon Russel und Nicky Hopkins beteiligt waren - und zum ersten Mal der Tenorsaxophonist Bobby Keys.

Weitere herausragende Songs des Albums „Let It Bleed" - allesamt (bis auf eine Ausnahme) geschrieben von Mick Jagger/Keith Richards: der mit großem Chor aufgenommene Rock-Hymnus „You Can't Always Get What You Want", der titelgebende Rhythm'n'Blues-Song „Let It Bleed" mit der gewagten Blut-Symbolik im Text („bleed on me"), der Bluesrock-Klassiker „Midnight Rambler", der Country-Blues „Love In Vain" (geschrieben von Robert Johnson), der Folkblues „You Got The Silver" mit dem ersten Gesangsauftritt von Keith Richards als Lead-Vokalist, und nicht zuletzt der Gospel-orientierte Song „Gimme Shelter", einer der besten Songs in der Plattengeschichte der Rolling Stones.

Veröffentlicht wurde das Album „Let It Bleed" am 29.11.1969 in USA (erreichte dort Platz 3 der Charts) und am 05.12.1969 in Großbritannien (Chartsplatzierung Nr. 1). Nur einen Tag nach dem Erscheinungstag in England, am 6. Dezember, erlebten die Rolling Stones ihr schlimmstes Live-Debakel: das Drama von Altamont. Während des Auftritts der Stones wurde der schwarze Konzertbesucher Meredith Hunter von einem Mitglied der Hells Angels, die von den Stones als Ordner engagiert worden waren, erstochen. Zuvor hatte es schon Schlägereien und Krawalle gegeben. Am Ende des Free-Concerts der Rolling Stones in Altamont vor 300.000 Besuchern waren 4 Fans tot und Hunderte verletzt. Der Versuch der Rolling Stones, das Woodstock-Festival noch zu übertreffen, endete in Chaos und Gewalt. Altamont gilt als tragischer Tiefpunkt der Hippie-Bewegung von „Love and Peace" und als unglückliches Ende der hoffnungsvollen sechziger Jahre.

Das Album „Let It Bleed" wurde von der Kritik als eines der besten Alben der Stones bewertet. Das Magazin Rolling Stone wählte „Let It Bleed" auf Platz 13 der „500 besten Alben aller Zeiten".

 

Die Glitter Twins gaben bereits im November 2018 zwei Jubiläumskonzerte in der Rebell(i)schen Studiobühne aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums von „Beggars Banquet", kommentiert von Volker Rebell.

Dieses Konzertformat - Jubiläumskonzert + Lesung - soll fortgesetzt werden:

2020 - 50 Jahre „Get Yer Ya-Ya's Out"

2021 - 50 Jahre „Sticky Fingers"

2022 - 50 Jahre „Exile On Main Street"

2023 - 50 Jahre „Goats Head Soup"

2024 - 50 Jahre „I'ts Only Rock'n'Roll" und 60 Jahre „The Rolling Stones" (Debüt-Album)

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The Fitzgeralds

Mo 04.11.2019, 19 Uhr: 

The Fitzgeralds - Kanadas Folkmusic & Step Dancing Family.

Als „Canada's New Folk Sensation" werden The Fitzgeralds auf den Plakaten des Irish Folk Festivals 2019 angekündigt. Vom 17.10. bis 16.11.2019 geben The Fitzgeralds gemeinsam mit 3 weiteren Irish/Celtic-Acts des Irish Folk Festivals insgesamt 26 Konzerte in großen Hallen in Deutschland und der Schweiz. Doch ihr 27. Konzert innerhalb dieser großen Tour ist von ganz besonderer und exklusiver  Art. Zwischen ihren Auftritten im Frankfurter Hof in Mainz am 03.11. und dem Boulevard Theater in Dresden am 05.11., wo sie mit den anderen Acts die Bühne teilen und nur einen Teil ihres Programms aufführen können, geben The Fitzgeralds ein exklusives „Wohnzimmerkonzert" am 04.11. alleine aber mit ihrem kompletten Showprogramm in der Rebell(i)schen Studiobühne in Offenbach.

Sie sind nicht nur hervorragende Musiker, sondern auch ausgezeichnete Step-Tänzer: das Geschwister-Trio Julie, Kerry und Tom Fitzgerald. Die keltische Fiddle ist das Vorzeige-Instrument der jungen Geschwister aus Ontario, aber sie spielen auch Ukulele, Klavier und Bass. Zum Quartett ergänzt werden die beiden Schwestern Julie und Kerry und ihr jüngerer Bruder Tom durch den kanadischen Gitarristen und Multiinstrumentalisten Nate Douglas.

Musikalisch bieten The Fitzgeralds eine höchst individuelle Mischung aus French-Canadian-Folk, Scottish-Irish-Celtic Folk, Bluegrass, Jazz und Pop mit kammermusikalischen Arrangements.

Die Geschwister sind nicht nur dreifache „Canadian Grandmaster Fiddle Champions", sondern auch amtierende „Ontario Open Step Dance Champions". Dem Programmheft des Irish Folk Festivals ist zu entnehmen, dass die Fitzgeralds neben ihrer musikalischen Meisterschaft auch als Tänzer begeistern, weil sie „auf eine völlig ausgeflippte Art und Weise steppen. Die Geschwister sind sowohl im amerikanischen Tap als auch in der irischen Tradition Trendsetter. Was sie auf das Parkett bringen, ist atemberaubend explosiv, geladen mit ungestümer Lebensfreude und überschäumender Kreativität!"

Wer hochkarätige keltische Folkmusic schätzt und spektakuläre Steptänze mag, sollte sich The Fitzgeralds in der hautnahen Begegnung und intimen Atmosphäre unserer kleinen Studiobühne nicht entgehen lassen. Eintritt € 20,-.

https://www.youtube.com/watch?v=JXBbQGVL8zA

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Hermann Hesse

Do 07.11.2019, 19 Uhr: Hermann Hesse im Literatur-Salon der Nobelpreisträger in der Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie.
Lesungen aus Werken der Nobelpreisträger für Literatur
an jedem ersten Donnerstag des Monats. Die Vorleser: Moritz Stoepel (Schauspieler, Rezitator, Musiker, Sprecher in arte, 3sat u.a.) und Volker Rebell (Radiomoderator, Musikjournalist, Buchautor, Rezitator)
Das heutige Thema: Hermann Hesse (Nobelpreis 1946) -„Das Glasperlenspiel" (1943), „Der Steppenwolf" (1927), „Siddartha" (1922) -Eintritt € 12,-

Hermann Hesse (1877 - 1962) ist der weltweit meistgelesene deutschsprachige Autor des 20. Jahrhunderts. Berühmt wurde er durch Prosadichtungen wie „Siddharta" oder „Der Steppenwolf"; auch seine zahlreichen Aphorismen und Gedichtzyklen fanden ein breites Publikum. 1946 wurde dem Schriftsteller und Dichter der Nobelpreis für Literatur verliehen; 1955 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Hesse war zudem ein erfolgreicher Maler und hinterließ mehr als 3000 Aquarelle. (Quelle: https://www.inhaltsangabe.de/autoren/hesse/)

Hesse goes Pop - Hermann Hesse in Pop & Rock 

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne", wer kennt sie nicht, diese berühmte Zeile aus Hermann Hesses nicht minder berühmtem Gedicht „Stufen". Sie dürfte millionenfach in Poesiealben und Sammlungen von Sinnsprüchen zu finden sein. Texte von Hesse haben bleibende Spuren auch in der Pop- und Rockmusik hinterlassen. „Urahn der Popkultur", „Gott der Hippies", so hat man Hermann Hesse genannt. Tatsächlich war der vor 50 Jahren - um genau zu sein am 9. August 1962 - gestorbene Literatur-Nobelpreisträger der meistgelesene Autor in der Ära der Hippie-Gegenkultur zwischen 1967 und '73. Vor allem die Beschäftigung Hesses mit fernöstlichen Weisheiten, Selbstfindung und Bewusstseinserweiterung machte ihn für die Jugendbewegung jener Zeit interessant. Kein anderer Schriftsteller wurde in der psychedelischen Rock- und Hippie-Szene so oft zitiert wie Hesse. Carlos Santana entlehnte seinen Albumtitel „Abraxas" (1970) dem Hesse-Roman „Demian". John Kay, der Sänger der 1967 in Los Angeles gegründeten Band Steppenwolf, die sich nach dem gleichnamigen Hesse-Roman von 1927 benannte, beschrieb in einem Interview seine inhaltliche Nähe zu Hermann Hesse so: „Er lehnt die Normen der Mittelklasse ab und dennoch versucht er, ihnen gemäß sein Glück zu finden - genau wie wir." Das Roman-Thema, der Konflikt zwischen dem angepassten, kritikwürdigen, aber angenehmen bürgerlichen Leben und dem Ausbruch in die Gegenwelt von Rausch, Freiheit und Sinnlichkeit, überschattet von der Gefahr der Einsamkeit und Selbstzerstörung, beschäftigte auch die britische Acid-Rockgruppe Hawkwind in ihrem 1976 veröffentlichten Rock-Epos mit dem Titel „Steppenwolf". Und auch Peter Maffay griff das Thema „Steppenwolf" für sein gleichnamiges Album des Jahres 1979 auf. Die Artrock-Suite „Close To The Edge" der britischen Progressive Rock-Band Yes von 1972 bezog sich inhaltlich auf Hesses Erzählung „Siddhartha. Eine indische Dichtung". Das philosophische Märchen „Piktors Verwandlungen", das Hermann Hesse 1922 schrieb, diente der deutschen Artrock-Gruppe Anyone's Daughter als Vorlage für ihr gleichnamiges Album von 1981, das als Klassiker des deutschen Progressive Rock gilt. Das aktuelle deutsche Elektropop- und Singer/songwriter-Duo Glasperlenspiel benannte sich nach dem gleichnamigen Roman von Hermann Hesse aus dem Jahre 1943. 2009 interpretierten Die Toten Hosen das Hesse-Gedicht „Im Nebel". „Seltsam, im Nebel zu wandern, Leben ist Einsamsein. Kein Mensch kennt den andern, Jeder ist allein." So lautet die letzte Strophe des berühmten Hesse-Gedichts, das auch von Matthias Habich rezitiert und von Schönherz & Fleer vertont wurde für das „Hesse-Projekt - Die Welt unser Traum".
„Heiterkeit ohne Dauer, / Stern, der ins Dunkel fällt: / Schleier von Schönheit und Trauer / Über dem Abgrund der Welt." Die Schauspielerin Juliane Köhler rezitiert diese Zeilen aus dem Hesse-Gedicht „Kleiner Gesang". Dazu spielen Akkordeon, Bassklarinette und Flügel eine schöne, melancholische Begleitung, die sowohl heitere Gelassenheit ausdrückt als auch von den Abgründen weiß. Wie wird man den teils romantischen und spirituellen, teils strengen und philosophischen Gedichten und Prosatexten von Hermann Hesse als Musiker, Arrangeur und Komponist gerecht? Mit dieser Frage hat sich das Musiker-Duo Richard Schönherz und Angelika Fleer lange und konstruktiv beschäftigt. Das Ergebnis ihrer ambitionierten musikalischen Hesse-Bearbeitung zwischen Klassik, Weltmusik und Pop erschien im März 2007 unter Beteiligung einer Riege namhafter Schauspieler/Sprecher und Musiker, darunter Ben Becker, Matthias Habich, Roger Willemsen, Annett Louisan, Xavier Naidoo, Andreas Vollenweider, Ali Neander u.a.
„Wo wir etwas finden, das wie Musik ist, da müssen wir bleiben; es gibt im Leben gar nichts andres zu Erstrebendes als das Gefühl der Musik, das Gefühl des Mitschwingens und rhythmischen Lebens, der harmonischen Berechtigung zum Dasein." Diesen Hesse-Text spricht die große alte Diva Caterina Valente und Till Brönner spielt dazu elegisch auf dem Flügelhorn - einer der Höhepunkte des Hesse-Projekts.
Orientierung in der Sinnsuche von Generationen lieferten Hesse-Texte wie der folgende: „Jede Erscheinung auf Erden ist ein Gleichnis, und jedes Gleichnis ist ein offenes Tor, durch welches die Seele, wenn sie bereit ist, in das Innere der Welt zu gehen vermag, wo du und ich und Tag und Nacht alles eins sind." Diese Zeilen spricht der Schauspieler Matthias Habich im Hesse-Projekt trocken, ohne musikalische Begleitung. Im Zusammenhang mit Hesse-Lyrik scheint die Musik für Schönherz & Fleer auch Grenzen zu haben. Die Fortsetzung der lyrischen Hesse-Vertonungen erschien 2009 mit dem Album „Hesse Projekt: Verliebt in die verrückte Welt".
Der nuschelnde Mann mit dem Hut sieht das anders mit den Grenzen der Musik. Er animiert seit 2006 alljährlich Nachwuchsmusiker jeglicher Couleur in einem Wettbewerb, Hesse-Texte musikalisch zu bearbeiten. „Und nun liest er ein Buch von Hermann Hesse / Und nun macht er Meditation", sang der Deutsch-Altrocker Udo Lindenberg schon 1973 in seinem Liedklassiker „Er wollte nach London". 2008 veröffentlichte Lindenberg, der sich selbst „als ein kleiner Bruder von Hermann Hesse sieht" - wie er sich in einem Interview 2010 in spiegel-online nicht unbescheiden äußerte, das Lesebuch „Mein Hermann Hesse". Warum? „Bei Hermann Hesse fühle ich mich zuhause. Er war mir schon lange nah, und es wäre sicher manches anders gelaufen ohne ihn. Schon in jungen Jahren wurde er ein großer Inspirator für mich, der wichtige Impulse und Orientierungen setzte. Seine Haltung gegen Militarismus, Nationalismus und den ganzen mörderischen, unmenschlichen Wahn und seine Vorstellung vom eigenen Weg - das kam bei mir schon früh an. Keinem anderen Schriftsteller fühle ich mich deshalb so verbunden." Zwei Jahre zuvor gründete Udo Lindenberg in Hesses Heimatstadt Calw eine Stiftung, die unkonventionelle junge Musiker fördert und das Werk Hesses mit Musik verbindet. Beim diesjährigen Hermann Hesse-Festival am 7. Juli in Calw stand Udo Lindenberg mit seinem Panikorchester auf der Bühne und rief Hesses Botschaft, reduziert auf drei Worte, ins Publikum: „Mach dein Ding!" (Quelle: Kramladen- Sendung vom 30.08.2012, Volker Rebell)

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Jessica Born Jessica Born Band

Fr 08.11.2019: Jessica Born & Band feat. Ali Neander

Es gibt nicht viele deutsche Sängerinnen, die Blues, Soul, Jazz und Rock ähnlich stilsicher und authentisch interpretieren können und über eine intensive Ausdruckskraft und vokaltechnische Qualität verfügen wie Jessica Born. Wenn sie Songs von Aretha Franklin, Janis Joplin oder Etta James auf ihre eigene Weise gesanglich in Szene setzt, dann spürt man die Leidenschaft und emotionale Tiefe, die in diesen Songs angelegt ist und nur darauf wartet, von einer expressiven Sängerin wie Jessica Born zum Leben erweckt zu werden. Erstaunlich mit welch unbändiger Energie und niemals zurückgehaltenem Gefühlsüberschwang sich die Performerin Jessica Born in textlich dramatische Songklassiker hineinstürzt, wie z.B.: „I'd Rather Go Blind" (Etta James / Beyoncé) oder „Ball And Chain" (Janis Joplin / Big Mama Thornton). Wobei der hohe emotionale Erregungszustand ihrer gesanglichen Performance niemals überkandidelt oder kitschig wirkt, sondern im Gegenteil glaubwürdig und zutiefst menschlich. Wenn sie melodische Schlussphrasen jazzig phrasiert und mit schier endlosen Ton-Schnörkeln auskleidet, so wie es die großen Soul- und R'n'B-Diven gerne zelebrieren, dann wirkt das nicht maniriert, sondern selbstbewusst im Sinne von: Hört her, ich kann das schon lange.

Im Januar 2018 gab Jessica Born mit ihrer damaligen Band in der ausverkauften Rebell(i)schen Studiobühne ein hochklassiges und bejubeltes Konzert. Nun kommt sie wieder und bringt ihre aktuelle, erneut hochkarätig besetzte Begleitband mit:

Ali Neander, Mitbegründer und Mastermind der Rodgau Monotones und einer der besten Gitarristen Deutschlands (sein „Ali Neander Projekt" mit Bass-Legende Hellmut Hattler zählt zu den musikalisch aufregendsten, modernen Jazzrock-Entwicklungen Europas).

Bassist Willy Wagner kennt man von seiner Zusammenarbeit mit Rio Reiser, Xavier Naidoo, Edo Zanki, Glashaus, Rilke Projekt, etc..

Schlagzeug und Cajon spielt Matthias Ladewig. Er ist ansonsten Mitglied der Funk- und Showband Groove Connect und arbeitete schon mit Pete Haycock, dem Frontman der Climax Blues Band und mit dem US-Bluesmusiker Alvin Youngblood Hart zusammen.

Nach eigener Definition präsentiert die Band eine Mixtur aus „Groovy Jazz, Finest Soul, True Blues und Real Rock´n`Roll" - im Zentrum die mitreißende vokale Energie der einzigartigen Ausnahme-Sängerin Jessica Born. Eintritt € 20,-

 


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Kraniche Kraniche

Fr 15.11.2019, 19 Uhr: Carsten "der graue Kranich" Linde - "Wenn die Kraniche ziehen" - eine Multimediaschau

Wenn die Kraniche ziehen, folgt ihnen seit Jahren der  Naturfotograf und langjährige Kranich-Ranger Carsten Linde mit seiner Kamera. Im Einklang mit den Jahreszeiten führen ihn seine Reisen im Herbst von den Rastgebieten an der Ostseeküste über Frankreich bis zu den Winterquartieren in Spanien. Im Frühjahr trifft er die „Tänzer des Nordens" an ihren Balzplätzen in Schweden.

Carsten Linde

Er fotografiert seine Lieblingsvögel in ihren natürlichen Lebensräumen: An verborgenen Schlafplätzen und traditionellen Sammelplätzen, bei Wind und Wetter, in Schnee und Nebel, in der Dämmerung und im weichen Morgenlicht.

Mit seiner Multimedia-Schau „Wenn die Kraniche ziehen" lädt er zu einer ganz besonderen Reise mit den großen Zugvögeln ein: Seine meisterhaften Fotos zeigen die Kraniche sowohl in unberührten Landschaften wie auch in prägnanten Nahaufnahmen. In solcher Vielfalt und bis ins Künstlerische reichend, hat man Fotos der „Vögel des Glücks" bislang kaum gesehen. Mit dem Licht und seiner Kamera malt der Naturfotograf wunderbare Bilder und hat eindrucksvolle Stimmungen der wild in freier Natur lebenden Tiere eingefangen.

Kraniche Kraniche

Fachkundige Informationen aus erster Hand zu Biologie, Verhalten, Zugwegen und Beringung der Kraniche sowie die Schilderung authentischer Erlebnisse bilden eine abwechslungsreiche Mischung. Hinzu kommen ausgewählte Filmsequenzen, die sparsam mit akustischer Musik unterlegt sind. Auch dabei stehen stets die beeindruckenden Zugvögel im Mittelpunkt.

Seit seiner Kindheit ist Carsten Linde von den Kranichen fasziniert. Seine Begeisterung überträgt sich, wenn er durch seine lebendige Sprache und den freien Vortrag von Gedichten aus verschiedenen Kulturen die Aura, Mystik und Poesie der großen grauen Wanderer zwischen den Welten zum Leben erweckt. Eintritt € 15,-

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 Sally Barker „Sobald sie anfängt zu singen, ist man in einer anderen Welt"

Fr 22.11.2019, 19 Uhr: Sally Barker "Sally, Joni & Sandy" - eine der großen Sängerinnen Englands gastiert am 22. November 2019 in der Rebell(i)schen Studiobühne mit ihrem neuen Song-Programm, in dem Sally Barker die beiden legendären Sängerinnen und Songschreiberinnen Joni Mitchell und Sandy Denny ehrt.

Schon mit ihren frühen Soloalben „Sally Barker" (1989) und „This Rhythm Is Mine" (1990) begründete die 1959 geborene Sängerin, Gitarristin und Songschreiberin ihre Ausnahmestellung in der britischen Folkrock-Szene. Sie tourte mit Steeleye Span, Bob Dylan und Robert Plant und gründete das weibliche Folk-Quartett The Poozies („Britain's premiere celtic roots all-woman supergroup"[BBC]).

2014 beteiligte sie sich am Talent Contest von BBC One „The Voice" und rührte das Jurymitglied Tom Jones zu Tränen mit ihrer Interpretation von Nina Simone's Song „Don't Let Me Be Misunderstood": https://www.youtube.com/watch?v=M_FqFsu-gsQ

In der Endausscheidung von „The Voice" belegte sie 2014 Platz 2 und sang gemeinsam mit Sir Tom Jones den Marc Cohn-Song aus dem Jahre 1991 über King Elvis und den Südstaaten Gospel/Blues „Walking In Memphis": https://www.youtube.com/watch?v=nV7sjMdOsak

Schon seit ihrer frühen Jugend schreibt Sally Barker eigene Songs und veröffentlichte bislang zehn Alben unter ihrem eigenen Namen und fünf Alben gemeinsam mit The Poozies. Zu ihren zuletzt veröffentlichten Songs zählt „Witness", geschrieben von Sally Barker gemeinsam mit dem Buchautor Chris Parker: https://www.youtube.com/watch?v=aSJs7qStQTc

2015 schloss sich Sally Barker der reformierten Folkrock-Band Fotheringay für eine Tour und eine Albumeinspielung an, 2017 folgte eine ähnliche Zusammenarbeit mit der ebenfalls reformierten Band Fairport Convention. siehe und höre „Rising For The Moon", Fairport Convention 2017, feat. Sally Barker: https://www.youtube.com/watch?v=jKJhSM1g3WU

In beiden berühmten englischen Folkrock-Bands Fotheringay und Fairport Convention war die Sängerin und Songschreiberin Sandy Denny in den siebziger Jahren bis zu ihrem Unfalltod 1978 tonangebend. Sally Barkers neues Songprogramm "Sally, Joni & Sandy", das sie auch in der Rebell(i)schen Studiobühne präsentieren wird, widmet sich - neben ihren eigenen Liedern - vor allem den Songs der legendären englischen Folkrock-Sängerin Sandy Denny genauso wie den Songklassikern der vielleicht wichtigsten Songschreiberin der Popkultur Joni Mitchell. Hier ist Sally Barkers Neufassung des Joni Mitchell-Songs „Coyote" zu hören und zu sehen, live in der Royal Festival Hall, London: „Coyote" https://www.youtube.com/watch?v=A57A3GTQxU8

Für den BBC-Contest „The Voice" interpretierte Sally Barker im Jahre 2014 Joni Mitchells Song-Juwel „Both Sides Now": https://www.youtube.com/watch?v=bMBTyMeARsc

Im vergangenen Herbst stellte Sally Barker mit „Oh Yeh Yeh" ihr neues Album vor, das sie gemeinsam mit ihrem neuen weiblichen Trio IOTA eingespielt hat. Ein hinreißender Song daraus ist „Downfall": https://www.youtube.com/watch?time_continue=67&v=Rf_3n0uFxF0

Ihr Gesang und ihre Gitarre - mehr braucht es nicht für ein beeindruckendes Konzert von Sally Barker bei uns am 22.11.2019. Eintritt € 20,-

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Ludo A. Kaiser

Fr  29.11.2019, 19 Uhr: Ludo A. Kaiser & Jörg Zick, Willy Spahn & Thorsten D. Pötsch:

 "NebenSchauPlätze 2"

Ernst, heiter, skurril, banal, kurios ...

Neue und alte Geschichten, Glossen und Gedichte präsentiert Ludo A. Kaiser

in seinem Programm „NebenSchauPlätze  2". Gemeinsam mit dem Schauspieler

und Rezitator Jörg Zick steigt er hinab in die Wirrungen und Niederungen

des Alltags und erzählt von Nebenschauplätzen auf denen sich kleinere

menschliche Tragödien und Komödien abspielen.

Musikalische Akzente setzen die Klangkünstler Willy Spahn (Saxophon) und

Thorsten D. Pötsch (Percussion).

Eintritt € 15,-

 

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John Steinbeck

Do 05.12.2019, 19 Uhr: John Steinbeck im Literatur-Salon der Nobelpreisträger in der Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie.

Lesungen aus Werken der Nobelpreisträger für Literatur
an jedem ersten Donnerstag des Monats.

Die Vorleser: Moritz Stoepel (Schauspieler, Rezitator, Musiker, Sprecher in arte, 3sat u.a.) und Volker Rebell (Radiomoderator, Musikjournalist, Buchautor, Rezitator)

Das heutige Thema: John Steinbeck (Nobelpreis 1962)
„Früchte des Zorns" (1939), „Jenseits von Eden" (1952) „Von Mäusen und Menschen" (1937) [Er starb im Dezember vor 51 Jahren]

Eintritt € 12,-

John Ernst Steinbeck, US-amerikanischer Erzähler deutsch-irischer Abstammung, geboren am 27. Februar 1902 in Salinas, wuchs in Kalifornien auf. 1918-24 Studium der Naturwissenschaften an der Stanford University, Gelegenheitsarbeiter, danach freier Schriftsteller in Los Gatos bei Monterey. Im Zweiten Weltkrieg Kriegsberichterstatter, 1962 Nobelpreis für Literatur, gestorben am 20. Dezember 1968 in New York. (Quelle: Klappentext dtv)

John Steinbeck, einer der erfolgreichsten und populärsten Autoren der Vereinigten Staaten, wurde 1902 im kalifornischen Salinas geboren, wo er im Milieu von Farmern und Fabrikarbeitern Anregungen für seine ersten Kurzgeschichten erhielt. Eine akademische Ausbildung brach Steinbeck ab und widmete sich als Autodidakt der Lektüre und eigenen schriftstellerischen Arbeiten.
Im Zentrum von Steinbecks Werk steht das Milieu einfacher Arbeiter und sozial schwächer Gestellter, deren Lebensverhältnisse er realistisch und mit sozialkritischem Anspruch schilderte. Bereits sein erster Romanerfolg »Tortilla Flat« (1935) ist im Umfeld armer Hispano-Amerikaner angesiedelt. Seine bekanntesten Werke sind die Novelle »Von Mäusen und Menschen« und die beiden Romane »Früchte des Zorns« und »Jenseits von Eden«. Alle drei Werke wurden mehrfach verfilmt.
Was ihn neben seinem literarischen Werk auch für heutige Menschen interessant macht, ist die Tatsache, dass er als Vorreiter der Ökologie-Bewegung gelten kann, der - unverstanden von seinen Zeitgenossen - bereits sehr früh auf den organischen Zusammenhang aller Teile der Natur, zu denen auch der Mensch gehört, hingewiesen hat. Quelle: https://www.inhaltsangabe.de/autoren/steinbeck/

mehr lesen + Karten bestellen: https://radio-rebell.de/kalender/john-steinbeck-lesung-im-literatur-salon-der-nobelpreistraeger-2/

 

 

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Anselm Wild

Sa 07.12.2019, 19 Uhr: Anselm Wild & Keine Panik - "Udo fröhliche"

Udo fröhliche, Udo selige ...

„Keine Panik" liest die Weihnachtsgeschichte und singt leise Lieder...

Die Weihnachtsgeschichte frei nach Udo Lindenberg. Nun, wie kann man sich das vorstellen? Die typisch schnöselnde Aussprache von Udo und das fast ins Komische gleitende Libretto. Das ist eine viel versprechende Mischung, um einen schönen Weihnachtsabend in lindianischer Stimmung zu verleben.

Anselm Wild und Nadine Wopp tragen diese Weltgeschichte so authentisch vor, dass selbst überzeugte Atheisten durch diese, unseren Erdball prägende Geschichte bekehrt wird.

Dies alles gepaart mit Lindenberg-Songs, kammermusikalisch vorgetragen mit Markus Giegerich am Piano. Mehr braucht es nicht. Einen Hut, zwei Stimmen und ein Klavier. Das ist, was Sie erwartet... ein humorvoller und gleichwohl auch sehr ernster, balladesker Abend.

„Keine Panik" mit:

Anselm Wild - Stimme

Nadine Wopp - Stimme

Markus Giegerich - Klavier

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Kick La Luna

Sa 14.12.2019, 19 Uhr: KICK LA LUNA-Trio - Weltmusik und Ethno-Funk mit Charisma.
„Tanze aus der Reihe" heißt einer der Songs von Deutschlands mit Abstand erfolgreichster „female world music band" KICK LA LUNA. Kein Wunder, gehen sie doch seit über 25 Jahren unbeirrt ihren Weg: Ethno Funk und Bossa
Soul, A capella-Perlen und pulsierende Rhythmen, Gänsehaut-Stimmen und Latin-Feeling, Songs aus Soul und Seide.
Kaum eine andere deutsche Band verfügt weltmusikalisch über eine vergleichbare
Bandbreite - von Folklorethemen der neuseeländischen Maori, über traditionelle Lieder aus Angola und Südafrika bis hin zu Indio-Gesängen aus Amazonien. Mit ihrem individuellen Ethno-Crossover erspielten sich KICK LA LUNA eine Ausnahmestellung in der deutschen Musikszene.
Ihr typischer Stil vereint Soul, Funk und Worldmusic mit perkussivem Groove und
mehrstimmigem Satzgesang. Damit erobern sie ihr Publikum schon mit dem ersten Song. Mitmachen oder Zuhören, Relaxen oder Tanzen, Mitswingen oder Mitsingen, ganz unprätentiös entsteht ein spannender Austausch mit dem Publikum.
Die Musikerinnen von KICK LA LUNA haben Charisma, das sich sofort überträgt. Da wird jedes Konzert zum unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis.
KICK LA LUNA berühren ihr Publikum mit Songs, die Mut machen.
KICK LA LUNA faszinieren durch ihre Instrumentalsoli und ihren mehrstimmigen Gesang.
KICK LA LUNA ist gut für die Ohren und Medizin fürs Herz.
KICK LA LUNA erfinden sich musikalisch immer wieder neu.
Elke Voltz (voc, g), Uli Pfeifer (b, voc) , Anne Breick (perc, voc) | www.kicklaluna.com
Beginn: 19:00 | Einlass: 18:00 | Eintritt € 20,-


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Zusatzinfos zu den Konzerten/Veranstaltungen 2020

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Fr 17.01.2020, 19 Uhr: CELLO MEETS JAZZ  - Christopher Herrmann & Marek Herz 

Auf höchstem musikalischem Niveau spielen die beiden Ausnahmemusiker eigene Stücke aus ihren Produktionen „Bitte Warten" und Cellosophie.

Was, nur zwei Instrumente? - wie langweilig. Nix da, in keiner Sekunde kommt Langeweile auf, viel zu kurzweilig, abwechslungsreich und spannend sind die zehn originellen Eigenkompositionen des 2-Mann-Orchesters cello meets jazz. Da haben sich zwei leidenschaftlich und beseelt aufspielende Musiker gesucht und gefunden. Cello und Gitarre ergänzen sich, umgarnen einander und streiten bisweilen um die Führungsrolle und den intensivsten Klangausdruck. Und auch der Rollentausch ist ihnen nicht fremd, was vor allem die Domäne von Christopher Herrmann ist. Mal klingt sein Cello nach verzerrter E-Gitarre, mal ersetzt sein akkordisch angeschlagenes Cellospiel einen Rhythmusgitarristen, mal jagt er seinen Celloton durch elektronische Verfremdungsgerätschaften und entlockt seinem getunten Instrument in jazzig ausufernden Soli verblüffende Sounds zwischen tirilierendem Vogelgesang, schreiender Violine und ausgeflipptem Synthesizer.

Sein Partner, Gitarrist Marek Herz folgt ihm dabei auf Schritt und Tritt - mal dezent unterstützend, mal kontrastreich herausfordernd in solistischen Gegenfiguren. Dann sausen die beiden im Parallelflug durch wieselflinke Unisonoläufe fast wie zur kreativen Hochblüte des Jazzrock eines Mahavishnu Orchestra; im nächsten Moment verweilen sie in kontemplativer Versenkung, malen romantisch-melodiöse Traumbilder, um wenig später mit virtuosen Kunststückchen wieder funkenschlagende Energie zu versprühen.

„Bitte warten" ist ein famoses Album, das niemanden lange warten lässt, der sich speziell an musikalischem Raffinement und generell an hochkarätigem Musikantentum erfreuen möchte. Wir warten auf die Live-Aufführung von CELLO MEETS JAZZ am 25.10.2019. Eintritt € 15,-

 

 

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Zusatzinfos zu den Konzerten/Veranstaltungen 2019

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Infos zum 12.01.19 Michaele Scherenberg. Interview v. 03.01.2019

Drei Fragen an Michaele Scherenberg + eine Zusatzfrage

1. An welchem Fernsehfilm arbeiten Sie zur Zeit für das Hessische Fernsehen?

Antwort: Im Augenblick gebe ich gerade die letzten Gewürze in eine Sendung für "Hessen à la carte". Es ist ein 30-Minuten-Film über Wintergerichte im Odenwald. Da wird es Eintopf geben mit Lamm und Nudeln, aber auch ein leckeres veganes Gericht mit selbstgezogenem Kürbis.

2. Als Fernsehmoderatorin/Autorin müssen Sie mit Fakten umgehen. Wie kommt es,dass Sie sich für Märchen interessieren?

Antwort:Ich habe mich bei meiner Fernseh-Arbeit immer dafür interessiert, welche Geschichten hinter den Fakten verborgen sind. Warum ist etwas so oder sogekommen? Was kann dadurch entstehen? Welche Muster müssten durchbrochenwerden? Märchen enthalten viele alte Weisheiten und Metaphern. Nach der Lehre der Archetypen muss der „Held" schwere Wege gehen bis er die „Krone" gewinnt.Für Märchen interessiere ich mich seit meiner Kindheit, ihre Magie entdeckte ich imLaufe meines Lebens immer mehr.

3. Was können uns alte Märchen heute noch sagen?

Antwort: Märchen sind für mich wie die Natur - nie „alt", sondern immer wieder frisch und in Wandlung. Gerade heute, wo wir zunehmend materialistisch und unter Kontrolle leben, können Märchen interessante Anregungen geben. Beim Zuhören öffnen sich Bilder hinter der Wirklichkeit voller Symbole und Gleichnisse. Deshalb ruhig mal das Smartphone oder Ipad weglegen und Märchen hören. Märchen haben ihre Botschaften zu Krieg, zu Konkurrenz, zu Unterdrückung, Terror. Denn all das kommt ja auch in Märchen vor und wird dort in erstaunlicher Weise bewältigt und verwandelt.

Zusatzfrage: Was können die Besucher der Rebell(i)schen Studiobühne am 12.Januar von Ihrem Auftritt erwarten?

Antwort: Wir werden gemeinsam eintauchen in eine Welt hinter der Welt. In Worte und in Stille. Manche Märchen werden sich erst am Abend aktuell melden, denn ich erzähle ja stets vollkommen frei und aus dem Augenblick heraus. In jedem Fall werden wir einen ungewöhnlichen Abend miteinander erleben. Und die Märchen, die ich erzählen werde, sind fast alle unbekannt. Ich freue mich schon sehr auf den tollen Ort!

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Matthias Keller, Jahrgang 1970, ist professioneller Sprecher, Sänger, Musiker, Komponist, Texter, kurz: Multifunktions-Künstler und Garant für „brillantes Entertainment" (Frankfurter Neue Presse).

Seit 1994 steht er hauptberuflich vor dem Mikrofon und zählt heute zu einer der Top-Stimmen im Rhein-Main-Gebiet. Radiohörer kennen ihn als die Stationvoice von HR1. Vielseitigkeit ist sein Markenzeichen. Er beherrscht den souveränen Werbebass ebenso wie die leidenschaftliche Hörbuchstimme. Ob seriöses E-Learning oder abgedrehtes Kinderlied, ob Derrick-Imitator oder Märchenerzähler, Kellers Stimme fesselt und überzeugt. Seine Experimentierfreude und Improvisationsfähigkeit machen ihn zur kreativen Allzweckwaffe. Und die zündet nicht nur im Studio, sondern auch auf der Bühne.

Als Bassstimme und Human Beatbox war Keller 17 Jahre lang mit der A-cappella-Kultband U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern auf Tour. Die Bilanz: Über 1.300 Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zahlreiche TV-Auftritte (ZDF, 3Sat, BR, WDR). Das Quintett wurde mit dem Hamburger Cup of Comedy und dem Ward Swingle Award als bester internationaler Comedy-A-cappella-Act ausgezeichnet.

Deutsche Bank, IBM, Apple, Sony, Siemens, Emirates, Porsche - Keller leiht seine Stimme den ganz Großen, aber auch den ganz Kleinen. Er wird als Erzähler der Winnie Puh-Hörspiele von Walt Disney engagiert und steht von 1998 bis 1999 als TV-Moderator für den Kindersender Nickelodeon vor der Kamera.

Bei der populären „Prinzessin Lilifee"-CD-Serie wirkt er von Anfang an als Songtexter und Sänger mit.

Seit 2003 ist er außerdem in der Comedy-Hörspielserie Die Ferienbande als Erzähler und als Kommissar Tappert zu hören.

2008 übernimmt Keller im gigantischen Online-Rollenspiel Star Wars: The Old Republic eine Hauptrolle als Jedi Ritter.

2012 veröffentlich er mit seiner Band Keller & Verstärkung das Album Spassernstliebe. Im selben Jahr performt er, gemeinsam mit der NDR-Radiophilharmonie, die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens als Live-Hörspiel.

Zwischendurch findet Keller Zeit, ganz alleine auf der Bühne zu stehen. Seit 2001 hat er drei Soloprogramme entwickelt, in denen er sich gleichermaßen als Singer-Songwriter wie als Erzähler skurriler Geschichten präsentiert. Auf unverwechselbar charmante Weise spielt er mit seinem Publikum und erfindet sich dabei immer wieder neu. Seine Liebe zur Improvisation gipfelt in einzigartigen Bühnexperimenten mit einer Loop-Station, mittels derer er seine Stimme vervielfältigt und eine komplette Balkan-Brass-Band auf die Bühne zaubert, bis der Saal tobt. Er tritt beim Ohrkanus 2011 im Berliner Babylon auf und bei 1,2 oder 3 im ZDF. Und erntet jedesmal tosenden Applaus für seine Performance. Keller weiß, dass er seine Bestimmung gefunden hat. Was als unschuldiges Experiment begann, wird im Februar 2013 zum abendfüllenden vierten Soloprogramm LOOPINSLAND, das inzwischen mehrere Updates erfuhr. Mit der aktuellen Version 2019 gastiert er in der Rebell(i)schen Studiobühne am 15. März 2019.

Matthias Keller lebt & loopt in Frankfurt am Main.

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 Flyer 2018

 

 

 

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Rückschau auf Konzerte in 2017 und 2018

So 29.01.2017 11 Uhr: Neujahrsempfang "Bund Offenbacher Künstler (BOK)" - im Rahmenprogramm Kurzausschnitte aus "Wie ein rollender Stein. Dylan auf Deutsch" - mit Moritz Stoepel und VR.

Di 07.03.2017 19 Uhr: "Aktion starkes Offenbach" - Podiumsdiskussion mit dem Offenbacher Oberbürgermeister Horst Schneider und Kulturdezernent Dr. Felix Schwenke

Do 09.03.2017 19 Uhr: Netzwerk Frauen-für-Offenbach Podiumsdiskussion "Frauen & Erfolg. Wie geht's?" Moderation: Konstanze Schneider

Fr 10.03.2017 20 Uhr: "Woodstock - die Love & Peace-Revue" (unplugged) mit hochkarätiger Besetzung: Jessica Born (Blues-Göttin), Ali Neander, Peter "Osti" Osterwold (Rodgau Monotones), Achim Dürr (Neue Philharmonie Frankfurt, Rocktober), Olaf Mill (Comedian, Flatsch), Fips Schmidt (Glitter Twins), plus weitere Musiker, Bläsergruppe, Sängerinnen, Tänzerinnen.

Sa 25.03.2017 19.30 Uhr: "Frühlingserwachen" - mit Moritz Stoepel (Rezitator, Schauspieler, Musiker). Ein Konzertabend in der Veranstaltungsreihe "Literatur-Salon - Poesie & Musik".

Mi 29.03.2017, 19 Uhr: "Warum wir über den Islam nicht reden können" - Lesung von Sama Maani (österreichischer Schriftsteller und Psychoanalytiker), mit anschließender Diskussion - veranstaltet von "Contre Critique" und dem Asta der UNI Frankfurt. Eintritt frei.

Sa 01.04.2017, 19.30 Uhr: "April! April! - Die Stubbemussik kommt mit Geschwätz und deutschen Liedern" (Der Hit aus Hanaus Szenenkneipe Brückenkopf). Mit Achim Dürr und seinen Stubbemussikern. Mitsingen erwünscht! Eintritt frei (um eine Spende für die Musiker wird gebeten).

Sa 20.05.2017, 19.30 Uhr: "Wie ein rollender Stein. Dylan auf Deutsch" - musikalisch-literarisches Kammerpop-Konzert mit Moritz Stoepel, Christopher Herrmann und VR.

Mo u. Di 12. und 13.06.2017: Bundestreffen und Mitgliederversammlung des Vereins Coachingnetz Wissenschaft

Sa 17.06.2017, 19.00 Uhr: Release-Party zur Veröffentlichung des Mediabooks "Paul McCartney: YESTERDAY & Heute" - am Vorabend des 75. Geburtstags von Paul McCartney. Lesung & Konzert mit VR und Überraschungsgästen. 

Sa 02.09.2017, 19.00 Uhr: Moritz Stoepel: "Die Freiheit ist mein Leben ... mein Traum, mein Lied und Wort - von flammenden Revolutionären, idealistischen Reformern und furchtlosen Rebellen." Soloprogramm von Moritz Stoepel (Schauspieler, Rezitator, Musiker, Sänger) - mit einer speziellen Textauswahl für die "Rebell(i)sche Studiobühne". Ein Literaturtheater-Abend in der Veranstaltungsreihe "Literatur-Salon - Poesie & Musik".

Sa 23.09.2017, 19.00 Uhr: Rich Webb & Band. Der australische Songschreiber und Indiepop/Rock-Sänger stellt sein neues Album vor. Über sein Vorläuferalbum schrieb ein Kritiker: "Ein vielseitiges Album, das mal wie eine Dampferfahrt auf dem Mississippi („Gone Gone Gone"), wie ein Roadmovie („White Dove"), wie eine Ode an die Liebe („Beautiful World") und mal nach schnörkellosem Rock'n'Roll („Dead Bodies") klingt. Der Ex-"The StiffKittens"-Shouter Rich Webb wandelt hier zwischen Blues- und Wüstenrock und überzeugt durch die Intensität der Darbietung".  Als Eindruck, ein Video von Rich Webb und seiner Band: https://www.youtube.com/watch?v=3ekQfSMB0MI - und: https://www.youtube.com/watch?v=SDgteCU9JoM

Rich Webb Rich Webb Band

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Fr 29.09.2017, 19.00 Uhr: Klangcraft, die großartige Fusion-Gruppe in der Besetzung Hermann Kock (Schlagzeug, Perkussion), Moritz Grenzmann (Bass), Manuel Seng (E-Piano) und Sängerin Judith Erb stellt ihr hochgelobtes Debütalbum vor - eine Mixtur aus Pop und Jazz, meditativen Worldmusic-Elementen, tanzbaren Clubbeats, Funk-Riffs und extravaganten Percussionsounds. Das wird mit Sicherheit ein musikalisch hochklassiges Konzertereignis. Eine Veranstaltung in der Konzertreihe "Jazz und Art-Verwandtes".   / siehe hierzu die Klangcraft-Videos: https://youtu.be/4gZGyBzygYM und https://youtu.be/LHixfWFvlt8 Klangcraft

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Sa 30.09.2017, 19.00 Uhr: Martin Kolbe & Jean-Pierre von Dach - Mit seinem neuen Gitarrenpartner aus der Schweiz knüpft Martin Kolbe an die große Tradition und Klasse des Gitarrenduos Kolbe-Illenberger an. Wichtigster Unterschied zur instrumentalen Musik von Kolbe-Illenberger: Martin spielt nicht nur virtuos Gitarre, sondern singt auch eigene englischsprachige Texte mit seiner reifen, individuellen Stimme. Aktuelles Album: "Songs From The Inside".  siehe hierzu ein Video von Martin & Jean-Pierre: https://www.youtube.com/watch?v=le-AdeTlUL0

Kolbe / von Dach

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Fr 03.11.2017, 19 Uhr: "Cellosophie" - Wunder-Cellist, Multiinstrumentalist und Cello-Philosoph Christopher Herrmann stelt sein neues Album "Cellosophie" erstmalig live vor. Den Besucher erwartet ein musikalisch hochkarätiges, mannigfaltiges Solokonzert mit Lyrik-Rezitation. Ein Gedicht!

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Sa 21.10.2017, 19 Uhr: Themenabend auf zwei Etagen: Ausstellung | Literatur-Theater | Konzert. Thema: "Clowns - zwischen Licht und Schatten". Zu den Bildern der Fotokünstlerin Frau Eva ließ sich der Schauspieler und Sänger Moritz Stoepel inspirieren und wählte aus der Weltliteratur Texte und Lieder aus, die zum Thema "Clowns" passen. Begleitet wird Moritz Stoepel bei seiner musikalischen Literaturtheater-Performance vom Cellisten und Multiinstrumentalisten Christopher Herrmann. Mehr zur Ausstellung von Künstlerin Frau Eva, siehe: https://fraueva.jimdo.com/.  Die Ausstellung  findet im neuen Galerieraum statt. 

Frau Eva Frau Eva

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Sa 18.11.2017, 19.00 Uhr: Kick La Luna Quintett - Radiokonzert: Tanze aus der Reihe - 25 Jahre female world music - Besetzung: Elke Voltz | Uli Pfeifer | Christiane Sattler | Anne Breick | Angela Frontera. Jubiläumsprogramm mit Songs aus ihren bislang 10 CDs, darunter der aktuellen CD „sommer unterm mond". Seit 25 Jahren „wirbelt die Frauenband Kick La Luna (<Die aus der Reihe tanzen>) durch die Welt. Ein Ende ist nicht in Sicht" (FAZ). Zu meiner großen Freude wirbeln die Kicks nach ihren ausverkauften Jubiläumskonzerten in Frankfurt (Brotfabrik) und Tübingen auch über die Bretter der Studiobühne.  Was erwartet uns? siehe: das Video von Kick La Luna: https://www.youtube.com/watch?v=O3eGZ3qt0TM

mehr lesen über Kick La Luna

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Sa 25.11.17, 19 Uhr: Pop & Comedy mit der illustren Truppe „Stubbemussik" aus Hanau und Frankfurt, mit den Frontleuten Achim Dürr (bekannt von der Woodstock-Love&Peace-Revue und der Neuen Philharmonie Frankfurt) und Olaf Mill (bekannt von Flatsch! usw.) Im kunterbunten Programm finden und verlieren sich schrullige Schlager, komische Cover-Versionen, komödiantische Kunststücke der verbalen Art und grottenschlechte Gassenhauer. Mitsingen erwünscht!

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Achtung: Christian Blees ist an einem grippalen Infekt erkrankt. Die Stimme ist weg. In seinem aktuellen gesundheitlichen Zustand ist ihm eine Anreise von Berlin nach Offenbach nicht zuzumuten. Deshalb muss sein Laurel & Hardy-Abend leider abgesagt werden. Wir bemühen uns aber, einen neuen Termin zu finden.

Sa 02.12.2017, 19 Uhr: "Laurel & Hardy-Abend" - eine kommentierte Vorführung von Kurzfilmen des berühmtesten Komikerduos der Kinogeschichte Stan Laurel und Oliver Hardy, unterhaltsam und fachkundig präsentiert von Christian Blees, Berlin (Kulturjournalist, Hörbuchmacher und Autor des ersten original deutschsprachigen Buches über Laurel & Hardy). Es darf und wird sicher viel gelacht werden.  

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Sa 09.12.2017, 19.00 Uhr: "Heine lebt" - Lieder & Lyrik zum 220. Geburtstag von Heinrich Heine - mit Moritz Stoepel (Rezitator, Schauspieler, Musiker), und Volker Rebell (Rezitation, Gesang, Gitarre). Ein Konzertabend in der Reihe "Literatur-Salon - Poesie & Musik".  

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So 10.12.2017, 18 Uhr: "Why nachts, Mann?" - WERNER REINKE liest ... merkwürdige Geschichten zum 2. Advent - musikalisch begleitet vom Jazz/Weltmusik-Pianisten und Filmmusik-Komponisten Matthias Frey und vom Super-Cellisten und Multiinstrumentalisten Christopher Herrmann. Der Kult-Moderator des Hessischen Rundfunks (von der Jury des Grimme-Instituts zum besten Radio-Moderator 2012 gekürt und aktueller Preisträger des Hessischen Journalistenpreises 2017), der sich live außerhalb seine Radiostudios äußerst rar macht, gibt sich die Ehre - aus alter Freundschaft zum Gastgeber der "Rebell(i)schen Studiobühne" - in unserer kleinen Studiobühne einen seiner seltenen Auftritte zu zelebrieren. Diese Gelegenheit, die Radiolegende Werner Reinke live und hautnah zu erleben, wird es so schnell nicht wieder geben.

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Fr 15.12.2017, 19 Uhr: "Türzueszieht" - ein launiges Popquartett mit eigenen und fremden Songs zwischen Comedy, Good-Time-Rock und schrägem Humor. Markenzeichen: Sänger/Entertainer/Comedian Olaf Mill (Flatsch u.a.), Karsten Kutscher (Gitarren aller Art), Tony Clark (Sitar, Git., Bass, Flöten), Peter Koch (Percussion). Bei Songs wie "Nagelpilz", "Morgenblues", "Cayman" bleibt kein Auge trocken und keine Pointe ohne Treffer. Die Gruppe "Türzueszieht" bezeichnet ihren musikalischen Stil als "Weltmusik-Comedy". Die deutsche Fassung von "Stairway To Heaven" kann man sich ansehen und anhören - hier: https://www.youtube.com/watch?v=gD06GZxm0zM.  

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Fr 22.12.2017, 19.00 Uhr. Moritz Stoepel: "Stille Nacht allerseits" - ein "himmlisch"-literarisches Vor-Weihnachtsspiel in Szenen, Gedichten, Geschichten und Chansons - von und mit Moritz Stoepel (Rezitator, Schauspieler, Musiker, Sänger). Ein Literaturtheater-Abend in der Reihe "Literatur-Salon - Poesie & Musik". 

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Jazz, Soul, Blues, Rock

Sa 13. Januar 2018, 19.00 Uhr: Jessica Born & Glen Turner, Gitarre + Gabriel Groh, Piano + Matthias Ladewig, Drums

Jessica Borns Begleitgitarrist Tony Osanah, der ursprünglich als Duopartner angekündigt war, musste seine Beteiligung am Konzert leider absagen, weil er aus persönlichen Gründen kurzfristig in seine südamerikanische Heimat zurückkehren muss. Deshalb wird Jessica Born nun von dem Gitarristen Glen Turner, dem Pianisten Gabriel Groh und dem Schlagzeuger Matthias Ladewig begleitet. Jessica Born, „die deutsche Janis Joplin" - die jedenfalls vergleichbar stimmgewaltige und expressive Rock-, Soul-, Blues- und Jazzsängerin - präsentiert in Quartett-Besetzung eine Mixtur aus Jazz, Blues, Soul, Rock und Chanson.

Jessica Born wurde von der Presse als „charismatische Sängerin", „Powerfrau und Energiebündel" gefeiert. Sie sei „leidenschaftlich, mitreißend und von packender Bühnenpräsenz".

Glen Turner aus Sheffield gilt als enorm vielseitiger Gitarrist und Sänger. Seine Karriere begann mit 16 Jahren als er Gitarrist der Band The Reflections war, die von Mitgliedern der Begleitband von Joe Cocker gegründet worden war. Später war er der Gitarrist in der Londoner Aufführung des Musicals „Tommy" von The Who. Nach mehreren Jahren als Studio- und Session-Musiker in Nashville kam er nach Deutschland, wo er sich u.a. der Beatles Revival Band anschloss. Heute spielt er in verschiedenen Bands und unterrichtet Blues-Gitarre.

Gabriel Groh arbeitet als Pianist und Sänger im Stilbereich Soul, Pop, Jazz mit verschiedenen Bands, darunter seine eigene Show- und Gala-Band Croove Connect.

Matthias Ladewig ist als Schlagzeuger und Taktgeber ein gesuchter Studiomusiker und Live-Drummer auf Tourneen bekannter Bands und Showformationen wie z.B. Groove Connect.

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Sa 20. Januar 2018 , 19 Uhr: "Talking Drums" - Mani Neumeier  & Etsuko - Radiokonzert: „TALKING DRUMS - Das freie Spiel im Rhythmus des Lebens" - Er ist ein Urgestein des Krautrock, legendärer Kopf, Schlagzeuger, Sänger von Guru Guru, der dienstältesten und nach wie vor aktiven deutschen Rockgruppe, stellt sein neues Soloprogramm vor - unterstützt von seiner japanischen Frau Etsuko - mit Ausschnitten aus seinen beiden neuen CD-Produktionen „Talking Drums" und „Listen To The Rainbow" und mit Erinnerungen an frühere Konzert-Programme, Alben und berühmte Stücke wie „Geometrie des Klangs", „Terra Amphibia", „Tiere der Nacht", „Elektrolurch".

Rhythmus ist als elementare Kraft überall, so lautet die Botschaft der Perkussionisten-Legende Mani. Deshalb lässt er „Wassertropfen kullern, Pingpong-Bälle in Klangschalen kreisen oder Trommeln grollen wie dräuendes Gewitter" (Mannheimer Morgen). Eine Performance der außergewöhnlichen Art erwartet uns: klangfantasievoll, spielerisch perkussiv und komödiantisch.

Er ist eine der großen Musikerpersönlichkeiten der deutschen Rockszene, (Groß)Vaterfigur des Krautrock, Altmeister des progressiven Schlagwerks, der erste Drummer, der Freejazz, Rockpower, Ethnogrooves, Naturperkussion und Showperformance in seinem Spiel der Trommelstöcke rhythmisch vereint hat - Ladies and Gentleman: Mani Neumeier gastiert am 20.01.2018. in der „Rebell(i)schen Studiobühne". Interview mit Mani. mehr lesen über Mani Neumeier

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zwischen Liedermacher-Kunst und Jazz - dies war jedenfalls geplant und angekündigt

Sa. 17. Februar 2018, 19.00 Uhr: Jürgen Schwab, Gitarrist, Sänger Songschreiber/Liedermacher der Extraklasse (außerdem Buchautor und Jazz-Redakteur/Moderator in hr2) präsentiert Lieder seines aktuellen Albums „Luftschlösser und andere Immobilien" - „ein Album auf musikalisch und textlich gleichermaßen hohem Niveau" (Magazin Folker). „Jürgen Schwab bringt dem deutschsprachigen Liedgut den Anspruch zurück, auch wegen seines filigranen Gitarrenspiels" (Musiker Magazin). . Video zu Jürgen Schwab: https://www.youtube.com/watch?v=S3zA7i5woSA   mehr lesen über Jürgen Schwab  Das Konzert musste krankheitsbedingt leider abgesagt werden. Für den erkrankten Jürgen Schwab sprang der Schauspieler und Musiker Moritz Stoepel ein und präsentierte sein Programm "To Be Or Not To Be". Weil auch Moritz Stoepel gehandicapt war - er hatte sich kurz zuvor die linke Hand gebrochen und konnte deshalb nicht Gitarre spielen, wurde er gitarristisch unterstützt vom Gastgeber VR.

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eine Musikreise durch Amerikas Westen

Sa 10. März 2018, 19 Uhr: Klaus Adamaschek & Shiregreen: „Sechs Monde im Westen der USA" - Bilderkonzert, Reisebericht, Live-Musik. Amerika im Spiegel der Lieder eines hörenswerten deutschen Singer/Songwriters. Das Bilderkonzert „Sechs Monde im Westen der USA"  ist in seiner Art etwas völlig Neues. 600 faszinierende Photos auf Großleinwand, viele spannende Geschichten und 16 Lieder live auf der Bühne nehmen den Zuschauer mit auf eine musikalische Traumreise durch den Westen der USA. . Video: Shiregreen spielt live in einem Nationalpark bei Amarillo, Texas: https://www.youtube.com/watch?v=Q6qJf-MBt8o

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  Orientalischer Abend
Fr 16. März 2018, 19 Uhr: "Hanans Diwan" - ein Abend mit Tanz, Poesie, Musik und Kulinarik aus dem Orient. Mit: Bauchtanz-Künstlerin Hanan Kadur; Poesie und Fantasien aus Tausendundeiner Nacht, rezitiert von Volker Rebell; orientalische Live-Musik von Adil Demirtaş (Oud), Mehmet Yolaç (Kanun) und Kuday Şahinalp (Ney) von der Frankfurter "Grup Naturel Sesler" ; türkisch-orientalisches Büffet. . mehr lesen...
Video zu Hanan Kadur: https://www.youtube.com/watch?v=ql0Dy_Rfw5A / Video zu "Grup Naturel Sesler": https://www.youtube.com/watch?v=QrnGblHYjkE

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So 18. März 2018, 19 Uhr: Andi Kissenbecks "Club Boogaloo"

Wer Jazz mit reichlich Orgel und noch mehr Groove mag, ist im „Club Boogaloo" genau richtig. Dieses von der Kritik gefeierte Quintett swingt und funkt sich ohne Umwege zurück in die Zukunft. Hammond-B3-Organist & Bandleader Andi Kissenbeck und seine versierten Mitstreiter spielen zu aufregenden Funk-, R&B-, und Latin-Rhythmen. So hip wie gekonnt, spielen diese jungen Meister mit den Traditionen - auf bisher zwei umjubelten Alben und unzähligen Live-Auftritten. Welcome to the Club! 

„Ein verschwenderisch gut ausgestattetes Quartett" (Jazzthetik 10/08):
Andi Kissenbeck (org), Torsten Goods (git/voc), Karel Ruzicka JR (sax), Tobias Backhaus(dr)

Feat. Karel Ruzicka JR (USA/ NY). Er spielte mit George Benson, Mike Stern, Bob Mintzer, Arturo Sandoval, Ben E. King, Jeff "Tain" Watts, Fred Wesley, Nominierung Czech Grammy, (weitere Infos folgen) - Video zu Andi Kissenbecks "Club Boogaloo": https://www.youtube.com/watch?v=om428fi43JA

eine Veranstaltung der Rebell(i)schen Studiobühne und der Kulturinitiative JazzSession Of & Amt für Sport- und Kulturmanagement Offenbach, Organisation: Axel Kemper-Moll -  . mehr lesen...

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Traumreise mit Live-Musik

Fr 13. April 2018, 19 Uhr: „Traumziel Costa Rica" -  aktive Vulkane zwischen den Weltmeeren - nächtliche Naturorchester in Regenwald-Lodges - Traumstrände für Meeresschildkröten - der Göttervogel Quetzal im Nebelwald - Kolibris und Kapuzineräffchen, Aras und Iguanas, Mangrovensümpfe und Kaimane: Costa Rica, ein Naturparadies zwischen Karibik und Pazifik -

Reiseimpressionen mit Diashow, Videos, Live-Musik, Tapas-Buffet und Erzählungen von und mit Volker Rebell. Foto-Ausstellung „Pura Vida" von Gunta Saul. Latin-Songs live gespielt von dem in Peru geborenen Singer/Songwriter René Moreno, der authentisch und mitreißend Musik aus Lateinamerika und der Karibik zu spielen versteht. Ein Abend in der Veranstaltungsreihe „Traumreisen". 

Video zu Renè Moreno: https://www.youtube.com/watch?v=d0uvqsu0lbs

Etwa 30% der Landfläche Costa Ricas sind als Nationalparks und Naturreservate ausgewiesen. Das kleine mittelamerikanische Land, das ungefähr so groß ist wie Niedersachsen, verfügt über mit den größten Artenreichtum an Tieren und Pflanzen, den es auf der Erde gibt, bietet eine kontrastreiche Landschaftsvielfalt zwischen den beiden Weltmeeren, aktive Vulkane und einsame Traumstrände, Wasserlandschaften mit Mangrovensümpfen und ein Cordillerenkette, die bis auf 3.800 Meter hinaufreicht. Ursprüngliche Regenwälder, die teilweise bis an die Meeresküste reichen, mystisch verhangene Nebelwälder in den Höhenlagen und tropische Trockenwälder in den nordwestlichen Küstenregionen am Pazifik wechseln sich ab mit Salzwassermarschgebieten, Lagunen, Seen, Savannen und endlosen Rinderweiden und Plantagen, in denen Ananas, Bananen, Kaffee und Ölpalmen angebaut werden.  mehr lesen...

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Jazz-Gitarre der Weltklasse

Sa 21. April 2018, 19 Uhr: Michael Sagmeister - Solokonzert. Mit Michael Sagmeister wird einer der führenden Jazz- und Fusion-Gitarristen Europas aus Anlass seines 40-jährigen Bühnenjubiläums die „Rebell(i)sche Studiobühne" beehren.
„Er zählt zu den renommiertesten Jazzgitarristen der Gegenwart. Als erster Deutscher überhaupt war er Dozent am Berklee College of Music in Boston. 1999 ernannte ihn die Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zum ordentlichen Professor. Sagmeister ist nach dem Urteil der internationalen Kritik einer der weltbesten Gitarristen seines Genres."  . Video zu Michael Sagmeister: https://www.youtube.com/watch?v=kwiUCXDIYd0

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Sa 28. April 2008, 19 Uhr: Moritz Stoepel - „Ciao, bella Italia" - ein italienisches Programm voller Sehnsüchte, Träume und Erinnerungen.

Auf seiner poetischen Reise durch „Bella Italia" entführt uns der Schauspieler und Musiker Moritz Stoepel  mit Gedichten, Szenen, Geschichten und Liedern in ein Land, das immer mehr von seinem einstmals verführerischen Glanz zu verlieren scheint ... alora, cari amici ... träumen wir uns noch einmal zurück ... als Francesco d´Assisi in den toskanischen Hügeln den Tieren predigte ... Johann Wolfgang von Goethe von der ewigen Stadt Rom schwärmte ... in Venedig die Liebesabenteuer des galanten Verführungskünstlers Giacomo Casanova blühten und Francesco Petrarca seine Sonette an Madonna Laura dichtete. Werfen wir einen verstohlenen Blick hinter die Kulissen des Vatikans und die Gepflogenheiten der Mafia ... und während wir mit Signora Donna Leon Venedig mit der Gondel durchstreifen träumt sich Heinrich Heine in den azurblauen Himmel hinauf und schwärmt: 

„Während die Sonne immer schöner und herrlicher aus dem Himmel hervorblühte, wurde es auch in meinem Herzen immer heißer und leuchtender, ich hatte wieder die ganze Brust voll Blumen, und diese sproßten hervor und wuchsen mir gewaltig über den Kopf ... ich war wirklich wie im Traum ... Grillenhaftes Herz! Jetzt bist du ja in Italien - warum tirilierst du nicht? Hier in Italien ist es ja so schön...!" ... ci vediamo, cari amici ... arrivederci e buon divertimento! 

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SONiA „Spirit of Folk"

Sa 05. Mai 2018, 19 Uhr (verschoben auf Mai 2019): SONiA disappear fear - Mit der Grammy-nominierten Singer/Songwriterin aus Baltimore (USA) kommt eine musikalische Kosmopolitin nach Offenbach in die „Rebell(i)sche Studiobühne". Ob auf Tournee in Australien, dem Nahen und Mittleren Osten (speziell Israel und Palästina), Ozeanien, USA oder Europa, seit 30 Jahren begeistert die Sängerin/Gitarristin, Mundharmonikaspielerin und Pianistin Sonia Rutstein - wie sie mit bürgerlichem Namen heißt - ein weltweites Publikum mit ihrem beeindruckenden Song-Programm. Auf bislang 18 ausgezeichneten Alben dokumentierte sie ihr Können als Sängerin, Instrumentalistin und Songschreiberin mit poetischen, energiegeladenen, auch politisch engagierten und ausdrucksstarken Liedern. Stilistisch nicht festgelegt, mixt sie Elemente aus Blues, Folk, Americana, Rock, Worldmusic und Pop, singt in Spanisch, Hebräisch, Arabisch und Englisch und erreichte mit ihren Alben eine Auflage von bislang über einer Million verkaufter Einheiten. Auf der Folk Alliance Conference 2017 in Kansas City, USA, wurde SONiA ausgezeichnet als „Spirit of Folk 2017". Im März 2003 trat sie gemeinsam mit Peter Paul & Mary beim „Concert for Peace" in Washington auf und teilte schon die Bühne mit Pete Seeger, Bruce Springsteen, Billy Bragg, Emmylou Harris, Sarah McLachlan, Sheryl Crow und vielen anderen großen Stars. Eine große Persönlichkeit, ein Star ist sie selbst - vornehmlich in der alternativen Folkszene Amerikas.   Video zu SONiA: https://www.youtube.com/watch?v=f1oYdiyDn2g. (Das Konzert von SONiA musste aus organisatorischen Gründen auf Frühjahr 2019 verschoben werden)

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„betreutes Tanzen" in der Ü-60-Dancehall - Teil 2

Fr 18. Mai 2018, 19 - 22 Uhr: „Falten-Rock & Best Ager-Disco" für Silberlocken und Rentiers. Ob mit oder ohne blaue Wildlederschuhe und rote Pumps: jung gebliebene Senioren aller Altersklassen vereinigen sich zum gemeinsamen Schwofen, Abhotten, rhythmischen Zappeln und Schwingen des Stützstrumpf-Tanzbeins. Auf der Dance-Playlist stehen wieder Rock-Klassiker und Disco-Schüttler der 60er, 70er und 80er Jahre.

Das Silberlocken-Schütteln und Tanzbeinverknoten ist auf eigene Gefahr, aber nicht  umsonst und auch nicht öffentlich, sondern nur für Freunde und geladene/angemeldete Gäste der "Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie" (Anmeldungen bitte per E-Mail über volker.rebell@t-online.de). 

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Radio für Connaisseure

So 27. Mai 2018, 19 Uhr: „Welthören" - eine der großartigsten radiophonen Hörwerke, die jemals in Deutschland zum Thema globale Klänge produziert wurden - gemeinsam anhören! Der Anlass: Genau vor 25 Jahren ist der Autor des hoch gelobten Radio-Hörprojektes „Welthören" Hansjörg Schmitthenner gestorben (*20. November 1908 in Colmar, † 26. Mai 1993 in München).

Ausgerüstet mit einem Tonbandgerät, durchquerte der Autor von 1974 bis 1988 die Kontinente und war Tönen, Klängen und Geräuschen auf der Spur.

„Die Welt einmal nicht durch Bilder und Beschreibungen, sondern durch ihre akustischen VerLAUTbarungen als tönendes Ereignis vorzuführen", das war Schmitthenners Anliegen.

„Geräusche von Sümpfen und Wäldern, von Bächen und Meeren, Stimmen von Kontinenten, Ländern, Städten, Menschen und ihren Sprachen. Zustände hörbar machen: Nacht und Dämmerung, Morgenfrühe und Mittag, Stille und Gleichmut, Getöse und Ekstase. Welch ein Erlebnis musste es sein, sich einmal - unabgelenkt von Bildern - der vielstimmigen Musik aus irdischen Geräuschen und Tönen hinzugeben! Vielleicht noch nie Gehörtes oder bis dahin Überhörtes zu entdecken! Vielleicht ganz unerwartet noch einmal und auf eine neu Art hören zu lernen!" (Schmitthenner)

Die Kritik reagierte bei der Ursendung enthusiastisch und sprach von einem „faszinierenden Hörpanorama" (FAZ), einer "akustischen Weltentdeckung".

Dieses Radio-Großprojekt, das von HR, BR und SFB koproduziert wurde, erschien 1990 als Dreifach-CD bei Network (CD 1: Amerika, Afrika | CD 2: Europa | CD 3: Asien, Weltall). Die CD-Box ist inzwischen nicht mehr erhältlich und die Bänder verstauben in den Radioarchiven.
Wer originelle Radiosendungen und Hörspiele schätzt, sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen. Zusammenkommen und mit Gleichgesinnten Radio hören! Motto:

„Das Auge führt den Menschen in die Welt. Das Ohr führt die Welt in die Menschen."

Radio als Wiederentdeckung des Hörens.

Das Radiowerk wird in voller Länge von 3.1/2 Stunden zu hören sein (mit zwei Pausen). Der Hörgenuss dieses legendären Radioereignisses wird sowohl im Sitzen als auch im Liegen ermöglicht. Wer sich beim Hören beschäftigen will, kann Strickzeug mitbringen. Ein Bügelbrett ist vorhanden ;-). Eintritt frei.   mehr lesen ...

 Das "Welthören" ist nur für eine kleine Runde von Radio-Liebhabern geplant. Wer teilnehmen will, möge sich bitte per E-Mail anmelden.

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"nothing is real"

Fr 8. Juni 2018, 18 Uhr: "Traum oder Wirklichkeit?" - Vernissage/Ausstellung und Literaturtheater mit Musik. Ausstellung von Miriam Brandl | Literaturtheater: Moritz Stoepel | Musik: Christopher Herrmann & Moritz Stoepel.

Inspiriert von der Bilderwelt von Miriam Brandl entführen der Schauspieler Moritz Stoepel und der Multiinstrumentalist und Komponist Christopher Herrmann in die literarischen und musikalischen Sphären von Traum und Wirklichkeit. Rezitiert und gespielt erleben Sie Gedichte und Prosatexte von berühmten internationalen Dichterinnen und Dichtern aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Eintritt zur Vernissage und Ausstellung ist frei.

 Für Literaturtheater und Musik mit Moritz Stoepel und Christopher Herrmann, Beginn 19 Uhr, . mehr ...

Zur Ausstellung: Im Zentrum der malerischen Auseinandersetzung Miriam Brandls stehen seit jeher die Menschen in ihrem Verhältnis zu ihrer Umgebung, zueinander und zu sich selbst. Ihre Bilderwelt umfasst den nahen Erfahrungsbereich, die Stadt, und „exotische" Lebenswelten, Resultat eines frühen Interesses an dem afrikanischen Kontinent. Mehrere großformatige Bilder spiegeln ihre Erfahrungen mit literarischen Vorlagen wider: Georg Büchner, Nelly Sachs, Hilde Domin, Paul Celan, Walter Benjamin fordern die Künstlerin zu malerischen Antworten heraus. Hinzu kommen Erfahrungen mit der Natur. Ihre zahlreichen Reisen nach Island haben ihre Spuren hinterlassen: Wildheit und Ruhe des Meeres; karge, abweisende Landschaften und Urgewalten der Natur. Miriam Brandl ist freischaffende Künstlerin und Psychotherapeutin.

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Do 14. Juni 2018, 19 Uhr: Klangcraft feat. Heinz Dieter Sauerborn (hr-Bigband) -

KLANGCRAFT verspricht eine verblüffende Performance, die ihresgleichen sucht. In ihrem Konzertprogramm werden Einflüsse aus Pop und Jazz mit meditativen Worldmusic-Sounds, tanzbaren Clubbeats, Funkriffs und extravaganten Percussionklängen vermischt. Die Band versteht es, auch bei leisesten Passagen stets die Spannung aufrecht zu halten. Die Musik des Quartetts setzt vor allem auf einen starken Bandsound, der jedes Publikum durch seine Dynamik und Einfühlsamkeit begeistert.

HERMANN KOCK gilt als einer der besten und bekanntesten deutschen Drummer und war mit dem weltweit erfolgreichen Jazzgitarristen Michael Sagmeister mehrfach auf Tour. Hermann hat auf seinem Percussion/Drums-Hybridset einen eigenen Stil entwickelt. 

Der Bassist MORITZ GRENZMANN gilt als eines der herausragendsten Talente der deutschen Bass-Szene.

Der Pianist MANUEL SENG hat  Jazz an der Musikhochschule Mainz studiert. Er ist Preisträger des Ibach-Preises und besticht durch sein virtuoses Spiel, sowohl in Klassik als auch im Jazz.

Gastsolist HEINZ DIETER SAUERBORN studierte an der Hochschule für Musik, Köln ist seit 1998 erster Altsaxophonist in der Bigband des Hessischen Rundfunks und wirkte seitdem an allen Produktionen und Tourneen der hr-Bigband mit.

eine Veranstaltung der Rebell(i)schen Studiobühne und der Kulturinitiative JazzSession Of & Amt für Sport- und Kulturmanagement Offenbach, Organisation: Axel Kemper-Moll,

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verschoben auf 25. Januar 2019

Mitglieder der Rodgau Monotones jazzrocken mit Thomas Langer

(Fr 22. Juni 2018), 19 Uhr: The PLEBs mit Kerstin Pfau, Thomas Langer, Joky Becker und Matthias Schwappacher - verschoben auf Oktober

Kerstin Pfau (Gesang) kennt man als die Frontfrau der Rodgau Monotones. Thomas Langer, aktueller Kulturpreisträger der Stadt Rodgau, ist international vernetzter Jazz-Gitarrist, Komponist und Organisator der Konzertreihe „Jazz-Night" in Rodgau. Matthias Schwappacher trommelt leidenschaftlich in verschiedenen Bandformationen. Der Rodgau Monotones-Bassist Joky Becker spielt ebenfalls in diversen Formationen. Allen gemeinsam ist die Leidenschaft für Musik von Jazz bis Pop: unkompliziert und doch anspruchvoll. Der sprechende Bandname „The PLEBs" ist Anspielung, Wortspiel und Buchstabensuppe zugleich und lässt augenzwinkernd eine „plebejische" Form von Rock'n'Jazz erwarten.

Der experimentierfreudige und vielseitige Gitarrist Thomas Langer bringt ein Quartett auf die Bühne, das auch erklärte Jazz-Abstinenzler begeistern kann. Die vier Vollblutmusiker kreieren eine originelle Mixtur aus Jazz, Pop und Rock mit Songs von Amy Winehouse über Rolling Stones, Amos Lee, The Police bis The Who - spielerisch verjazzt und lustvoll verrockt. Darüber hinaus haben The PLEBs noch einige eigene Stücke und Arrangements im Programm, die eine aufregende Fusion von Jazz und Pop versprechen. Eine fabelhafte Gelegenheit, vier großartige Musiker in einer ungewöhnlichen Kombination zusammen zu erleben. 

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 La vie en rose - eine Welt, in der Rosen blühen

Sa 30. Juni 2018, 19 Uhr: „Kiss From A Rose" - das Rebell(i)sche Rosenfest. Rosenlieder, Rosentexte aus der Weltliteratur mit Moritz Stoepel und Volker Rebell, Ausstellung: Rosenbilder von Gunta Saul, Rosen-Design in Textil und Porzellan, etc.. Wir singen und rezitieren Loblieder auf die Schönheit der Wildrosen, auf die Pracht der Edelrosen und erfreuen uns an Rosen-Arrangements, Rosen-Bowle, Hagebutten-Tee, Rosenwasser usw.

Unser Rosenfest ist eine Hommage an die Königin der Blumen: ihre Farben und Formen, ihren Duft und nicht zu vergessen ihren Geschmack. Wir verkosten Rosen-Gelee und Rosensalz, Rosensirup und Rosenmus.

„All kinds of roses grow in my garden" (Yusuf Islam). „This rose will never die" (Cat Stevens). „L'important c'est la rose" (Gilbert Becaud). „Life will always be: La vie en rose" (Louis Armstrong).  „Heideröslein" (Goethe/Schubert). „Wenn du eine Rose schaust, sag' ich lass sie grüßen" (Heine/Mendelssohn-Bartholdy).Rosenlieder zum Mitsingen: „Weiße Rosen aus Athen" (Nana Mouskouri), „Für mich soll's rote Rosen regnen" (Hildegard Knef), usw. 

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Irish Folk der Superklasse

Di 10. Juli 2018, 19 Uhr: Goitse - das mehrfach preisgekrönte junge Quintett aus dem irischen Limerick ist der neue, hell und weithin leuchtende Stern am Himmel des Irish Folk. 2014 begeisterten Goitse bundesweit als Headliner des Irish Folk Festivals, 2015 wurde die Band sowohl bei den Live-Ireland Music Awards als auch bei den Chicago Irish American News mit dem Titel „Trad Group Of The Year" ausgezeichnet. Anfang 2016 gewannen sie die „Freiburger Leiter" als beste Musikgruppe anlässlich der Internationalen Kulturbörse Freiburg. Jeder der fünf war schon mindestens einmal „All Ireland Champion" auf einem - oder gar mehreren - Instrumenten. So erhielt Sängerin und Geigerin Áine McGeeney den Preis als „Best Female Vocalist Of 2016". Nicht minder überzeugen auch ihre männlichen Band-Kollegen: Colm Phelan (Bodhrán, Perkussion, amtierender Weltmeister an der irischen Rahmentrommel), James Harvey (Banjo, Mandoline), Tadhg Ó Meachair (Akkordeon, Piano) und der einzige Nicht-Ire Conal O'Kane aus dem amerikanischen Philadelphia (Gitarre).

Die Band spielt nicht nur traditionelle irische Jigs & Reels, sondern auch eigene Song-Kompositionen, in denen auch Einflüsse anderer Musikkulturen verarbeitet sind, Songs, die mal konzertant, mal ansteckend energetisch und auch mal nach ambitioniertem Pop klingen.

Seit fünf Jahren tourt das Quintett durch die Welt, spielt hierzulande in der Regel nur in größeren Locations wie dem Aschaffenburger Colos-Saal, oder dem Kulturzentrum Kammgarn in Kaiserslautern. Doch die langjährige Freundschaft zu dem Manager von Goitse macht es möglich, dass die international gerühmte Band Goitse ein intimes „Wohnzimmer-Konzert" in der „Rebell(i)schen Studiobühne" gibt.

Übrigens: Goitse, gesprochen „gwitscha", ist eine gälische Begrüßung und heißt auf Deutsch in etwa „Komm her". Das darf durchaus verstanden werden als Aufforderung an alle Kenner hochkarätiger irischer Musik, sich dieses besondere Konzert in kleinem Rahmen und spezieller Atmosphäre - fast wie in einem irischen Pub - nicht entgehen zu lassen. Das Konzert wird für eine spätere Radiosendung aufgezeichnet.

Videos zu Goitse: https://youtu.be/UZjoqEo78dM (Pop-Ballade: "Ye Lovers All")

https://www.youtube.com/watch?v=nt6tBrLgf_U (Irish Folk: "Tall Tales")

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vor 50 Jahren siegten John, Paul, George und Ringo über die Blaumiesen

Fr 13. Juli 2018, 19 Uhr: Beatles-Film kucken! Gemeinsam unter Freunden schauen wir uns zum Jubiläum den Animationsfilm "Yellow Submarine" auf der Großleinwand (3x3 Meter) an. Zuvor eine Einführung von Volker Rebell, plus gemeinsames Singen von Songs aus dem Film. Kostenbeitrag € 10,-. Keine öffentliche Veranstaltung. Um Anmeldung per E-Mail über volker.rebell@t-online.de wird gebeten.

Der Zeichentrickfilm Yellow Submarine, dessen Filmpremiere am 17. Juli 1968 gefeiert wurde, gilt als ein bahnbrechendes Meisterwerk der Animationskunst. Angeregt von ausgewählten Beatles-Songs zeichnete das Graphiker-Team um den Düsseldorfer Art Director Heinz Edelmann „ein einmaliges Farbenfeuerwerk voll absurd anarchischem Witz, blühendem Nonsens und stilistisch einflussreichen Einfällen".  Video zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=vefJAtG-ZKI |  mehr...

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 Sangeslust und (keine) Wadenkrämpfe

Fr 20. Juli 2018, 19 Uhr, Premiere der neuen Veranstaltungsreihe: „Singen & Tanzen" - Motto: „Flotte Kehle & Kesse Sohle - Lieder singen & Tanzbein schwingen".

Beides tun: singen und tanzen, nicht gleichzeitig - da würde uns wahrscheinlich bald die Puste ausgehen - sondern abwechselnd nacheinander.
Ein Beispiel: erst singen wir gemeinsam Elvis Presleys „Hound Dog", Chuck Berrys „Rock'n'Roll Music" und „I Saw Her Standing There" von den Beatles - und anschließend tanzen wir zu diesen Songs. Also erst die Emotionalität der Lieder spüren und mit Stimme ausdrücken und danach mit den Beinen und am besten mit dem ganzen Körper die rhythmische Energie der Songs erleben. 

Danach gehts weiter mit „Lola" von den Kinks, „Proud Mary" von CCR und „Honky Tonk Women" von den Rolling Stones: erst singen, dann tanzen. Natürlich sollen auch tolle Balladen-Klassiker gesungen werden, wie z.B. : „A Whiter Shade Of Pale" von Procol Harum", „Morning Has Broken" von Cat Stevens, „Your Song" von Elton John, „Streets Of London" von Ralph McTell oder „California Dreaming" von The Mamas and The Papas usw.. Um nach solch schönen Balladen nicht gänzlich abzudriften oder gar einzuschlafen, tanzt man anschließend besser auf rhythmisch anknipsende Dance-Titel, durchaus vielleicht von den gleichen Interpreten, denn auch Cat Stevens, Elton John, die Mamas and Papas und andere Balladen-Stars haben toll tanzbare Songs veröffentlicht.
Die im Chor gemeinsam gesungenen Lieder werden von mir (Volker Rebell, als "Vorsänger") zur Gitarre begleitet; die Songtexte werden auf die Leinwand projiziert.

Diese Veranstaltungsreihe ist nicht öffentlich, sondern richtet sich nur an Freunde und Bekannte der "Rebell(i)schen Studiobühne" und an solche, die es noch werden wollen - und sich per E-Mail zum "Tanzen & Singen" anmelden.  (Anmeldung per E-Mail über volker.rebell@t-online.de)

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Rock me Wolferl Amadeus"

Sa 15. September 2018, 19 Uhr: Moritz Stoepel kredenzt Wiener Blut -

Wiener Literatur, Wiener Lieder, Wiener Schmäh und Wiener Waaahnsinn - kongenial begleitet von Christopher Herrmann, Cellist, Multiinstrumentalist, Komponist.

... Ein literarisch-verführerisch-musikalisches Ringelspiel ...

Wien, Du seltsame Stadt, voll Groteskem und Verwunderlichem...
Dein Wesen gleicht dem einer komplizierten, von verworrener Geschichte und verwirrenden Geschichten erfahrenen Frau: sie gibt sich zwar gelassen charmant, ist jedoch niemals ganz auszuforschen. - Wien ist die Stadt der funktionierenden Legenden. Böswillige behaupten, dass die Legenden überhaupt das Einzige seien, was in Wien funktioniert. Dass dieses seltsame Wien „an der schönen blauen Donau" die Stadt der Liebe, der Lieder, eine sterbende Märchenstadt oder stets „die Stadt meiner Träume" sein soll, wurde erst durch die entsprechenden Texte festgelegt.

- Wie immer dem auch sei: von den Lipizzanern der Spanischen Hofreitschule bis zum Burgtheater und der Oper, vom Restaurant Sacher oder dem Café Central bis zum Zentralfriedhof, es sind die funktionierenden Legenden, die das Charakterbild Wiens entscheidend mitbestimmen.

Und wer könnte all diesen Legenden besser Leben einhauchen als die Kaffeehausliteraten und die berühmten Komponisten von einst und jetzt, als da sind Johann Nestroy, Peter Altenberg, Anton Kuh, Friedrich Torberg, Karl Kraus, H.C. Artmann, El Awadella, Hugo Wiener, Hermann Leopoldi, Johann Strauss , Franz Schubert u.v.a. mehr.  mehr...

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David Crosbys brillanter Begleitgitarrist

So 16. September 2018, 19 Uhr: Marcus Eaton. Über den kalifornischen SingerSongwriter Marcus Eaton, der bereits 6 Soloalben veröffentlichte, schrieb David Crosby: „He is one of the best young singer-songwriters in America, maybe even the world". An David Crosbys hoch gelobtem aktuellem Album „Croz" war Marcus Eaton als Sänger, Gitarrist und Co-Komponist beteiligt. Außerdem begleitete Macus Eaton seinen großen Kollegen, den Weltstar aus dem legendären Quartett  Crosby Stills Nash & Young auf dessen Solo-Tourneen in den USA. Als Konzert-Opener stand Marcus Eaton schon auf der Bühne mit Bob Dylan, Dave Matthews, Derek Truck, Dr. John, Seal, u.a..

Den Kritikern gilt Marcus Eaton als „feinsinniger Singer/Songwriter, der sich mit
leidenschaftlichen Songs, wundervollen Harmonien und intelligenten Texten als ein führender Vertreter der neuen Generation amerikanischer Singer/Songwriter etabliert hat - ohne sich dabei dem Mainstream anzubiedern".

Songs seines letzten Albums „Versions Of The Truth", das von David Crosby produziert wurde und bei dem Crosby auch als Background-Sänger mitwirkte, aber auch neue Songkompositionen präsentiert Marcus Eaton Anfang September auf einer Italientournee. Durch eine glückliche Fügung ist es möglich, dass Marcus Eaton kurz vor seinem Rückflug vom Frankfurter Airport zurück in die USA in der Rebell(i)schen Studiobühne ein exklusives Solokonzert gibt.

Zitate: „Marcus is one of the greatest guitarists I have ever heard and I mean it!" (Dominic Miller, Guitarist for Sting) / „He's a really brilliant writer. Brilliant musically. Brilliant lyrically. And he just plays guitar like God on a good day." (David Crosby)

mehr zu Marcus Eaton: https://www.marcuseaton.com/ -

Videos: https://www.youtube.com/user/mqeaton

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getanzte Leidenschaft und die Euphorie der  Melancholie

Sa 22. September 2018, 19 Uhr: La poesia del Tango >> maestros, amigos y bailarines - TANGO-Abend mit Foto/Malerei-Ausstellung der Künstlerin Gudrun Albrecht, Live-Musik vom renommierten Astor Piazzolla-Interpreten Vassliy Dück (Bajan, Akkordeon - Preisträger des italienischen Tango-Preises „Libertango"), Tango-Tanz mit Julio Gordillo & Edina Sabanovic und Tango-Poesie, rezitiert von Volker Rebell.

Der Bajan/Akkordeon-Spieler Vassily Dück studierte in Novosibirsk am Staatlichen Konservatorium und legte neben seiner Solisten-Ausbildung auch sein Diplom als Musikpädagoge ab. Als Akkordeon-Virtuose ist er mehrfacher Wettbewerbs-Preisträger. Vassily Dücks musikalische Expressivität und sein vitales Interesse an Stilen und Genres bilden die Basis für sein künstlerisches Schaffen. So reicht sein Repertoire als moderner europäischer Unterhaltungsmusiker von Tango-Argentino und französischer Musette bis hin zu Jazz, Klassik und Weltmusik.

Julio Gordillo stammt auch aus Córdoba, Argentinien. Seit seinem 15. Lebensjahr ist er professioneller Tänzer. Er arbeitet als Tanzlehrer und Tänzer in Shows und in Filmen, wie z.B. in dem Film „Assesination of the Tango" (2000) des Regisseurs Robert Duval. Seit 2000 lebt und arbeitet er in Deutschland.

Zur Vernissage von Gudrun Albrecht (Beginn 18 Uhr): Der ‚unverbrauchte‘ Blick auf die Menschen in Buenos Aires und vor allem die immer tiefer zu entdeckenden Schichten des Tango Argentino inspirierten die Künstlerin Gudrun Albrecht, die Atmosphäre und Lebendigkeit der Stadt und ihrer Einwohner zunächst in den Straßen und dann auch während der Milongas und Tango-Tanzstunden in ihren Fotografien und Gemälden festzuhalten. Der Eintritt zur Vernissage ist frei.

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Wenn ein Hit-Schreiber international erfolgreicher Dance-Produktionen auch eine ganz andere Musik liebt

Do 27. September 2018, 19 Uhr: Kahne-Katzmann. Wer kennt nicht den Nr.1-Hit „Mr. Vain" von Culture Beat, 1993 die meist verkaufte Single in Europa. Nicht nur diesen Club-Hit schrieb Nosie Katzmann für die Eurodance-Szene der 90er Jahre, sondern z.B. auch „More And More" für Captain Hollywood Project, „Right In The Night" für Jam & Spoon, „Break It Up" für Scooter, „Love Is All Around" für DJ Bobo usw. Aber eigentlich liebt er Bluesrock von Cream und Jimi Hendrix, Roots-Rock á la Creedence Clearwater Revival und US-amerikanische SingerSongwriter wie James Taylor und Joni Mitchell. So tat er sich zusammen mit dem Ausnahmegitarristen Stefan Kahne, der schon mit Ian Paice von Deep Purple und Pete York von der Spencer Davis Group zusammengearbeitet hat, und gründete die Band Kahne-Katzmann, um alte und neue Songs im Stile eines edlen Pop/Rock zwischen elektrischem Bluesrock und akustischem Folkrock auf vornehmlich entspannte Weise zu spielen. Mehrstimmiger Satzgesang, relaxte Rhythmik, feine Gitarrenarbeit, melodiöse Themen und sensible englischsprachige Texte zeichnen das neue Album „I See Signs" aus, das die beiden als Duo in der „Rebell(i)schen Studiobühne" vorstellen werden. Kahne Katzmann, eine absolute Entdeckung!

Video zu Kahne Katzmann: https://www.youtube.com/watch?v=WRA63M8mRug

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Klavier-Kabarett

 Sa 6. Oktober 2018, 19 Uhr: Daniel Helfrich präsentiert sein aktuelles Programm "Eigentlich bin ich ja Tänzer"

Auch wenn er es in der Tanzschule nicht über den Grundkurs hinaus gebracht hat: eigentlich ist er ja Tänzer. Skurril, geistreich und auch etwas morbid zeigt uns Klavierkabarettist Daniel Helfrich in seinem neuen Programm, dass das ganze Leben ein einziges Tänzeln zwischen Fettnäpfchen und großem Auftritt, zwischen Taktgefühl und Taktlosigkeit, zwischen anmutigem Ballett und wildem Breakdance ist.

Eigentlich ist er ja Tänzer, aber immer wieder kommt etwas dazwischen, was ihn davon abhält, seine Leidenschaft weiter zu verfolgen. So ergründet er am Klavier virtuos und herrlich schräg die schwierigen Fragen der Ernährung einer Hupfdohle, die Entscheidung, ob nun Pommes mit Trüffeln oder doch lieber ein leichter Snack aus dem nächsten Streichelzoo auf dem Speiseplan stehen oder ob das Feingefühl eines Bombenentschärfers schon für die Tanzfläche reicht.

Daniel Helfrich begibt sich mit mal mehr, mal weniger ernst zu nehmenden Texten in Pirouetten und Promenaden von Slow Fox bis Quickstep auf das glatte Parkett des Alltags, um spätestens nach einem Pas-de-deux mit Primaballerdiva Helene Fischer zu dem Schluss zu kommen, dass immer noch der Mann führt. Eigentlich. Und eigentlich ist er ja Tänzer. Videos zu Daniel Helfrich:

https://www.youtube.com/watch?v=dK0mWY5E2lo&t=8s

https://www.youtube.com/watch?v=dK0mWY5E2lo

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eine BADESALZ-Hälfte live

Fr 12. Oktober 2018, 19 Uhr: Henni Nachtsheim - Soloprogramm „Gisela". (ausverkauft)

Schon als Sänger und Saxophonist der Rodgau Monotones war Henni ein hessischer Rockstar, als die eine Hälfte von BADESALZ (die andere ist Gerd Knebel) stieg er in den Superstar-Himmel der deutschen Comedy auf. Deren letztes Duo-Programm „Dö Chefs" schlug alle bisherigen Publikumsrekorde. Nun kommt Henni Nachtsheim mit seinem virtuos-witzigen Soloprogramm „Gisela" mal nicht - wie sonst üblich - auf eine Großbühne der Region, sondern gastiert aus alter Freundschaft in der kleinen „Rebell(i)schen Studiobühne".

Wer ist Gisela? Hier ein paar Infos zu Hennis neuem Solo-Programm: „Stell dir vor, du bekommst Besuch von einer hessischen Stubenfliege namens Gisela, die dich außerdem noch wegen des schlechten Wetters um vorübergehendes Asyl bittet. Und weil diese Gisela sehr neugierig ist, fragt sie dich permanent Löcher in den Bauch, was für Wünsche du hast, wie das mit dem Älterwerden ist, wieso du Fußball magst, ob du Kinder hast und wie die so sind, wie du selbst als Kind warst und was Glück eigentlich bedeutet und ob du ihr zum Einschlafen etwas vorlesen würdest. Wird er? Antworten auf Giselas Fragen gibt Henni Nachtsheim in einer Mischung aus Badesalz-erprobter Stand-up-Comedy, lustiger Lesung und „e bissi Musigg". (ausverkauft)

Wer Henni Nachtsheim mal ganz nah live erleben will, sollte wegen der begrenzten Zahl von Plätzen zügig reservieren (Reservierungen bitte per E-Mail über volker.rebell@t-online.de)

Video von Henni: https://www.youtube.com/watch?v=CjsSvsX8Ojk

Und hier wird das Geheimnis gelüftet, warum der große Bade(salz)meister Henni überhaupt in die kleine Rebell(i)sche Studiobühne kommt. Warum? Darum!

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 pan-keltische Superband

Mo, 15. Oktober 2018, 19 Uhr: THE OUTSIDE TRACK - irisch-keltische Folkmusik der Weltklasse!
Bevor das Quintett als Headliner des Irish Folk Festivals 2018 in der Stadthalle Marburg (am 17.10.) und in der Centralstation Darmstadt (am 18.10.) und in 25 weiteren großen Konzerthallen in Deutschland und der Schweiz (bis 17.11.) auftreten wird, kommt THE OUTSIDE TRACK in die „Rebell(i)sche Studiobühne" zu einem abendfüllenden Konzert in intimer „Wohnzimmer"-Atmosphäre unsrer kleinen Bühne. Das Konzert plus Interview wird für Radiozwecke aufgezeichnet.
Was ist vor allem typisch für THE OUTSIDE TRACK?: Überschäumende Spiellaune, beeindruckende Virtuosität, Stepptanz-Einlagen, eigenwillige Arrangements und eine Sängerin mit einmaliger Stimme.
Was ist an THE OUTSIDE TRACK im Vergleich zu anderen Top-Bands so besonders?: Die Mitglieder kommen aus Irland, Schottland und Kanada. Entsprechend vielfältig sind der Klang und das Repertoire. Die vier jungen Frauen und ein Gitarrist haben einen transatlantischen bzw. pan-keltischen Sound geschaffen, der eine Brücke über keltische Traditionen schlägt. Es ist wie wenn sich drei Flüsse zu einem großen Strom vereinigen, der imposant die Musiklandschaft für sich einnimmt und im Sonnenlicht schimmert.
Alle Bandmitglieder sind begnadet virtuos, und mit Fiddle (Mairi Rankin), Harfe (Ailie Robertson), Akkordeon (Fiona Black), Flute und Gesang (Teresa Horgan) und Gitarre ist die Band reichhaltig instrumentiert. Stark bei Stimme ist die Gruppe auch. Teresa gilt als eine der großen neuen Stimmen Irlands und sie wird durch anmutig klingenden Harmoniegesang ihrer Kolleginnen umrahmt und akzentuiert.
THE OUTSIDE TRACK haben bisher fünf Alben veröffentlicht und damit auf beiden Seiten des Atlantiks einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. In Deutschland wurde das Album „Flash Company" sogar mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik als das beste Folkalbum prämiert!
Und der „Jazz-Papst" des Hessischen Rundfunk Uli Olshausen schrieb über ein Konzert von THE OUTSIDE TRACK in der FAZ: „... Irische Mystik pur!"

Video zu THE OUTSIDE TRACK: https://www.youtube.com/watch?v=9LmTTnEKAZ0 

weitere aktuelle Videos von THE OUTSIDE TRACK: https://www.youtube.com/watch?v=Pd2ddomPJAM

https://www.youtube.com/watch?v=FOP3XdhHxiM

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  Let's sing together / Come dancing

Fr 26. Oktober 2018, 19 Uhr: Singen & Tanzen Teil 2 - Motto: „Flotte Kehle & Kesse Sohle - Lieder singen & Tanzbein schwingen".

Diesmal im Angebot für alle sangesfreudigen Kehlen, z.B. Songs wie:

„Eve Of Destruction", „Mr. Tambourin Man", „Knocking On Heavens Door", „Scarborough Fair", „Wonderful Tonight", „Yesterday", „Sounds Of Silence", „Dust In The Wind". Manche dieser Songs gibt es in mehr oder weniger gelungenen, tanzbaren Neufassungen, auf die wir nach dem Singen zum teil tanzen werden. Aber besser geeignet sind Dance-Klassiker aus der Pop/Rock/Disco-Historie.

Die im Chor gemeinsam gesungenen Lieder werden von mir (Volker Rebell, als „Vorsänger") zur Gitarre begleitet; die Songtexte werden auf die Leinwand projiziert.

Diese Veranstaltungsreihe ist nicht öffentlich, sondern richtet sich nur an Freunde und Bekannte der "Rebell(i)schen Studiobühne" und an solche, die es noch werden wollen - und sich per E-Mail zum "Tanzen & Singen" anmelden.

 

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tierisch gut

Sa 03. November 2018, 19 Uhr. Moritz Stoepel: „Lasst mich den Löwen auch noch spielen!" Poetisches, Tierisch-menschliches und Komödiantisches aus der fabelhaften Welt der großen und kleinen Tiere.

Auf eine wundersame Reise in die fabelhafte Welt der Tiere entführt uns der Schauspieler und Musiker Moritz Stoepel - tiefsinnig, zärtlich, heiter, melancholisch, absurd und verzaubernd - mit Lyrik und Prosatexten von Dichterinnen und Dichtern verschiedener Jahrhunderte. In diesen Geschichten und Gedichten wird des Menschen Freud und Leid Tiergestalten angedichtet und in kleine dramatische Kunststücke verwandelt, die durch Mimik, Gestik und Sprache die Emotionen und Gedanken der Literaten lebendig werden lassen. wegen Erkrankung verschoben

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Sa 10. November 2018, 18 Uhr: Vernissage zur Ausstellung "Urban Life" - realistische expressive Stadtbilder und -szenen der Metropolen Berlin, London, New York" - Bilder von Silvia Machirus-Hecker. Die Ausstellung ist bis einschließlich 15. Dezember zu sehen. Der Eintritt zur Vernissage und Ausstellung ist frei.

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  "Revolution" versus „Hey Jude" - Pop-Geschichte als Lesung und Singung Teil 1

Sa 10. November 2018, 19 Uhr: The Beatles - 50 Jahre: Das Weiße Album - unplugged-Konzert und Lesung, Musik: THE LONELY HEARTS CLUB BAND in Trio-Besetzung. Lesung (und musikalische Beteiligung): Volker Rebell. --- alle freien Plätze sind vergeben!

Der Vorsatz „Wir alle wollen die Welt verändern" des Lennon-Songs „Revolution" aus dem Weißen Album der Beatles war eine zentrale Parole im legendären Umbruch-Jahr 1968 und typisch für das kulturelle Klima dieser bewegten Zeit. Die damals produzierte Doppel-LP mit ihren vielen Facetten, magischen Momenten und verschiedenen Song-Meisterwerken , ihren Widersprüchen, Kontrasten und Brüchen gilt als ein Schlüsselwerk der Popkultur im aufregenden Jahr des musikalischen und gesellschaftlichen Aufbruchs 1968. Kaum ein anderer Meilenstein der Pop/Rockgeschichte vermag das Lebensgefühl und die Experimentierfreude jener Tage so prägnant und authentisch zum Ausdruck zu bringen wie eben das Weiße Album der Beatles.

Passend zu den live gespielten Songs des Weißen Albums - natürlich ist auch die vorab veröffentlichte Single „Hey Jude" zu hören - liest Volker Rebell kurze Ausschnitte aus seinem Buch „The Beatles 1968 - Das Weiße Album".

Begleitend zum Jubiläumskonzert "50 Jahre Weißes Album" wird der Grafik/Foto-Künstler Gerd Coordes grafisch bearbeitete Beatles-Fotos aus der Zeit des Weißen Albums ausstellen.

Video der Lonely Hearts Club Band: https://www.youtube.com/watch?v=OiEeAGn40pc

das Konzert in der Rebell(i)schen Studiobühne ist komplett ausgebucht

weitere Termine unserer Show "50 Jahre Weißes Album": 

09.11.18 in Dreieich-Sprendlingen, Bürgerhaus, 20 Uhr

13.11.18 in Frankfurt, Die Fabrik, Kulturwerk, 20 Uhr

14.12.18 in Mühlheim, Kulturhalle Schanz, 20.30 Uhr

 

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ein U-Bahnkontrollör in tiefgefrorenen Frauenkleidern ist indes auch dabei

Sa 17. November 2018, 19 Uhr: INDES - Fünf freundliche, wahnsinnig attraktive und begabte Musikerinnen und Musiker - darunter Matthias Keller (einer der U-Bahnkontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern) - haben sich zusammengefunden, um die Musik zu spielen, die man bei der ersten Verabredung vielleicht aus der eigenen Plattensammlung zusammenstellen würde, um sein Rendezvous zu 
beeindrucken. Oder um damit eine Playlist zu füttern, welche der oder die Liebste beim Workout auf dem iPod hören kann. Authentisch, mit eigenem Stil und manchmal auch mit herzerfrischender Selbstironie. 
INDES spielt Songs von Alex Clare bis Zarah Leander, von Beatles bis Massive Attack, von Peggy Lee bis Prince. 
Ihre Auftritte haben Wohnzimmeratmosphäre, kein Konzert im eigentlichen Sinn. In der Musik zuhause, gemeinsam mit ihren Gästen. INDES. Und in anderen Tonarten.  . mehr... (Fragen von Volker Rebell an MatthiasKeller)

Video zu INDES: https://www.youtube.com/watch?v=XKuyxMlMbV4

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„Sympathy For The Devil" - Pop-Geschichte und Jubiläumskonzert

Fr 23. November 2018, 19 Uhr (AUSGEBUCHT): The Rolling Stones - vor 50 Jahren erschien das legendäre Stones-Album „Beggars Banquet" („Sympathy For The Devil", „Streetfighting Man", „Stray Cat Blues", etc.). Der Blues-, Folk-, Country- und Roots-Rock-beeinflusste Songzyklus des Albums „Beggars Banquet" zeigt das Songschreiber-Gespann Jagger/Richards in Hochform und gilt vielen Kritikern als eines der besten Alben der Rock-Geschichte. Das 50-jährige Jubiläum wird gefeiert mit einem unplugged-Konzert der Stones-Tribute-Band GLITTER TWINS, die das komplette Album in „stripped-down"-Versionen spielen wird. Kenner zählen die GLITTER TWINS zu den kompetentesten Stones-Tributebands Europas.

Lesung/Einführung von Volker Rebell.

Video der Glitter Twins: https://www.youtube.com/watch?v=H96e02SjeFQ begleitend zum Jubiläumskonzert "50 Jahre Beggars Banquet" wird der Grafik/Foto-Künstler Gerd Coordes grafisch bearbeitete Fotos der Rolling Stones aus der "Beggars Banquet"-Ära ausstellen.

 

Zusatzkonzert mit verändertem Songprogramm: „Beggars Banquet" plus Highlights aus der Stones-Historie

Sa 24. November 2018, 19 Uhr: Die GLITTER TWINS präsentieren die Song-Klassiker aus „Beggars Banquet" und anderen wegweisenden Alben der Rolling Stones.

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Die Drei von der Wärme-Tankstelle

Sa 15. Dezember 2018, 19 Uhr: Kick La Luna Trio - „Wintersonne...wir bringen die Wärme in den Winter!" - come together unplugged.

Sonderprogramm in Triobesetzung mit den Ur-Kicks: Elke Voltz (voc, Gitarre, Ukulele), Uli Pfeifer (voc, Bass, Gitarre, Ukulele, Perkussion), Anne Breick (voc, Perkussion, Ukulele). 

Die Westfälischen Nachrichten über einen Auftritt des Kick La Luna Trios: „Solch ein prickelndes Musikerlebnis erlebt man nicht alle Tage. Vom ersten Moment an hatten die drei Künstlerinnen von „Kick La Luna" die Sympathien des Publikums mit ihrer unglaublichen Ausstrahlung gewonnen. Diese charismatischen Musikerinnen boten einen mitreißenden Abend, bei dem die Zeit wie im Fluge verging. Aber eigentlich darf man sich darüber nicht wundern, schließlich sind „Kick La Luna" die wohl erfolgreichste Frauenband im Crossover der Weltmusik."

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es weihnachtet sehr

Fr 21. Dezember 2018, 19 Uhr: Moritz Stoepel - mit neuem Weihnachtsprogramm 2018

Ein literarisch-musikalisches Vorweihnachtsgeschenk in Szenen, Gedichten, Geschichten und Liedern mit dem Schauspieler Moritz Stoepel.

Damit die Einstimmung auf das Weihnachtsfest mit leisen, nachdenklichen Tönen nicht ganz so leise und beschaulich wird, dafür sorgt der Schauspieler Moritz Stoepel mit seinem Weihnachtsprogramm STILLE NACHT ALLERSEITS - FROHLOCKET! Serviert wird ein schillerndes literarisch-musikalisches Weihnachtsmenü. Allerdings: die Gräten des Weihnachtskrapfens bleiben einem schon ab und an im Halse stecken. Gnadenlos nimmt der Schauspieler den Kitsch, die Frömmelei, die Konsumgeilheit, den Egoismus, mit dem das Christfest pervertiert wird, aufs Korn. Aus seinem Weihnachtsüberraschungspaket zaubert der Mime literarische Kostbarkeiten berühmter Dichterinnen und Dichter, die er in Spielszenen sowie als Lyrik und Prosa darbietet - heiter, melancholisch, besinnlich, frech, witzig und durchaus kritisch. Der schillernde Komödiant vermag durch sein mitreißendes und facettenreiches Spiel die Texte sinnlich zu beleben. Zwischendurch singt er mal sinnlich sanft und poetisch, mal rockig. In rasanter Abfolge wechselt das Multitalent nicht nur Stimmungslagen und verschiedene Dialekte, sondern auch diverse Musikinstrumente und beschert so dem Publikum eine weihnachtliche Berg- und Talfahrt der Gefühle. 

 

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 ZUSATZINFOS zu den auftretenden/aufgetretenen Künstlern

Kick La Luna - vier Frauen, hervorragende Instrumentalistinnen und großartige Sängerinnen überzeugen mit ihrer weltoffenen, seelentiefen und himmelhoch begeisternden Globalpop-Musik.

Seit 1992 tourt die Band durch die Lande und hat inzwischen 10 CDs veröffentlicht. Der typische Stil von Kick La Luna, ethnische Folkpop-Themen mit jazzigem Funk-Bass, ausdrucksstarker Soul-Stimme und perfektem Satzgesang zu verbinden, wird oft durch brasilianische Rhythmik und Latin-Feeling erweitert.

Die selbstbewusste Globalpop-Gruppe Kick La Luna hat sich im Laufe der 25-jährigen Band-Geschichte eine Ausnahmestellung in der deutschen Popszene erspielt. Weltmusikalische Elemente mit einem Singer/Songwriter-Stil zu verschmelzen, ganz bewusst mit Perkussion und tänzelnden Latin-Grooves und nicht einem Rock-Schlagzeug zu grundieren, mit akustischen Resonanzgitarren statt elektrischen Brettgitarren zu spielen und das alles mit einer Gesangsqualität zu krönen, die ihresgleichen sucht, so etwas hatte man vor 1992 hierzulande noch nicht gehört und wird es auch heute kaum in vergleichbarer Güte finden. Und immer wieder verblüffend zu erleben, wie es den Musikerinnen gelingt, mit ihrer handgemachten und vornehmlich akustischen Musik im Konzert eine mitreißende Energie zu erzeugen, die nicht selten einer ausgelassenen Tanzparty ähnelt.

Soviel Spielfreude, Musikalität und ethnische Vielfalt ist hierzulande kaum woanders zu hören.

Erst recht nicht diese Individualität und Qualität ihrer selbstverfassten Lieder:

Songs aus Soul und Seide, Wunderwerke an inspirierter, intelligenter Popkunst. Man hört jazzig-funkige Bass-Melodien, Rhythmen, die akzentuiert grooven, aber doch lässig beschwingt und lebendig tänzeln. Darüber der seelenvolle und expressive Solo-Gesang in Abwechslung mit wohl austarierten, oft geradezu hymnisch schwebenden Chorsätzen, all das kann sensiblen Gemütern die Tränen der Ergriffenheit und Begeisterung in die Augen treiben.

Das sind wunderbare Song-Geschenke für Herz, Bewusstsein und Seele jedes Zuhörers.

Immer wieder faszinieren in Konzerten ihre musikalisch reich verzierten, intensiven Stimmungsbilder, stilistisch abwechslungsreich: von brillant gesungenen a-cappella-Chören über hüfteschwingenden Ethno-Soul und intelligent animierenden Edel-Pop mit Sommerhit-Potenzial bis zur intimen Latinjazz-Ballade, geographisch angesiedelt ­- was die Musikthemen angeht - von Westafrika und Südamerika über Neuseeland bis nach Polynesien - welche deutsche Band hat eine solche Universalität auf vergleichbarem Niveau zu bieten?

Wer CDs und Konzerte von Kick La Luna versäumen sollte, hat die Chance verpasst, sich einen Zugewinn an Freude zu gönnen.

Auch wenn's kitschig und zu überschwänglich klingen sollte: Kick La Luna machen Musik für eine bessere Welt. Ihre Songs strahlen eine ungemein positive Energie aus, knipsen an und machen glücklich. Punkt!

Und das auch am 18.11.2017 (ab 19 Uhr) in der „Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie" im Jubiläums-Konzert „25 Jahre Kick La Luna - Female World Music" mit Elke Voltz, Gesang, Gitarre - Uli Pfeiffer, Bass, Gesang - Anne Breick, Perkussion, Gesang  und Christiane Sattler, Keyboards.

Kein Zweifel: es wird ein fantastisches Fest mit der Musik von Kick La Luna - in der „Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie" am Samstag 18.11.17, 19 Uhr, in Offenbach, Bieberer Str.145A Hinterhaus..

   

 

Jürgen Schwab am 17.02.18, 19 Uhr in der "Rebell(i)schen Studiobüune".

2010 erschien die CD „heute noch", Jürgen Schwabs Debüt als Liedermacher. Davor hatte er sich vor allem im Jazzbereich einen Namen gemacht: als Gitarrist von Szenegrößen wie Emil Mangelsdorff, Günter Lenz oder Thomas Cremer, als Hörfunkjournalist und Jazz-Redakteur für den Hessischen Rundfunk, als promovierter Musikwissenschaftler/Hochschuldozent und als Buchautor („Die Gitarre im Jazz" und „Der Frankfurt Sound").

Liedermacher und Jazzgitarrist - wie diese scheinbar unvereinbaren Genres zusammenpassen, macht Jürgen Schwab in seinem Lied „In diesem Augenblick" hörbar, einer Liebeserklärung an den Jazz.

„So long, Fritz", ein anderer Titel des Albums „Luftschlösser und andere Immobilien", wurde kurz nach Erscheinen von der Liederbestenliste für die Empfehlung Lied des Monats Februar 2014 nominiert. „Ein kleines Stück Gänsehautmusik", heißt es in der Begründung und, „Jürgen Schwab gelingt ein Nachruf, wie es kaum je einen gab."

Dieser Nachruf gilt dem 2013 verstorbenen legendären Konzertveranstalter Fritz Rau, den Schwab seit 2006 als Gitarrist und Sänger bei seinen Lesereisen durch Deutschland begleitet hatte. Und Rau, der von Oscar Peterson über Jimi Hendrix bis Madonna die größten Stars aus Jazz, Rock und Pop nach Deutschland geholt hatte, adelt seinen Freund und „musikalischen Direktor" mit diesen Worten: „Ich kenne keinen Künstler, der so detailmeisterlich Brücken schlägt vom Jazz zu Blues und von Pop zu Chanson, und der dabei so glaubwürdig und eigenständig ist." Dem stimmt die Konzertrezensentin der Aalener Nachrichten zu: „Man mag sich an Reinhard Mey erinnert fühlen. Und doch ist Jürgen Schwab unverwechselbar er selbst und ganz bei sich."

Sein Kopf gehört dem Jazz, doch sein Herz schlägt für die Liedermacherei

Den promovierten Musikwissenschaftler Jürgen Schwab kennt man eigentlich als Jazz-Experten, schließlich schrieb er zwei Referenz-Bücher in Sachen Jazz, das Kompendium „Der Frankfurt Sound - eine Stadt und ihre Jazz-Geschichten" (2004), außerdem das Standardwerk „Die Gitarre im Jazz" (1998). 1993 studierte er selbst Jazz-Gitarre am Berklee College of Music in Boston, schloss mit der Graduierung „summa cum laude" ab und spielte später als Gitarrist mit Jazzgrößen wie Emil Mangelsdorff oder Günter Lenz zusammen. Seit Jahren gestaltet er Jazz-Sendungen für hr2-Kultur und ist Dozent für Jazz-Geschichte und Jazzgitarre an verschiedenen Hochschulen.

2010 überraschte er mit der Veröffentlichung von selbstverfassten deutschsprachigen Liedern im Album „Heute noch", dem Ende 2013 sein zweites Album im Liedermacher-Stil „Luftschlösser und andere Immobilien" folgte. Am 17. Februar wird Jürgen Schwab mit einer Auswahl seiner kunstvollen Lieder in der „Rebell(i)schen Studiobühne" seines früheren hr-Kollegen Volker Rebell gastieren.

Jürgen Schwab stellte sich unseren Fragen.

1. Frage: Wie passen für Sie Theorie und Praxis, also Musikjournalismus im Radio auf der einen und das selbst Musik machen auf der anderen Seite zusammen?

Antwort Jürgen Schwab: Die ergänzen sich eigentlich ganz wunderbar. Ich sehe den Musikjournalismus im Radio übrigens auch gar nicht als etwas Theoretisches an. Vielmehr schlüpfe ich da in die Rolle des neugierigen Hörers, vertiefe mich in ein musikalisches Thema, einen bestimmten Künstler und versuche dann den Radiohörern zu vermitteln, was mich daran interessiert und begeistert. Beim Erfassen und Einordnen dessen, was da musikalisch abgeht, hilft mir natürlich mein Background als Musikwissenschaftler und Musiker, aber beim Reden darüber stehen Fachbegriffe ja wieder im Weg, weil sie Barrieren aufbauen und das Ganze trocken und akademisch erscheinen lassen. Dabei geht es doch bei Musik an erster Stelle darum, sich sinnlich und emotional auf sie einzulassen. Das versuche ich ja auch, wenn ich selber singe und Gitarre spiele.

2. Frage: Sie sind von Beruf Jazzredakteur und arbeiten mit der hr-Bigband zusammen. Als Musiker, Sänger/Gitarrist spielen Sie aber deutschsprachige Lieder vergleichbar dem Stil von Reinhard Mey. Wie bekommen Sie ambitionierten Jazz und herkömmliche Liedermacherei unter einen Hut?

Antwort Jürgen Schwab: Eigentlich völlig problemlos, auch wenn das vielen Leuten seltsam vorkommen dürfte. Ich gebe zu, dass es eine ungewöhnliche Kombination ist, weil die Schnittmenge zwischen Jazz- und Liedermacherfans doch recht klein ist. Für mich sind das aber nur unterschiedliche Ausdruckformen, die ich beide mag. Ich versuche sie in meinen Liedern auch beide miteinander zu verbinden. Es geht ja darum, Text und Musik so miteinander zu kombinieren, dass sie sich gegenseitig verstärken. Da passt durchaus auch mal einen Jazzakkord oder ein improvisiertes Gitarrensolo.

3. Frage: Als Musikjournalist beim Hessischen Rundfunk sind Sie seit 2016 einer der Programmmacher des Deutschen Jazzfestivals. Ist das ein schwierige Aufgabe?

Antwort Jürgen Schwab: Das ist in der Tat eine große, aber sehr reizvolle Herausforderung, mit der ich zum Glück nicht allein dastehe. Claus Gnichwitz, Festivalleiter Olaf Stötzler und ich bilden das Triumvirat, dass die Künstler für das Festival auswählt. Dabei geht es uns immer darum, die Breite der nationalen und internationalen Szene abzubilden, interessante Trends aufzuspüren und vor allem großartige Musik zu präsentieren. Der Mix aus Newcomern und etablierten Stars und die Dramaturgie der einzelnen Abende muss stimmen, damit das Publikums diesem traditionsreichen Festival - es ist ja das älteste weltweit - weiter treu bleibt. Bisher ist uns das ganz gut gelungen. Das Festival findet wie immer in der letzten Oktoberwoche statt und wird wie auch in den letzten beiden Jahren mit einem Konzert in der Alten Oper eröffnet. Dort feiern wir Albert Mangelsdorff, der im September 90 Jahre alt geworden wäre.

4. Frage: Einige Jahre lang haben Sie den im August 2013 verstorbenen Konzert-Impresario Fritz Rau auf seinen Vortragsreisen und Lesungen als Gitarrist begleitet und ihm später zwei eigene Lieder gewidmet. Welche Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Fritz Rau sind Ihnen besonders stark im Gedächtnis geblieben?

Antwort Jürgen Schwab: Fritz Rau war ein ganz besonderer Mensch, der unglaublich viel zu erzählen hatte von seinen Begegnungen mit den größten Künstlern aus Jazz, Blues, Rock und Entertainment. Bei unseren vielen Fahrten kam es immer mal wieder vor, dass einer davon sich telefonisch bei ihm meldete. "Mein Udo!", "Mein Peter!", begrüßte Fritz dann erfreut und zufrieden den Anrufer, wenn z.B. Udo Lindenberg oder Peter Maffay anrief. Das zeigt nicht nur sein herzliches Verhältnis zu vielen Künstlern, es zeigt auch, wie gut er darin war, Nähe herzustellen und Menschen für sich einzunehmen. Er konnte jedem das Gefühl geben, Teil einer verschworenen Gemeinschaft zu sein. Und er war der Pate, wie ja Mick Jagger auch mal gesagt hat.

5. Frage: Was können die Konzertbesucher am 17. Februar in der „Rebell(i)schen Studiobühne" von Ihrem Auftritt erwarten?

Antwort Jürgen Schwab: Ein kleines feines Liedermacherkonzert mit Gesang und Gitarre. Manche fühlen sich an Reinhard Mey erinnert, wenn sie mich hören, aber da gibt's noch viel mehr Einflüsse in meiner Musik, z.B. aus Jazz, Blues und Pop. Wer Lust darauf hat, sich nicht nur berieseln, sondern auch berühren zu lassen, der ist goldrichtig.

 

 

 

TROMMEL-MANI(E) - Mani Neumeiers Solokonzert am 20.01.2018 in der „Rebell(i)schen Studiobühne"                                                            

Welche Band in Deutschland kann, erstens, auf eine bald 50-jährige Geschichte zurückblicken, kann, zweitens, auf eine musikalische Praxis verweisen, die nichts mit peinlichem Retrosound und Aufguss alter Hits zu tun hat, sondern den Herausforderungen der Jetztzeit musikalisch begegnet - und vermag es, drittens, mit immer wieder kreativen CDs und Auftritten sich an vorderster Front der eigenwilligen und unverwechselbaren Bands zu behaupten. Es gibt nur eine Gruppe in Deutschland, die alle drei Kriterien erfüllt: Guru Guru mit dem Urgestein im Zentrum: Schlagwerk-Guru Mani Neumeier. Zur musikalischen Frischzellenkur des inzwischen fast 77-jährigen Perkussions-Maniac Mani zählen seine verschiedenen Nebengruppen - und schließlich sein privates Klangkaleidoskop und Soloprojekt Terra Amphibia, eine Soundcollage aus Naturgeräuschen, Ambient-Atmosphären und Weltmusik-Grooves.

In Japan, wo man ihm besondere Wertschätzung entgegenbringt und ihn als wächserne Reproduktion ins Tokioter Wachsfiguren-Museum neben Jimi Hendrix gestellt hat, gilt Mani als Inbegriff des Kraut-Rock. Mani Neumeier, der „German Kraut - Superstar", ist „Big In Japan".

Seine erste Rhythmus-Schule war eine Lehre als Spengler. Seitdem klopft und klöppelt er sich mit Mani-scher Perkussion und Präzision durchs Leben und erspielte sich den Ruf, einer der individuellsten, kreativsten und vielseitigsten Schlagwerker Europas zu sein.

In den rund 60 Jahren seiner persönlichen Musikergeschichte hat er stilistisch fast alles getrommelt, was man unter dem weiten Mantel der populären Musik mit Trommelstöcken und rhythmischen Händen bearbeiten kann, von Freejazz bis Popsongs, von lärmendem Powerrock bis zu leisen Ambient-Klängen, von Elektronik bis Tango und Calypso, von Krautrock bis Weltmusik, von strukturiertem Kreativ-Chaos bis imaginativen Sound-Tableaus. Ein Grund für diese chamäleonartige Bandbreite ist weniger ein ruheloser Suchtrieb, als vielmehr ein universelles Interesse an Musik und eine vielseitige Begabung.

Mani Neumeier wurde am 31.12.1940 in München geboren, zog als 13-jähriger mit seiner Familie nach Zürich und begann dort seine Musikerlaufbahn. Ab 1964 spielte er Jazz und improvisierte Musik mit dem Irene Schweizer Trio, gefolgt von Freejazz-Aktivitäten mit dem Manfred Schoof-Quintett, mit Alexander von Schlippenbach und Peter Brötzmann. Er machte Aufnahmen mit dem Globe Unity Orchestra, mit Wolfgang Dauner, Champion Jack Dupree, George Gruntz, Yusef Lateef und Philly Joe Jones. Auch mit John Mc Laughlin spielte er mehrmals zusammen, unmittelbar bevor McLaughlin bei Miles Davis und mit dem Mahavishnu Orchestra zum Weltstar im Jazzrock aufstieg. Der Jazzpapst Joachim Ernst Berendt lobte ihn damals als „größte rhythmische Begabung des deutschen Freejazz". Doch 1968 schlug Mani ein neues musikalisches Kapitel auf. Gemeinsam mit dem Bassisten Uli Trepte gründete er die Free-Rock-Gruppe Guru Guru. Live-Premiere feierte das anfängliche Trio im August 1968 auf dem Heidelberger „Holy Hill". Im September '68 folgten dann zwei große Auftritte, zum einen gemeinsam mit Tangerine Dream und Amon Düül bei dem Festival „Deutschland erwacht - Popmusik aus deutschen Landen" und, wenige Tage später, in der Essener Grugahalle anlässlich der „Internationalen Essener Songtage". Damit hatte sich Guru Guru etabliert und in Deutschland einen Namen gemacht.

Dass sich Mani damals vom Jazz ab und dem Pop/Rock zuwandte, das begründete er so: sein Sinneswandel sei gekommen, als er gemerkt habe, dass die „ganzen jungen Zähne in den Beatschuppen verschwunden" seien und den Jazzern „nur der kalte Kaffee von gestern übrig geblieben" sei. „Frauen mögen keinen Jazz. Also spiele ich jetzt Rock'n'Roll." Eine nicht minder wichtige Antriebsfeder war seine „Lust am elektrischen Sound" und seine Begeisterung für den psychedelischen Rock eines Jimi Hendrix. Im Jahre 1967 konnte man über Mani Neumeier und seine Inspirationsquellen als Schlagzeuger zum ersten Mal im Magazin Sounds Erhellendes lesen: „Alles, was täglich um mich herum raschelt, klingelt, knattert, quietscht, pfeift, rauscht, tröpfelt, poltert, kollert, schmatzt, flirrt, hämmert, brutzelt, schnarrt und IST". Sein Musiker-Kollege Hans Reffert schrieb 2001, Mani Neumeiers Lebens- und Trommel-Philosophie sei im Grunde sehr einfach. Für ihn seien „alle verfügbaren Klänge des Universums Musik: Geräusche, Dschungel-Töne, Fabrik-Klänge, Volksmusik, Jazz, Rock'n'Roll, Maschinen-Beats, serielle Musik - eine unendliche Sound-Kollage". Das gilt bis heute.

 

Bei der Tournee der „Deutschen Rockhelden" im Jahre 2006, die ich organisieren und begleiten durfte, erlebte ich Mani Neumeier jeden Abend (an der Seite von Anne Haigis, Helmut Hattler, Ingo Bischof, Ali Neander und Andreas Neubauer) gleichermaßen als clownesken Musik-Entertainer wie als individuellen Trommel-Artisten und vom Publikum hochgeschätzte Persönlichkeit der deutschen Rock-Geschichte. Sein Schlagzeug- und Percussion-Solo gehörte immer zu den frenetisch bejubelten Höhepunkten des Konzertes. Vor allem seine Show-Einlage als Mischung aus Knecht Ruprecht und Rumpelstilz mit großem Sack über der Schulter löste stets Heiterkeit aus, wenn Mani seinen Sack mit dem Spruch „Suck it to me" auf die Bühne entleerte. Blechschüsseln aller Größen purzelten dann auf den Bühnenboden und alle Köpfe der Zuschauer reckten sich, um verfolgen zu können, wie Meister Mani sein blechernes Schüssel- und Saucieren-Orchester klöppelnd bearbeitete und zu Höchstleistungen führte, was Tonvarianten der Blechnäpfe, Sprunghöhen der Saucieren und Rhythmen der rasenden Trommelstöcke anging.

Ganz ähnliches erwartet die Konzertbesucher auch am Samstag dem 20.01.2018 (ab 19 Uhr) in der „Rebell(i)schen Studiobühne & Galerie" in Offenbach (Bieberer Str. 145A Hinterhaus).

Fragen an Mani Neumeier - 2. Januar 2018

1. Das „Finki"-Festival, das legendäre, alljährlich stattfindende Rock-Festival in Finkenbach, Odenwald, hast Du mit Deiner Band Guru Guru ins Leben gerufen und lange Jahre mitorganisiert. Auch heute noch gehörst Du mit Guru Guru zu den Headlinern des Festivals und bist Moderator und Spiritus Rector des Finki-Festivals. Neben dem Burg Herzberg-Festival gilt das Finki als das letzte große Hippie-Festival in Deutschland, in dem die Ideale von „Love and Peace" alljährlich gefeiert werden. Diese großen Ideale kommen ja immer wieder unter die Räder, gerade jetzt in Zeiten von Kriegen, Terror und weltweiten Flüchtlingsströmen. Was treibt euch an, trotz aller Rückschläge und Widerstände immer noch an die Ziele der Blumenkinder zu glauben?

Mani Neumeier: Die Ziele der Blumenkinder sind doch auch die aller Menschen, die vernünftig denken, harmonisch und im Einklang mit der Natur leben wollen, ohne Kriege, Gier, Hass. „Love and Peace" das hat doch nichts mit Nostalgie und Hippietum zu tun. Das brauchen wir alle, mehr denn je, egal ob Christen, Buddhisten, Muslime, Juden, Hindus, Heiden, Gläubige, Ungläubige usw..

2. Du hast schon vor 50 Jahren bei den Berliner Jazztagen 1967 als Schlagzeuger auf der Bühne gestanden. Wenn jemand über die Entwicklung des Rhythmus in der populären Musik aus eigener Erfahrung Bescheid weiß, dann Du. Wie siehst Du Deine eigene Entwicklung vom Freejazz-Schlagzeuger zum experimentierfreudigen Rock-Drummer bis zum Weltmusik-Perkussionisten usw.? Und wie beurteilst Du generell die Bedeutung und Veränderung des Rhythmus in der Popular-Musik seit den 1950er Jahren bis heute?

Mani Neumeier: Nachdem ich 1966 meine eigene, freie Spielweise entdeckt hatte und wir mit dem Irene Schweizer Trio und Peter Brötzmann Trio und dem Globe Unity Orchester alles auseinander genommen hatten und frei von Rhythmen und Harmonien spielten, hatte ich wieder große Lust trance-artige Rhythmen und Grooves zu spielen. Als wir 1968 Guru Guru gründeten und - angetörnt von Jimi Hendrix - zur elektrisch verstärkten Musik wechselten, hatten wir plötzlich einen riesigen Sound, der auch eine neue Spielweise erforderte. Ich nahm mir die Freiheit, alles was ich hörte in einen neuen Stil einzubauen, von Rock bis zu afrikanischer, indischer und anderer Weltmusik, dazu Umwelt-, Industrie- und Naturgeräusche.

Der Rhythmus und das Schlagzeug haben seit 1950 in der Popularmusik viel mehr Raum eingenommen. Leider ist heute von den tollen Jazzgrooves und den afrikanischen/indischen Sachen nur noch ein dürftiges Bum Bum Bum übrig geblieben, meist mit Drumcomputern produziert, was den meisten Konsumenten scheinbar genügt. Vielleicht weil sie nichts anderes mehr kennen. Schade.

3. Du bist „Big in Japan". Dein Abbild steht im Wachsfigurenkabinett in Tokio neben Jimi Hendrix. Du bist regelmäßig in Japan auf Tournee und spielst dort zusammen mit japanischen Musikern. Und Du bist verheiratet mit einer Japanerin. Wie erklärt sich Dein besonderes Verhältnis zu Japan und das der japanischen Fans zu Dir?

Mani Neumeier: Mein besonderes Verhältnis zu Japan ist einfach zu erklären. Ich habe in vielen Ländern gespielt, aber als wir 1996 mit Guru Guru in Japan eingeladen waren, merkte ich schnell, hier ist vieles besser als anderswo. Freundliche Menschen, interessante Musik und Kunst, gutes Essen, alles sauber, Züge pünktlich, keine Aggression, die Leute hilfsbereit, die Stimmung auf den Straßen und in den Lokalen voller Lebensfreude und cool. Niemand klaut was. Technisch alles weit voraus und dabei die alte Tradition rundum gegenwärtig. Mein gutes Verhältnis zu den japanischen Fans und Musikern entstand dadurch, dass sie meine Musik schätzten sowie meine Art und meinen Humor, und weil sie gemerkt haben, dass ich Japan liebe. Dass ich meine Frau Etsuko in Tokio kennen gelernt habe, ist ein Glücksfall.

4. Vielleicht kannst Du als Japan-Kenner erklären, was die „japanische Seele" aktuell umtreibt. Angesichts der Raketen-Bedrohung durch den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un unterstützt der japanische Premier Abe das Säbelrasseln von US-Präsident Trump und will Japan massiv militärisch aufrüsten. Wird diese Haltung nach Deinem Kenntnisstand auch von der breiten Mehrheit der japanischen Bevölkerung geteilt?

Mani Neumeier: Die Lage Japans ist militärisch schwierig. Der eine Dummkopf bedroht Japan und schießt Testraketen über das Land. China streckt seine gierigen Krallen auf japanische Inseln aus und Herr Dumpf Trumpf will allen für Milliarden Waffen verkaufen. Aber die meisten Japaner wollen keine eigenen Atombomben und verabscheuen den Krieg. Seit Hiroshima 1945, wo die USA diesen teuflischen Atomanschlag verübten, denken die Japaner jedes Jahr am 5. August mit einer Trauerfeier und Gebeten im ganzen Land an den Massenmord.

5. Am 31. Dezember hast Du Deinen 77. Geburtstag gefeiert. Wie hältst Du Dich fit? Wie bleibst Du vital? Und welchen Rat hast Du für ältere Menschen, wie sie ihre Gesundheit erhalten und ihr Leben genießen können?

Mani Neumeier: Ich habe den 77. nicht größer gefeiert. Ich fühle mich eh mehr wie 55. Mein 60. Geburtstag war der letzte, den ich gefeiert habe. Die besten Feste sind für mich meine Konzerte, oder normale, sonnige Tage. Wie ich mich fit halte? Guter Rat: gesunde Ernährung, kaum Fleisch, wenig Alkohol, nicht Rauchen, lange Schlafen, wenig Stress. Mit der Natur leben, positiv denken, an die Liebe glauben.

6. Was dürfen die Konzertbesucher am 20. Januar 2018 bei Deinem Solo-Konzert in der „Rebell(i)schen Studiobühne" in Offenbach von Dir und Deiner Performance erwarten?

Mani Neumeier: Die Besucher können eine Performance erwarten, die über das Normale hinausgeht. Etwas fürs Herz, mit Begeisterung und Phantasie gemacht, auch mit Überraschungen. Und sie werden besser drauf sein als vorher. Bei zwei Stücken wird meine Frau Etsuko als Gast mitzaubern. Ich freu mich drauf. Mani San

 

 

Infos zum betreuten Tanzen auf der Ü60-Party am 03.02.18

Früher unkten Jungspunde an der Bar wenn sich gesetztere Herrschaften trauten, eine Disco zu betreten: „Jetzt kommen sie schon zum Sterben in die Disco." Das ist lange passè. Heute gehen ältere Menschen zum Fitnesstraining in die Disco.

„Beim Tanzen ist der ganze Körper in Bewegung. Doch auch die grauen Zellen profitieren davon. Bochumer Forscher haben jetzt ein spezielles Tanzprogramm für Senioren getestet. Mit verblüffendem Ergebnis. Wer einmal pro Woche eine Stunde das Tanzbein schwingt, verbessert neben seiner körperlichen Fitness auch seine geistigen Fähigkeiten, wie Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen. Um im Alter fit zu bleiben, hat Tanzen für die Forscher im Vergleich mit anderen sportlichen Aktivitäten wie Laufen, Radfahren oder Kraftsport viele Vorteile: Es vereint körperliche Aktivität mit sozialer, emotionaler und musikalischer Interaktion." (Merkur.de)

„Die Forscher beobachteten, dass Tanzen die Bildung von neuen Nervenzellen und Nervenbindungen mehr unterstützen könnte als monotones Fitnesstraining. ‚Tanzen ist eine Art geistiger Nährstoff, der für die geistige Gesundheit im höheren Alter bedeutsam sein kann', sagt Musikkognitionsforscher Professor Gunter Kreutz von der Universität Oldenburg.

Wer zu Jive oder Rock'n'Roll tanzt, hält auch sein Bindegewebe leistungsfähig. Bei diesen Paartänzen stellen die schnellen und hüpfenden Bewegungen ein gutes Faszientraining dar. Das verklebte Bindegewebe um Muskeln und Organe, auch Faszien genannt, wird gelöst und die Bewegungselastizität gefördert. Wissenschaftler sehen in starren Faszien häufig die Ursache für Schmerzen. Regelmäßiges Faszientraining kann z.B. Rückenschmerzen vermeiden.

Doch nicht nur das: Durch das Tanzen verbessert sich unter anderem auch die Koordination und die Konzentration und es fördert die körperliche Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit. Kreutz fügt hinzu: ‚Tanzen vertreibt sehr häufig auch Müdigkeit oder Zustände von mentaler Erschöpfung, die sich bei Stress einstellen können'. Das Gute am Tanzen: Das Parkett steht jedem Menschen offen - egal welchen Alters, Gewichts oder ob geistige oder körperliche Einschränkungen vorliegen. ‚Selbst mit Rollatoren oder Rollstühlen kann und sollte man auch ein Parkett betreten." (Apotheken-Umschau)

 

Hanan Kadur Interview (25. Februar 2018)

1. Wie kommt es, dass eine junge Frau, die in Thüringen als Tochter typischer deutscher Eltern geboren wurde und heute in Frankfurt lebt, sich schon früh für orientalische Tänze interessiert, sich als Bauchtänzerin ausbilden lässt und den Künstlernamen Hanan Kadur annimmt?

Hanan Kadur:

Tanzen war schon immer meine Leidenschaft - seit ich laufen kann. In meiner Schulzeit tanzte ich in einem Kinderensemble mit regelmäßigen Auftritten. Das setzte sich später in einem Tanzsportverein fort. Während meines Studiums reiste ich mit einer Freundin in die Türkei, um dort Urlaub zu machen. Wie zu erwarten ist, gab es einige Male im Abendprogramm des Hotels Bauchtanzvorführungen. Aus meiner Sicht waren die Tänzerinnen nicht besonders gut. Auch der Stil gefiel mir nicht. Ich hatte eine andere Idee im Kopf. Deshalb begann ich nach meiner Rückkehr im Hochschulsport Bauchtanzkurse zu besuchen. Nach zwei Jahren wechselte ich zu einer richtig guten Bauchtanzschule in Frankfurt. Und ich merkte, dass ich ein Talent für die Bewegungen des Orientalischen Tanzes habe. Nach einer sehr guten Platzierung bei einem Nachwuchswettbewerb dachte ich mir, jetzt ist es Zeit auch öffentliche Auftritte anzunehmen.

Den Namen Hanan Kadur habe ich mir als Künstlernamen gewählt, weil die typischen Namen deutscher Frauen einer möglichen Buchung als Bauchtänzerin im Wege stehen.

Der Name „Kadur" war der Name meiner Großmutter. Ihr zu Ehren wollte ich diesen Namen tragen. Den Name „Hanan" wählte ich zu Ehren meiner ersten Bauchtanzlehrerin - sie hatte ihre Tochter so genannt. Es ist auch ein arabisches Wort und bedeutet „Zärtlichkeit" - das ist nur eine grobe Übersetzung - hinter dem Wort steckt noch einiges mehr.

2. Was ist für Sie das Besondere, das Faszinierende am Bauchtanz, oder wie Sie es nennen am orientalischen Tanz?

Hanan Kadur:

Für mich bedeutet das Tanzen orientalischer Tänze unfassbar große Freude. Die Faszination speziell am Bauchtanz geht wohl davon aus, dass er ohne Partner tanzbar ist und eine Vielzahl weicher Bewegungen enthält. Er bringt Frauen wieder in  Kontakt mit ihrer Weiblichkeit. Er bietet ihnen an, sich in ihrem eigenen Körper wohl zu fühlen, ihn zu spüren und sich über ihn auszudrücken. Oft bemühen wir westlichen Frauen uns, in einer männlich dominierten Welt durch Anpassung besser voranzukommen. Weichheit, Nachgiebigkeit, Flexibilität und damit ein wichtiger Teil weiblicher Stärke gehen uns damit oft verloren. Bauchtanzen ist eine Möglichkeit, das wieder zu lernen und zu üben. Es ist sehr spannend in meinen Tanzkursen zu beobachten, wie die Frauen sich entwickeln. Am Anfang sind die runden Bewegungen ungewohnt, fühlen sich komisch an, gelingen nur eckig und krakelig. Nach relativ kurzer Zeit aber verwandelt sich die Bewegung und wird plötzlich „richtig" rund. Die Frauen tanzen sie weich und fühlen sich wohl darin.

3. Kann eine Bauchtänzerin auf jegliche Art von orientalischer Musik tanzen, oder braucht der Bauchtanz eine ganz besondere musikalische Begleitung?

Hanan Kadur:

Eine Bauchtänzerin, die Auftritte anbietet, sollte Musik wählen, die für Bauchtanz oder Tanz an sich gespielt wurde. Da werden die richtigen Rhythmen gespielt. Die Tanzmusik ist nur ein sehr kleiner Teil der Musik in der orientalischen Welt. Jedes Land, jedes Volk, jede Region hat seine eigene Musikkultur. Es gibt unzählige, zum Teil sehr komplexe Rhythmen in der orientalischen Musik, denen man zuhören sollte.

4. Auch auf den polynesischen Inseln im Südpazifik sieht man im Tanz der Frauen einen sehr betonten Hüftschwung; und auch auf den Inseln des Indischen Ozeans von Mauritius über La Reunion bis zu den Seychellen tanzen die Frauen beim Séga-Tanz mit kreisenden Hüften und lassen auch den Bauch gut zur Geltung kommen.  Ist das im Prinzip mit dem orientalischen Bauchtanz vergleichbar?

Hanan Kadur:

Diese Frage sollten Sie besser einem Tanz-Ethnologen stellen, der die Zusammenhänge von Tanz, Kultur und gesellschaftlicher Entwicklung untersucht. Bewegungen des Beckens sind weltweit verbreitet. Mal verschämt versteckt oder unterdrückt, mal offen ausgeführt.

5. Der Bauchtanz wird auch im Mainstream-Pop zunehmend populärer. Die Kolumbianerin Shakira hat damit angefangen. Ihr Vater ist libanesischer Herkunft. Daher der Bezug zum Bauchtanz. Aber auch Britney Spears und Christina Aguilera zeigen typische Bewegungselemente des Orientalischen Tanzes bei ihren Auftritten. Wie beurteilen Sie die Qualität des Bauchtanzes von Shakira & Co?

Hanan Kadur:

Es steht mir keineswegs zu, die Shows von Popsängerinnen zu beurteilen. Ihre Aufgabe ist es, ihre Musik zu verkaufen und dem Publikum neben dem Gesang eine unterhaltsame Show zu liefern. Das tun sie mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und dazu gehört auch ein sexy Hüftschwung. Deswegen kann man nicht behaupten, dass sie Orientalischen Tanz tanzen.

6. Um die erotische Dimension des Bauchtanzes anzusprechen. Eine der Klischee-Vorstellungen ist, dass sich der Sultan von einer Haremsdame durch den Bauchtanz erotisch stimulieren ließ. Das scheint aber eine westliche Männerfantasie zu sein, oder?

Aber es ist doch klar, dass der Bauchtanz sehr körperbetont ist, eine sinnliche Ausstrahlung hat und erotisch stimulierend wirkt?

Hanan Kadur:

Bauchtanz, wie wir ihn kennen und in den Harem stecken möchten, gibt es erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Sicher gab es Tänzerinnen, die vor dem Herrn Sultan aufgetreten sind. Aber diese Frauen oder Männer haben nicht den Bauchtanz von heute getanzt. Weiter in Tanzgeschichte einzutauchen, führt in einem Interview zu weit.

Ob mein Tanz erotisch stimulierend wirkt, ist mir ehrlich gesagt egal. Er ist sinnlich - ja. Einige Bewegungen sind erotisch - ja. Er ist körperbetont - welcher Tanz ist das nicht.

Mein Tanz soll das Publikum unterhalten, die Kinder - die mit leuchtenden Augen vor mir stehen, die Frauen - die keinen Blick von meinen Hüften lassen und die Männer - die manchmal sehr schüchtern sind. Meine Tänze können ein wenig Entwicklungsgeschichte zeigen - von den kraftvollen, energiegeladenen und selbstbewussten Beckenbewegungen der Ghawazee-Tänzerinnen Ägyptens, über die dezenten, eleganten Bewegungen der Tänze an arabisch-andalusischen Höfen bis zu den frech koketten und intensiven Bewegungen der einfachen Baladi-Frauen Kairos. So könnte man noch eine ganze Weile weitermachen. Eines haben alle gemeinsam - Freude an Bewegung, am Tanz und am Leben.

7. Üblicherweise wird der Bauchtanz nur von Frauen getanzt und die Männer schauen zu. Oder gibt es auch einen männlichen Bauchtanz?

Hanan Kadur:

Üblicherweise tanze ich für eine ganze Gesellschaft. Dabei sind mir die Frauen wichtiger als die Männer. Es ist ein weiblicher Tanz, der die Frau feiert. Ich möchte die Frauen von meinem Tanz überzeugen. Das ist sehr viel schwieriger als bei den Männern. Ihnen reicht es meistens, wenn sich der Popo bewegt und auch mal der Busen hüpft. Aber das ist nicht Bauchtanz sondern sexy Gewackel - wenn ich es mal plump ausdrücken darf.

Aus meiner Sicht gibt es keinen männlichen Bauchtanz. Es gibt aber sehr wohl einige Orientalische Tänze, die traditionell von Männern getanzt werden. Und doch gibt es einige Männer, die Bauchtanz tanzen. Das hat in einigen Ländern sogar Tradition. Nicht immer waren die Menschen so offen, wie wir es in Deutschland gewohnt sind. Es gab Zeiten, da hat eine Frau nicht vor Männern getanzt. Sie hat sich ihnen noch nicht einmal gezeigt. Da haben es junge Männer übernommen, die männliche Festgesellschaft zu unterhalten.

8. In Zeiten der „MeToo"-Debatten, drängt sich die Frage auf, ob auch Sie bei Ihren Auftritten als Bauchtänzerin schon belästigt oder bedrängt wurden. Mussten Sie als Tänzerin schon unangemessenes Verhalten oder gar Übergriffe von Seiten männlicher Tanzshow-Besucher erleben?

Hanan Kadur:

Mancher männlicher Gast ist nicht schüchtern und versucht, mir beim Mittanzen näher zu kommen, als mir lieb ist. Meist reicht eine kleine Geste, um den angemessenen Abstand wiederherzustellen. Wenn das nicht reichen sollte, gibt es durchaus Steigerungen, mich meiner Haut zu wehren. Nach einem Auftritt ist mir bisher noch niemand zu nahe getreten. Einzig einige höfliche Anträge wurden mir gemacht, die ich ebenso höflich abgelehnt habe. Und im Vorfeld ist mir auch noch keine Erpressung im Sinne von, „wenn du mir nicht gefällig bist, bekommst du den Job nicht" begegnet. Ich denke, das würde mich auch völlig überraschen - allein diese Idee ist für mich so unsinnig. Machtgefälle in solch einer unwürdigen Weise ausnutzen zu wollen, ist ein Armutszeugnis.

9. Ist der Begriff Bauchtanz eigentlich zutreffend? Denn nicht der Bauch tanzt, sondern mehr die Hüfte und letztlich der ganze Körper. Wenn Sie uns eine kleine Einführung in die Technik des Bauchtanzes geben könnten. Was genau macht da der Bauch, wie bewegen sich die Hüften, die Beine, der Oberkörper, die Arme, die Hände und der Kopf?

Hanan Kadur:

Eine schriftliche kleine Einführung in den Bauchtanz? Wie viele Seiten habe ich? Versuchen wir es: Die Füße nehmen den Rhythmus auf und bewegen die Tänzerin vom Platz. Die Knie sorgen dafür, dass die Tänzerin ihre Hüften bewegen kann, auch wenn sie steht. Die Hüften und das Becken bewegen sich vor und zurück, hin und her, auf und ab. Der Bauch gibt dem Ganzen Innigkeit. Durch aktives Einsetzen werden viele Bewegungen weicher, runder und intensiver. Ein geschickter Drop im  Oberkörper lenkt den Blick gelegentlich auf den Brustkorb der Tänzerin. Das kann schon mal für Verwirrung sorgen. Die Schultern sind entspannt - sie tragen den erhobenen Kopf und die Arme. Aber auch sie können tanzen. Die Arme umrahmen das Becken, begleiten die Bewegungen. Manchmal zeigen sie einen ganz eigenen Tanz, wenn der Rest des Körpers ruht. Die Hände führen den Blick des Zuschauers an die gewünschte Stelle. Der Kopf mit seinen verschiedenen Haltungen unterstreicht die Aussagen des tanzenden Körpers. Und die Augen, ja, was soll man dazu sagen, sie drücken aus, was die Tänzerin fühlt...

 

 

 

 

Die Rebell(i)sche Studiobühne präsentiert in Zusammenarbeit mit JazzSession Offenbach: Andi Kissenbecks CLUB BOOGALOO am Sonntag 18.03.18, 19 Uhr in der „Rebell(i)schen Studiobühne", 63071 Offenbach am Main, Bieberer Str. 145A, Hinterhaus. Das Konzert wird für eine spätere Radiosendung aufgezeichnet.

Wenn Herr Professor auf der Orgel jazzt

 „groovender Souljazz auf höchstem Niveau" (Concerto)

„eine verschwenderisch gut ausgestattete Band" (Jazzthetik)

„Andi Kissenbeck swingt auf seiner Hammond B3 wie die Hölle" (Jazzpodium)

Prof. Dr. phil. Andreas Kissenbeck ist Pianist, Hammond-Organist, Komponist und Arrangeur sowie Musikwissenschaftler und Pädagoge. Er lehrt an der Musikhochschule München Jazz-Piano und Komposition.

Seine hoch gelobte Band Andi Kissenbecks CLUB BOOGALOO, die rhythmisch groovenden Orgel-Jazz spielt, „mal virtuos, mal cool, mal instrumental, mal mit Gesang, immer jedoch voller Energie" (Jazz Thing), gastiert am kommenden Sonntag dem 18. März, ab 19 Uhr in Volker Rebells „Rebell(i)scher Studiobühne", veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Kulturinitiative JazzSession Offenbach.

Zu seinem exklusiven Konzert am Sonntag bringt Andi Kissenbeck als besonderen Gast den international bekannten US-amerikanischen Star-Saxophonisten Karel Ruzicka Jr. mit. - Welcome to the Club

Andi Kissenbeck stellt sich unseren Fragen.

Frage: Wie definieren Sie Ihren eigenen musikalischen Stil und wie hat sich ihre Musik mit dem letzten Album, das bei enja records erschien, weiterentwickelt?

Andi Kissenbeck: Club Boogaloo ist eine Groove-Jazzband. Auf unserem dritten Album „Monsoon Dance" sind wir moderner und abwechslungsreicher geworden. Wir mischen  Blues und Bebop mit Elementen aus Gospel, R&B, New Orleans-Style, Modern Jazz, Funk und mehr.

Frage: Wie kamen Sie gerade auf die Hammond-Orgel als Ihrem Haupt-Liveinstrument. Schließlich hatte die Hammond ihre große Zeit in den 60er und 70er Jahren und gilt heute eher als „antiquarisch" :

Andi Kissenbeck: Die Hammond-Orgel hat mich schon immer fasziniert mit ihren vielen verschiedenen Klängen und Ausdrucksmöglichkeiten; und mich reizt es, dass ich zu jedem Stück einen eigenen, besonderen Sound heraustüfteln kann. Für mich ist die Palette der Hammond-Sounds zeitlos.

Frage: Seit wann besteht Ihre Band?

Andi Kissenbeck: Club Boogallo habe ich vor 13 Jahren zusammen mit Torsten Goods gegründet. Er kam damals gerade aus New York zurück und hatte in Harlem mit ganz vielen Organisten zusammengespielt. Er kennt die komplette Orgel-Jazztradition, ist ein sehr kraftvoller und virtuoser Gitarrist und fantastischer Sänger.

Frage: Woher beziehen Sie Ihre Inspiration für Ihre Jazz-Kompositionen?

Andi Kissenbeck: Die meisten Stücke unserer letzten Platte „Monsoon Dance" sind entstanden auf einer Asien-Reise. Als ich dort war, war gerade Monsunzeit. Es gab zwar auch Sonne, aber immer diese heftigen Regengüsse. Und dann hab ich mich mit meinem Keyboard zurückgezogen, irgendwohin wo es trocken war und hab die Stücke geschrieben.

 

Costa Rica - Farbig wie der Göttervogel Quetzal

Kolumbus nannte seine Entdeckung im Jahre 1502 „reiche Küste", wegen der erhofften Goldschätze, die er aber niemals fand. Heutige Besucher finden in Costa Rica einen Reichtum an faszinierenden Naturschönheiten und vielgestaltiger Musik. Etwa 30% des landschaftlich kontrastreichen mittelamerikanischen Landes zwischen zwei Weltmeeren sind als Nationalparks und Naturschutzgebiete ausgewiesen. Das seit Jahrzehnten politisch stabile Costa Rica, das als einziges Land der Welt sein Militär abgeschafft hat, bietet nicht nur einsame Traumstrände, tropische Regenwälder, aktive Vulkane und eine erstaunliche Artenvielfalt von Kolibris über Brüllaffen und Leguane bis zu seltenen Schildkröten, sondern auch eine abwechslungsreiche Musikvielfalt. Auf der Plaza de la Cultura im Herzen der Hauptstadt San José hört man traditionelle Marimbas und Mariachis, aus den Autos der jungen Ticos, so nennen sich die Costaricaner selbst, dröhnt moderner Latin-HipHop; im ländlichen Guanacaste ist die regionale Volksmusik der Bomba noch weit verbreitet; an den atlantischen Palmenstränden von Cahuita dominiert der karibische Reggae, auf den Festen der Kleinstädte, aber auch in den Discos tanzt man im Rhythmus der Cumbia  - und natürlich gibt es auch costaricanische Varianten von Mainstream-Pop, Rock und Jazz. Doch ähnlich wie beim rar gewordenen Nebelwald-Vogel Quetzal, den die Mayas als Götterboten verehrten, verhält es sich auch bei der Musik Costa Ricas: man muss sich ihr mit Muße widmen, um sie zu entdecken.

 

 Welthören"Welthören" von Hansjörg Schmitthenner

Weitere Information zu „Welthören":

„Auf meinen langjährigen Reisen zur Sammlung des Materials für die Sendung ‚Welthören‘, vor allem bei der wiederholten Rückkehr in früher schon einmal besuchte Länder, beobachtete ich die von Jahr zu Jahr zunehmende Zerstörung der Natur auf unserer Erde und den rapiden Zerfall oft jahrtausendealter Kulturen. Im Nachhinein und beim Wiederhören vieler in dieser Form heute nicht mehr wiederholbarer Aufnahmen möchte ich dem von mir gewählten Titel ‚Welthören‘ den Untertitel ‚Weltaufbewahren‘ hinzufügen." (Hansjörg Schmitthenner)

„Fast 25 Jahre lang, von 1950 bis 1974, war Schmitthenner beim Bayerischen Rundfunk als Dramaturg und Hörspielchef beschäftigt. Das besondere Interesse Schmitthenners galt stets der Förderung des experimentellen Hörspiels und neuer Formen der Radiokunst. Aus seinen akustischen Aufzeichnungen aus über 15 Jahren Weltreisen entstand die Hörtrilogie "Welthören", eine großangelegte Hör-Enzyklopädie von Kinderlachen bis Todesschrei, von Regentropfen bis Gamelanvariationen und ein gelungener Versuch, die Kontinente in ihrer tönenden Vielfalt zu verstehen und im Radio zu vermitteln." (BR)

 

Zusatzinfos zu "Traum oder Wirklichkeit?" Vernissage und Literaturtheater mit Musik am 8. Juni 2018:Flyer 1Flyer Seite 2

 

"Yellow Submarine", der legendäre Zeichentrickfilm der Beatles hatte vor 50 Jahren Kinopremiere.

„Es war einmal, oder vielleicht zweimal, ein überirdisches Paradies namens Pepperland - ein Reich voller Glück und Musik. Doch die Idylle wurde von den schrecklichen Blaumiesen bedroht, die Pepperland kurzerhand den Krieg erklärten und eine Invasionsarmee schickten. Angeführt wurden die Truppen von dem gefährlichen Fliegenden Handschuh, der alles zermalmte, was gut war. - Auftritt John, Paul, George und Ringo als Retter in der Not!" (zitiert aus der Ankündigung des Films)

Der Zeichentrickfilm Yellow Submarine gilt als ein bahnbrechendes Meiserwerk der Animationskunst. Angeregt von ausgewählten Beatles-Songs zeichnete das Graphiker-Team um den Düsseldorfer Art Director Heinz Edelmann „ein einmaliges Farbenfeuerwerk voll absurd anarchischem Witz, blühendem Nonsens und stilistisch einflussreichen Einfällen" (VideoWoche, 1999).

Die Drehbuchautoren um den späteren Autor der „Love Story" Erich Segal kreierten eine märchenhafte Allegorie auf die Zeitgeschichte und Bewusstseinshaltung der sechziger Jahre mit der utopischen Vorstellung eines paradiesischen Lebensentwurfs, der von einer missgünstigen kriegerischen Gegenmacht vereitelt wird. Doch durch die Hilfe und Gegenwehr der Glorreichen Vier erlebt das Musikparadies Pepperland dann doch noch ein Happy End. Die Beatles mit ihrer lebensbejahenden und fröhlichen Musik vertreiben die kriegerischen Miesmacher, die aggressiven Neinsager und bekehren die Blue Meanies (die Blaumiesen)  am Ende sogar zu Friede Freude Eierkuchen und guter Laune.

Mit dem Film selbst hatten die Beatles nicht allzu viel zu tun. Sie lieferten gerade mal vier neue Songs für den Soundtrack ab, wobei diese Songs zum Teil aus der Schublade gezogen wurden, weil sie bei früheren Produktionen aussortiert worden waren. Nur der neue Song „Hey Bulldog" konnte den hohen Ansprüchen, die man damals an Beatles-Songs stellte, einigermaßen gerecht werden. Dafür sind im Film jede Menge berühmte Song-Klassiker zu hören wie etwa „Nowhere Man", „Eleanor Rigby", „With A Little Help From My Friends", „All You Need Is Love" und natürlich der Titelsong des Films „Yellow Submarine".

Leibhaftig, persönlich traten die 4 Beatles nur ganz am Schluss des brillanten, psychedelischen Pop-Art-Spektakels auf - im Grunde nur um launig überzuleiten zum Schlusstitel des Films „All Together Now".

Genau vor 50 Jahren feierte der dritte Beatles-Film seine Kinopremiere in London. Grund genug, sich an die fantasievolle Handlung und wegweisende graphische Darstellung zu erinnern, aber auch an die Bedeutung des Films und erst recht an seine Songs.

 

Zu Moritz Stoepels Programm "Wiener Blut" am 15.09.18:

PRESSESTIMMEN

Mit schönstem Wiener Zungenschlag, mal charmant, mal arrogant, bestach Moritz Stoepel durch seine Wandlungsfähigkeit, seine eigenwilligen Text- und Liedinterpretationen und jagte die Zuschauer in rasanten Rollenwechseln durch die Höhen und Tiefen sehnsüchtigen Verlangens ... Ladenburger Zeitung

Mit seinem Programm landete der Künstler einen Riesenerfolg, für den sich das Publikum mit stürmischen Zugaberufen bedankte.
Ein Traum von Fiakertour zum Prater: ein Reisehit der Phantasie, klammheimlich gemixt mit einer Prise Sehnsucht und Nostalgie ...  Moritz Stoepel, ein Komödiant und ein mit Herz und Verstand agierender Vollblutkünstler, trennte Kunst messerscharf von Effekthascherei. ... Rhein-Zeitung Bad Sobernheim

Der Künstler hatte das untrügliche Gespür für den leicht morbiden Wiener Charme und begeisterte das Publikum gut zwei Stunden lang mit beschwingten Melodien und feinster komödiantischer Schauspielkunst. ... Allgemeine Zeitung Worms

Der absolut charismatische Entertainer Moritz Stoepel versteht es gekonnt, das Publikum mit Witz und Geist innerhalb von wenigen Minuten aus der Reserve zu locken. ... Das Publikum ist restlos begeistert, klatscht und jubelt. Es entlässt den hervorragenden Künstler erst nach drei Zugaben. So lässt man sich einen Wiener Abend gefallen. Mehr davon! ... Hanauer Anzeiger

Der Schauspieler Moritz Stoepel mimte hervorragend den Vorzeige-Wiener. Mal arrogant, mal verschmitzt, mal nachdenklich-poetisch, mal Herzensbrecher. Humorvoll, charmant und ironisch nahm er die Wiener auf die Schippe. ... Ein beschwingter, unterhaltsamer Abend. ... Allgemeine Zeitung Kreis Mainz- Bingen

 

INDES  - zum Konzert am 17.11.2018

Fragen an Matthias Keller / INDES

1. Was ist eigentlich aus den U-Bahnkontrollören geworden?

 Wir befinden uns in eine Art „Zombie-Zustand", will heißen, wir sind zwar seit unserer Auflösung 2009 offiziell für tot erklärt, aber ab und zu zieht es uns doch auf die Bühne und da sind wir lebendig wie eh und je. Wir genießen das sehr, spielen zu dürfen und nicht mehr zu müssen. Unsere traditionellen Auftritte zwischen den Jahren in kleinen feinen Clubs sind für uns und unsere Fans ganz intensive Momente mit Seltenheitswert.

2. Wie haben die INDES-Musiker zusammengefunden und seit wann gibt es INDES?

Die geistigen Eltern von INDES sind Gesine und Mike, die schon vorher in unterschiedlichen Formationen miteinander auf der Bühne standen, zuletzt als Duo mit diesem Namen. Als der Wunsch aufkam, sich zu erweitern, wurde im Freundeskreis gesucht und gefunden. Im Februar 2016 fand die erste Probe statt, dort wo sie noch heute stattfindet: im wunderschönen Wohnzimmer der beiden.

3. Nach welchen Kriterien wählt Ihre Euer Songrepertoire aus?

 Wir spielen uns immer wieder gegenseitig Lieder vor, die wir gut finden und schauen dann, was am meisten zündet. Da sind wir natürlich nicht immer alle einer Meinung, aber wir geben jedem Kandidaten, der es in die engere Auswahl geschafft hat, eine Chance in der Probenarbeit zu wachsen. Dabei kann man manchmal große Überraschungen erleben, wenn beispielsweise bei einer Nummer, die sich im Vorfeld nur mäßig gut anfühlte, plötzlich im kreativen Prozess die Sonne aufgeht. Und natürlich auch umgekehrt, wenn der vermeintliche Volltreffer zum Rohrkrepierer wird. Wir haben eine gute Kritikkultur und das macht es recht effektiv, Perlen zu fischen.

4. Was treibt Euch an? Was strebt Ihr an? Wo soll Eure Musik Euch und Euer Publikum hinführen?

Wir haben einfach eine irre Freude miteinander, zum einen weil wir gut miteinander harmonieren (menschlich wie stimmlich) und zum anderen, weil wir mit unsererem doch recht speziellen Repertoire (Massive Attack, Zarah Leander, Falco, Joe Dassins etc..) spürbar einen Nerv beim Publikum treffen. Wir sehen unser Programm wie jene berühmte Kassette, auf der man früher seinem Rendezvous seine Lieblingssongs zusammengestellt hat. Unser Ziel ist in erster Linie, Spaß an dem zu haben, was wir machen, und unser Publikum zeigt uns immer wieder sehr deutlich, dass es uns gelingt, diesen Spaß zu übertragen. Das macht schon mal sehr glücklich und öffnet im Idealfall auch Türen. So haben wir zum Beispiel beim Deutschen Fernsehkrimifestival 2018 im Kino Caligari in Wiesbaden die Zuschauer so sehr begeistert, dass wir voraussichtlich 2019 gleich nochmal ran dürfen.

 5. Spielt Ihr neben Euren eigenwilligen Songinterpretationen auch eigene Kompositionen?

 Nein. Wir covern leidenschaftlich gerne, achten aber immer darauf, keine typische Top40-Band zu sein. Das würde uns langweilen. Und das Publikum sicher auch.

6. Was sind die typischen Eigenheiten, die „Alleinstellungsmerkmale" Eurer musikalischen Gestaltung, der Arrangements und des Sounds?

 INDES ist eine Band, aber der Fokus liegt bei uns auf der Kraft der Stimme. Bei uns kann jeder singen und das zaubert nicht nur einen beeindruckenden fünfstimmigen Gesang hervor, sondern jeder kann auch als Solist auftreten. Zudem schaffen wir eine angenehm intime Wohnzimmer-Atmosphäre, klanglich wie atmosphärisch, wir mögen es, den Menschen nahe zu kommen und sie möglichst direkt ins Herz zu treffen.

7. Was darf das Publikum am 17.11. von Eurem Konzert in der Rebell(i)schen Studiobühne erwarten?

Fünf freundliche, wahnsinnig attraktive und begabte Musiker, die auf herzerwärmende und humorvolle Weise zeigen, wie man die unterschiedlichsten Songs auf einen unterhaltsamen Nenner bringen kann.